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13:01 24.09.2021
Besonders im Herbst verbreitet der Aschenbruch einen Zauber.

Der Sommer ist zwar vorbei, aber wie man so schön sagt: Auch der Herbst hat noch schöne Tage. In diesem Fall ist das durchaus wörtlich gemeint, denn gerade in einem hoffentlich goldenen Oktober gibt es in Lehrte ausgezeichnete Möglichkeiten, einen Spaziergang oder sogar eine längere Wanderung durch sich bunt verfärbende Wälder zu machen.

Der Westen ist nicht so präsent wie der Norden und Osten

Der Westen des Stadtgebiets ist dabei allerdings häufig nicht so präsent wie der Norden oder der Osten. Dabei gibt es auch hier lohnende Ziele, die allerdings weniger bekannt sind. Natürlich gibt es nördlich von Ahlten den Ahltener Wald. Er ist Teil des alten Nordwaldes von dem die historischen Freien vom Nordwalde ihre Namen haben. Er gehört teilweise zum Naturschutzgebiet Altwarmbüchener Moor.

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Im Gegensatz dazu allerdings gibt es noch ein weiteres Waldgebiet, das eher in der Nähe der Kernstadt als dem westlichsten Lehrter Dorf liegt. Deswegen wissen auch nicht viele, dass der Aschenbruch zur Gemarkung Ahlten gehört. Der Aschenbruch ist ein kleines Waldgebiet südlich der A 2, hat aber einiges zu bieten – nicht zuletzt eine Stileiche, die ein offizielles Naturdenkmal ist.

Eine schöne Möglichkeit, einen Gang in den Aschenbruch zu starten, ist das Gewerbegebiet am Megahub. Von hier aus überquert man die Westtangente und kommt an eine Holzbrücke über ein kleines Gewässer. Von dort aus geht es zum Blauen See. Er entstand zwischen 1934 und 1936 beim Bau der nahen Autobahn. Offiziell ist er ein Angelgewässer, in dem Baden verboten ist. Trotzdem wird er in den Sommermonaten gern von den Lehrtern zum Baden genutzt. Aber gerade im Herbst, wenn er wenig frequentiert ist, kann der Blaue See bei einer Umrundung schöne, ruhige Blicke bieten.

Kunstobjekte sind ein i-Tüpfelchen

Vom Blauen See kommt man westwärts in den Aschenbruch. Hier hat sich vor einiger Zeit ein unbekannter Künstler die Mühe gemacht, aus herumliegendem Holz kleine Kunstwerke zu bauen. Sie sind in einem großen Teil des Waldes verstreut. Leider sind inzwischen einige davon bereits dem Vandalismus zum Opfer gefallen. Aber die Kunstobjekte sind nur ein i-Tüpfelchen auf dem Weg durch den Aschenbruch, einem der unterschätzten Waldgebiete im Lehrter Stadtgebiet. Der Wald Lehrter Westen fasziniert auch an sich.

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