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17:16 21.05.2021
Bevor man den Spargel aus dem eigenen Garten auf den Tisch bringen kann, sollte beim Anbau einiges beachtet werden. Foto: Pixabay

Das gesunde und leckere Gemüse gilt als Delikatesse und hat im Lebensmittelhandel einen hohen Preis. Deshalb entscheiden sich manche Gartenbesitzer, die eine größere Freifläche zur Verfügung haben, dafür, den Spargel selbst anzubauen. Die Pflanzen kann man direkt beim Spargelhof, in den Gärtnereien oder im Pflanzencenter erwerben.

Doch anspruchslos ist der Spargelanbau keineswegs. Wer sich mit den Schwierigkeiten des Spargelanbaus auseinandersetzt, der erkennt, warum die Besonderheit des Spargels gerechtfertigt ist. Neben der Mühe, welche das Anlegen und die Pflege des Spargelbeetes im eigenen Garten sowie das Spargelstechen in Handarbeit machen, müssen darüber hinaus diverse Krankheiten und Schädlingsangriffe verhindert werden. Zum einen verträgt der Spargel im Wettstreit um die Bodennährstoffe und das Wasser keine Nahrungskonkurrenten, weshalb das Unkraut sorgfältig entfernt werden muss. Zum anderen stellen Schädlinge wie die Spargelfliege, der Spargelkäfer und das Spargelhähnchen zusätzliche Gefahren für die Pflanzen dar und erfordern ein sofortiges Handeln. Als häufig auftretende Spargelkrankheiten sind der Spargelrost und die Wurzelfäule zu erwähnen.

Wer sich ungeachtet der Empfindsamkeit der Spargelpflanzen für den Spargelanbau im eigenen Garten entscheidet, der sollte sich vorab umfassend in den Gärtnereien und im Pflanzenfachhandel informieren, damit die eigene Spargelernte ertragreich wird. lps/Jv
  

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