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Home Sonderthemen Hannover Region Süd Wichtig: Den Garten bienenfreundlich anlegen
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13:49 22.03.2019
Der eigene Garten lässt sich mit einfachen Mitteln bienenfreundlich gestalten. Foto: pixabay/ capri23auto

Die Gestaltung eines bienenfreundlichen Gartens ist wichtig, da Bienen von einem begrenzten Lebensraum und mangelhaftem Nahrungsangebot betroffen sind. Bevor Gartenbesitzer den Garten umgestalten und neue Pflanzen anschaffen, ist es sinnvoll, sich über den Bienenbestand der Region zu informieren. Wildbienen bevorzugen häufig bestimmte Blumen- und Pflanzenarten, wohingegen Honigbienen weniger anspruchsvoll bei der Nahrungsaufnahme sind. Hilfreich ist es hierbei, Imker in der Umgebung um Rat zu fragen, da diese mit den heimischen Bienenarten vertraut sind.

Beim Kauf von Blumen empfiehlt es sich darauf zu achten, dass diese bereits von Bienen, Hummeln oder Schmetterlingen genutzt werden. Aufgrund von Züchtungsbedingungen enthalten viele Blumenarten keinen Blütennektar sowie Pollen, weshalb Bienen sich nicht von ihnen ernähren können. Im Blumenfachhandel und Baumarkt erhalten sie die passende Beratung, welche Blumen für Bienen geeignet sind. Häufig sind diese Pflanzen entsprechend mit einem Bienen-Logo gekennzeichnet. Zudem sollten nicht ausschließlich Frühblüher gepflanzt werden, da diese bereits im Sommer verblüht sind und daher den Bienen keine Nahrungsquelle bieten können. Es ist empfehlenswert, einen Pflanzenplan zu erstellen und somit eine Blütezeit von März bis Oktober zu schaffen.

Bienenfreundliche Blumen sind unter anderem Lavendel, Astern sowie Dahlien. Hat man in seinem Garten ein Gemüsebeet, dürfen Kräuter, Karotten, Zwiebeln und Klee nicht fehlen. Sträucher wie beispielsweise Stachelbeere, Efeu sowie Kletterrosen verbessern den Lebensraum der Bienen. Verblühte Pflanzen sollten nicht vollständig zurückgeschnitten werden, da sie als Schlaf- oder Nutzplatz genutzt werden können. Steine und Holzstapel bieten ebenfalls Rückzugsorte und dürfen daher in einem bienenfreundlichen Garten nicht fehlen. lps/Jm


Mit Pfingstrosen lässt sich ein farbenfrohes Blumenbeet gestalten. Foto: pixabay/fruity-shapes
Mit Pfingstrosen lässt sich ein farbenfrohes Blumenbeet gestalten. Foto: pixabay/fruity-shapes

Ein bunt blühendes Blumenbeet ist für jeden Gärtner ein Traum. Damit die Umsetzung eines prachtvollen Blumenteppichs gelingt, können einige Anregungen helfen. Wichtig ist die Auswahl von Sorte und Art der Stauden. So lassen sich beispielsweise Pfingstrosen mit dunkelviolettem Pracht-Storchschnabel, Blut-Storchschnabel, Schleierkraut, Frauenmantel, Katzenminze sowie Türken-Mohn kombinieren.

Für die Gestaltung des Beets wird eine Fläche von drei Metern Länge und 1,5 Metern Breite empfohlen. Zur Umrahmung des Beets kann nach Belieben eine flache Buchsbaumhecke angelegt werden. Der Pracht-Storchschnabel bestimmt mit zehn Stauden das Blumenbeet. Vom Frauenmantel werden sechs Stück benötigt. Jeweils fünf Stauden der Katzenminze und des Blut-Storchschnabels sind empfehlenswert. Beide haben den Vorteil, dass sie bis in den Spätsommer farbenfroh blühen. Drei Stauden des Schleierkrauts sowie jeweils zwei Pflanzen der Pfingstrosen und des Türken-Mohns lassen sich in das Beet setzen. Die Staudenpflanzen sollten im Frühjahr eingepflanzt und anschließend ausreichend mit einem speziellen Blumendünger oder Kompost gedüngt werden. Letzterer sowie die Blumen lassen sich im Gartenfachgeschäft oder einem Baumarkt erwerben. Bei Fragen rund um die Pflege des Blumenbeets steht das Fachpersonal zur Verfügung.

Da Pfingstrosen empfindlich auf Trockenheit reagieren, sollte darauf geachtet werden, dass bei Hitze die Erde stets feucht gehalten wird. Wird die Katzenminze im Sommer leicht zurückgeschnitten, ist eine zweite Blütephase im Spätsommer möglich. Nach der ersten Blüte des Frauenmantels sollten die abgestorbenen Blüten und Blätter entfernt werden, um das Wachstum neuer Blätter zu fördern. lps/Jm


Eine Sitzecke im modernen Design lädt zum Verweilen ein. Foto: livingpress/Trex
Eine Sitzecke im modernen Design lädt zum Verweilen ein. Foto: livingpress/Trex

Sobald die Temperaturen steigen, zieht es Gartenfreunde nach draußen. Nach erledigter Gartenarbeit lässt es sich auf bequemen Liegestühlen entspannen und den Tag ausklingen. Die Gestaltung der Sitzplätze ist dabei nicht unerheblich. Heutzutage steht neben dem Gemütlichkeitsfaktor ebenfalls die Optik der Möbel im Vordergrund. Ein umfangreiches Angebot an verschiedenen Gartenmöbeln ermöglicht eine individuelle Umsetzung.

Beliebt ist die Gestaltung einer Sitzecke auf der Terrasse des Hauses. Abhängig von der Architektur des Gebäudes sollte der Bodenbelag der Terrasse passend ausgewählt werden. Für ein Haus im ländlichen Stil eignen sich Natur- und Klinkersteine, da sie den Charme des Gebäudes unterstreichen. Moderne Häuser aus Materialien wie beispielsweise Beton oder Glas werden mit einem Terrassenbelag aus großflächigen Keramik- oder Betonplatten in Szene gesetzt. Ebenfalls beliebt sind Holzpodeste sowie Kieselsteine, die als Bodenbelag gewählt werden. Bei der Wahl des Standorts sind die Lichtverhältnisse zu berücksichtigen. Ein Gartensitzplatz auf der Ost- oder Nordseite des Hauses ist nicht zu empfehlen, da dieser hauptsächlich schattig liegt. Daher ist es sinnvoll, bei der Planung einer Terrasse oder Sitzecke die Süd- und Südwestseite des Hauses zu wählen. Schutz vor Sonne kann mit Sonnenschirmen, Markisen oder Sonnensegeln geschaffen werden. Ein Sonnenschutz, der gleichzeitig wasserabweisend ist, ermöglicht es bei leichtem Regen geschützt im Garten zu sitzen. Für Gartenbesitzer, die häufig Gäste empfangen, ist es von Vorteil, ausreichend Sitzplätze anzubieten.

Neben der Terrasse sind beispielsweise Sitzplätze unter einem Baum ebenfalls beliebt. Mit einer Gartenbank oder einer Hollywoodschaukel werden gemütliche Ruheoasen zum Verweilen und Entspannen geschaffen. lps/Jm

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