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Home Sonderthemen Hannover Region West Was ist ökologisches Bauen genau?
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12:56 30.10.2020
Ökologisches Bauen ist an viele Aspekte gekoppelt. Foto: Pixabay

Ökologisches Bauen wird umgangssprachlich auch „grünes Bauen“ genannt und genau das ist es auch. Die Wechselbeziehungen zwischen dem Menschen, seiner gebauten Umwelt und dem Ökosystem sollen im Einklang sein. Zukünftigen Generationen will man so eine intakte und lebenswerte Umwelt hinterlassen.

Umweltaspekt ist wichtig

Ein edles Motiv steckt demzufolge hinter dieser Art des Bauvorhabens. Ziel ist es, das Gebäude in den natürlichen Umweltkreislauf zu integrieren. Bevor man mit dem Bau beginnen kann, müssen zunächst die Entsorgung des nicht mehr benötigten Bauwerks und diverse andere Ausschüsse bedacht werden. Hierzu zählen beispielsweise Erde, Pflanzen oder auch bereits unterirdisch verlegte Rohrleitungen.

Ressourcenschonendes Bauen

Die Entsorgung sowie der Neubau müssen ressourcenschonend erfolgen, damit man vom ökologischen Bauen sprechen kann. Wie gelingt das? Zunächst steht die ökologische Standortfindung an. Wichtige Punkte sind die Infrastruktur und der Landschaftsschutz. Anschließend sind umweltverträgliche Baustoffe unerlässlich. Idealerweise sind diese biologisch abbaubar und kosten keinen großen Energie- und Transportaufwand.

Bestenfalls nutzt man regionale Baustoffe. Des weiteren sind Vorkehrungen für einen geringen Energieverbrauch zu bedenken. Das gelingt durch die Nutzung von Solartechnik, effizienter Wärmedämmung, den Einsatz nachhaltiger Anlagentechnik sowie die Restenergienutzung durch erneuerbare Ressourcen wie beispielsweise Photovoltaik und Solarthermie.

Nachhaltige Technik

Nachhaltige Entwässerungstechnik kann bereits im Vorfeld installiert werden, damit man schnellstmöglich das Trink- vom Brauchwasser trennen kann. Das Wäschewaschen und Blumengießen kann dann durch gesammeltes Regenwasser erfolgen. Für einen ökologisch gebauten Garten können Pflanzenkläranlagen und idyllische Naturpools das „grüne Zuhause“ abrunden. lps/AM

Elektrokamine: Gemütlich im Winter

Die Flammen und Holzscheite wirken authentisch. Foto: Pixabay
Die Flammen und Holzscheite wirken authentisch. Foto: Pixabay

Viele Menschen träumen von einem Kamin im Wohnzimmer, aber nur die wenigsten können sich diesen Traum erfüllen. Der nachträgliche Bau eines Kamins geht mit vielen Maßnahmen einher. Neben einem soliden Feuerschutz ist die Installation eines Schornsteins kosten- und zeitintensiv. Eine weitaus bequemere und günstigere Variante ist der Kauf eines Elektrokamins. Solche Modelle gibt es in zahlreichen Größen und Formaten.

Wer Platz hat, kann zur geräumigen Variante mit einem fest eingebauten Kaminsims greifen. Dieses Modell integriert sich nahtlos in den Raum und bietet zusätzliche Stellfläche für Dekoration. Abhängig von der Wandbreite lassen sich Elektrokamine im Quer- oder Hochformat erwerben. Eine platzsparende Möglichkeit stellt der Kamin mit Wandhalterung dar. Wie ein TV-Gerät lässt er sich an der Wand montieren, an die Steckdose anschließen und einschalten. Auf diese Weise kann man auch an heißen Sommertagen ein loderndes Feuer genießen. Für die bevorstehende Herbst- und Winterzeit halten einige Elektrokamine eine Heizfunktion bereit, die die elektronische Feuerstelle komplettieren. Einige Modelle laufen bereits bei 1000 Kilowatt, andere lassen sich auf bis zu 2000 Kilowatt steigern. Verfügt der Kamin über einen Flammeneffekt, ist mit einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 5 Cent pro Stunde zu rechnen. Die flackernden Flammen verbrauchen jedoch lediglich 100 bis 150 Watt Strom. Der Preis eines durchschnittlichen Elektrokamins beläuft sich auf 200 bis 500 Euro. lps/AM

Die Heizkosten senken mit praktischen Tipps

Jedes Grad weniger spart etwa sechs Prozent Energie ein

Die Wahl der Heizkörper ist enorm wichtig, wenn es ohne hohe Kosten angenehm warm bleiben soll. Foto: Busche
Die Wahl der Heizkörper ist enorm wichtig, wenn es ohne hohe Kosten angenehm warm bleiben soll. Foto: Busche

Mit einigen Tricks können Heizkosten in Zeiten der Kohlenstoffdioxidthematik und angekündigter Steuern gespart werden. Wer die Heizung herunterdreht, verliert nicht an Komfort, spart aber Geld. Die optimale Temperatur von Wohnräumen liegt bei 19 bis 21 Grad Celsius. Im Schlafzimmer sollten es allerdings nicht weniger als 16 Grad sein. Jedes Grad weniger spart etwa sechs Prozent Heizenergie ein. In einem noch nicht sanierten Einfamilienhaus mit 150 Quadratmeter Wohnfläche lassen sich je nach Heizung über 1000 Kilowattstunden pro Jahr einsparen. Dauerhaft gekippte Fenster kühlen einen Raum und dessen Wände aus. Deshalb raten Fachleute zum Stoßlüften, mehrfach am Tag für jeweils ein paar Minuten. Am besten sorgt man dabei für Durchzug, dann tauscht sich die Luft noch schneller aus. Von Dezember bis Februar empfehlen sich vier bis sechs Minuten zu lüften. Befindet sich Luft in den Heizkörpern, können diese nicht richtig warm werden. Außerdem entstehen oft gluckernde Geräusche. Deshalb sollte man vor Beginn der Heizsaison die Heizkörper entlüften, indem man das Entlüftungsventil aufdreht. lps/Cb


Eine kindersichere Wohnung schaffen

Eltern haben viele Möglichkeiten, den Nachwuchs vor möglichen Gefahren zu schützen

Viele Unfälle und Verletzungen in der Wohnung sind mit Voraussicht und entsprechenden Mitteln wie einem passenden Kantenschutz vermeidbar. Foto: Babypanda
Viele Unfälle und Verletzungen in der Wohnung sind mit Voraussicht und entsprechenden Mitteln wie einem passenden Kantenschutz vermeidbar. Foto: Babypanda

Für Eltern gibt es nichts Wichtigeres, als die Sicherheit der eigenen Kinder. Eine der größten Gefahrenquellen ist dabei der eigene Haushalt. Jährlich verletzen sich zwischen 200 000 und 300 000 Kinder innerhalb der eigenen Wohnung oder im Garten. Dazu zählen Zusammenstöße und Stürze im Eifer des Gefechts, die unvermeidbar und für die gesunde Entwicklung der Kinder nötig sind.

Andere Verletzungen jedoch könnten einfach vermieden werden, indem die Umgebung kindersicher ist. Kinder sehen die Welt mit anderen Augen. Sie sind neugierig, unerfahren und erkennen mögliche Gefahrenquellen daher meist erst, wenn es bereits zu spät ist. An der einen Stelle liegt ein Kabel, dort ist eine Steckdose mit zwei lustigen Augen und in der Küche sind tolle Knöpfe am Herd.

Gewisse Grundmaßnahmen sollten in jeder Wohnung getroffen werden, wenn der Nachwuchs da ist. Lebensrettend sind Kindersicherungen in Steckdosen. Auch Kabel von elektrischen Geräten sollten nicht offen herumliegen, vor allem dann nicht, wenn sie noch an das Stromnetz angeschlossen sind. Befinden sich Treppen im Haushalt, ist es ratsam, ein Treppenschutzgitter am oberen und unteren Ende der Treppe zu montieren. Ähnliches gilt für manche Räume im Haus oder in der Wohnung. Ein unaufgeräumter Hobbyraum oder die Abstellkammer sind für neugierige Kinderhände nicht der richtige Ort. Ein Gitter für die Türen zu den Zimmern sorgt für Sicherheit.

Wichtig zu beachten ist jedoch, dass solche Schutzgitter nicht die Aufmerksamkeit der Eltern beziehungsweise der Aufsichtspersonen ersetzen. Schließlich sind Kinder durchaus clever und sie lernen dazu. Ab einem gewissen Alter kann über das Tür- oder Treppenschutzgitter einfach mithilfe eines Stuhls herübergeklettert werden. Daher sollten auch Fenster nie unbeaufsichtigt geöffnet bleiben, da die Gefahr besteht, dass die Kinder hinausklettern wollen. lps/Bi
   

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