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10:32 25.06.2021
Frostempfindliche Pflanzen können im Wintergarten überwintern, ohne Schaden zu nehmen. Foto: Busche

Schon vor Jahrhunderten schätzten besonders die Herrschenden Orangerien, in denen empfindliche Pflanzen wie Apfelsinen- und Zitronenbäumchen oder andere Zitrusfrüchte und Palmen in der Winterzeit untergebracht wurden. Diese Orangerien dienten damals nicht zu Wohnzwecken. Heute möchte man gern im Wintergarten die Atmosphäre einer Orangerie oder eines Gewächshauses nachempfinden.

Wintergärten und verglaste Loggien verlängern den Wohnraum und verbinden ihn mit der Natur, denn man kann dort schon im Frühjahr oder noch im späten Herbst vor der Witterung geschützt entspannen. Frostempfindliche Pflanzen können im Wintergarten überwintern, ohne Schaden zu nehmen.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts kamen Wintergärten im klassischen Stil als Anbau von Bürgerhäusern und Ferienpensionen am Meer oder in den Bergen in Mode. Sofern der Anbau denkmalrechtlich oder nach örtlichen Vorschriften zulässig ist, empfiehlt sich ein Wintergarten für die Ost-, West- oder Südseite.

Je nach gewünschter Ausstattung nutzt man ihn in der warmen Jahreszeit auch als überdachte Terrasse. Er bildet einen Klimapuffer zum inneren Wohnbereich des Hauses. Einplanen sollte man eine gute Entlüftung und einen außen liegenden Sonnenschutz.

Das Glas sollte modernes Funktionsglas sein. Profis empfehlen, die im Wintergarten gewonnene Wärme durch gezieltes Öffnen und Schließen der Verbindung zwischen Wohnräumen und Wintergarten direkt ins Haus zu leiten. lps/Cb
     

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