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08:49 26.02.2021
In einem Mehrgenerationenhaus werden Senioren einbezogen. Foto: Spielhagen
Treppenunion Tischlerei Altenkamp

Im Jahr 2019 lag der Anteil der Bevölkerung im Alter von 65 Jahren und älter im Bundesdurchschnitt bereits höher als 20 Prozent, und die Tendenz steigt. Die meisten Bürgerinnen und Bürger wünschen sich, möglichst selbstbestimmt und aktiv alt zu werden. Als eine mögliche Wohnform, die diese Wünsche unterstützt, gelten Mehrgenerationenhäuser. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend definiert sie als „Begegnungsorte, an denen das Miteinander der Generationen aktiv gelebt wird“.

Große Vielfalt an Wohngemeinschaften

Inzwischen gibt es eine Vielzahl von Wohnprojekten, in denen mehrere Generationen zusammenwohnen. Es gibt große Wohngemeinschaften mit gemeinsamer Küche, aber auch eigenständige Wohneinheiten, die ihr Zusammenleben in einer großen Gemeinschaft organisieren. Wieder andere haben den Charakter eines kleinen Dorfs.

Größe und Anzahl der dort Wohnenden können sehr unterschiedlich sein. Das Potenzial von Mehrgenerationenhäusern haben neben Initiativen von Privatpersonen auch Wohnungsbauunternehmen und Hausverwaltungen, soziale Dienstleister und Kommunen erkannt. In Mietprojekten gibt es verschiedene Angebote: Conciergeservice, Regiehandwerker, Vermittlung verschiedener Dienstleistungen, Kita. Wird ambulante Hilfe benötigt, können entsprechende Angebote vermittelt werden. Für gemeinsame Aktivitäten gibt es Gemeinschaftsräume.

Man sollte natürlich bereit sein, sich auf eine Gemeinschaft einzulassen. Gegenseitige Rücksichtnahme und die Bereitschaft, sich zu engagieren, gehören dazu.

Egal, welche Form des gemeinschaftlichen Wohnens gewählt wird, es gibt Herausforderungen, insbesondere bei der Finanzierung, dem Betrieb und der Organisation sowie die Einbindung in das soziale Umfeld: Stichwort Quartiersmanagement. Im städtischen Umfeld sollte man sich mit Initiativen und Vereinen vernetzen und abstimmen. lps/Cb
   

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