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18:12 18.03.2021
Peter Remm, Vorsitzender des Wirtschaftsforum Südstadt e. V., konferierte kürzlich mit Ministerpräsident Stephan Weil.

Mitglieder des Vorstandes aus dem Wirtschaftsforum Südstadt e. V., allen voran deren Vorsitzender Peter Remm, hatten kürzlich Gelegenheit, gemeinsam mit Ministerpräsident Stephan Weil sowie Vertretern der Stadt und Region Hannover, an einer Videokonferenz teilzunehmen.

Dabei machte Peter Remm dem Ministerpräsidenten die schwierige Situation der Mitgliedsbetriebe in der Südstadt deutlich.

Verständnis beim Landeschef

Peter Remm: „Erwartungsgemäß haben wir keine Veränderungen aus dem Stehgreif bewirken können. Dennoch haben wir den Eindruck, dass einige Punkte durchaus für zukünftige Verordnungen auf fruchtbaren Boden gefallen sind. Auch Probleme, die sehr kleine Geschäfte bis 40 Quadratmeter betreffen, waren zumindest Herrn Weil gar nicht präsent.“ 

Eine der Kernforderungen ist die Abkehr von der reinen Inzidenz als Indikator für Öffnungsstrategien. „Dies wurde von Herrn Weil zurzeit noch abgelehnt, allerdings plädiert der Regionspräsident Hauke Jagau für einen Faktor aus Inzidenz, Intensivbelegung und Impfquote. Dies ist auch unser Ansatz, und wir haben die Hoffnung, dass ein Umdenken langsam stattfindet.“ Als Fazit habe die Gesprächsrunde einen sehr positiven Eindruck hinterlassen, und es wurde angekündigt, diesen runden Tisch“, unterstützt durch die SPD in Hannover, zu wiederholen.

Aufruf an alle Mitglieder und Bürger: Sportvereine unterstützen


Auch Sportvereine leiden massiv unter der Corona-Krise und haben erheblichen Mitgliederschwund zu beklagen. Das Wirtschaftsforum Südstadt hat mit vielen Vereinen Kooperationsvereinbarungen. Peter Remm ruft daher Mitgliedsbetriebe und Bürger auf: „Wir bitten Sie, über den Eintritt in einen beliebigen Verein in der Südstadt nachzudenken. Oft werden auch Förder- oder Passive-Mitgliedschaften angeboten.“

Hinweis zur neuen Corona-Verordnung

Peter Remm hat verschiedenen Rundmails zudem noch einmal auf die neue Corona-Verordnung hingewiesen und einige Punkte daraus angesprochen.

„Leider gab es alleine in der vergangenen Woche drei geänderte Verordnungen. Dies war wohl notwendig, um einige Dinge klarer zu machen. Auch wenn Hannover eine Hochinzidenzkommune ist, begrüßen wir, dass das Land trotzdem Öffnungen in anderen Landkreisen wagt.

Problematisch ist noch der Bereich der körpernahen Dienstleistungen und hier insbesondere die Bereiche, wo nicht durchgängig eine Maske getragen werden kann. Hier werden Corona-Test gefordert – nur wo die herkommen sollen und wer das bezahlt, bleibt offen.

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