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Home Sonderthemen Hannover Region Nord Von geradlinig bis verspielt
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22:28 21.03.2020
Outdoor-Living: Hochwertige Loungemöbel laden draußen zum Verweilen ein.
Foto: bhw_pressedienst_6235

Gartenmöbel gibt es in zahlreichen Größen, Formen, Farben und Materialien. Ob man den rustikalen Stil favorisiert oder eher den filigranen – für jeden Geschmack ist etwas Passendes dabei. Der skandinavische Stil zeichnet sich durch seine hellen Farbtöne und klaren Linien aus. Schweden, Finnland und Dänemark bevorzugen praktische Formen im Garten. Holz oder Textilien in hellem Blau, Grün oder Grau sorgen für eine nordische Wohlfühlatmosphäre. Strandkörbe in hellen Nuancen setzen stimmungsvolle Highlights.

Der englische Stil bringt weiße oder dunkle Gartenmöbel aus Holz oder Metall mit verspieltem Design mit sich. Möbel und Textilien passen optisch stets zu einer Tasse Tee aus edlem Porzellan. Sitzkissen und Decken sollten dezent gemustert sein und sich somit farblich in das Gartenmobiliar einfügen. Tafelsilber und ein feines Teeservice bilden eine gelungene Deko für den eigenen englischen Garten. Auch rustikale Möbel erfreuen sich wieder großer Beliebtheit.

Der Verbundwerkstoff WPC (Wood Plastic Composite) ist eine Mischung aus Kunststoff und Holz und ist sehr witterungsbeständig. Mit diesen Möbeln und Deko aus Ton und Stein wird der Grillplatz zum urigen Gartenquartier. Bistromöbel aus Eisen und Rattan kennt man aus den kleinen italienischen Gassen.

Diese und rot-weiß-karierte Tischwäsche sollte man wählen, wenn man seinem Garten den Eindruck von „bella italia“ verleihen möchte. Während weiß-blaue Textilien sofort an Griechenland erinnern und mediterranes Flair verströmen.

Möchte man hingegen in orientalischer Gemütlichkeit im Garten verweilen, sollte man üppige Möbel wie Matten, Hocker und zahlreiche Kissen wählen. Bunte Farben und glänzende Fäden dürfen dabei nicht fehlen. Wichtige Akzente setzt man am besten mit goldenem Geschirr und Laternen aus Kupfer oder Metall.
lps/AM

Küchen- und Heilkräuter selbst anbauen und nutzen

Viele der Gewächse wachsen und gedeihen gut in Töpfen

Welche Kräuter zu Hause oder im Garten gepflanzt werden, hängt vom Geschmack, dem vorhandenen Platz und den jeweiligen Gegebenheiten ab.
Welche Kräuter zu Hause oder im Garten gepflanzt werden, hängt vom Geschmack, dem vorhandenen Platz und den jeweiligen Gegebenheiten ab.
Foto: Busche

Der eigene kleine Kräutergarten ist ein Traum, den sich heute viele Menschen erfüllen können. Man sucht sich ein Fleckchen Erde im Garten, das genug Sonne bekommt und gut zu bearbeiten ist.

Außerdem sollte es nicht allzu fern der Küche liegen. Der Begriff „Kräuter“ hat sich in der Pflanzenheil- und Würzkunde für alle heilkräftigen, würzenden und duftenden Pflanzenarten durchgesetzt.

Man unterteilt die Kräuter in ein-, zwei- und mehrjährige Gewächse. Inzwischen sind von mehr als 500 näher untersuchten Arten Heileigenschaften und Würzkräfte bekannt. In der Botanik haben alle Pflanzenarten, also auch Kräuter, wissenschaftliche (lateinische) Doppelnamen. Dabei steht der erste Name für die Gattung, der zweite bezeichnet die Art.

Die wissenschaftlichen Namen sind im Gegensatz zu volkstümlichen Namen international einheitlich und damit unverwechselbar. Oft ergänzt der abgekürzte oder dem Lateinischen angeglichene Name des Entdeckers oder Erforschers den Doppelnamen.

In den letzten Jahren treten bei Küchenkräutern die gesundheitlichen Effekte in den Vordergrund. Im Unterschied zu anderen Kulturpflanzen befinden sich viele Küchenkräuter noch im Stadium der Wildpflanze. Man verwendet sie in unterschiedlichen Regionen zu verschiedenen Zwecken.

Heute kennt man krause und glatte Petersilie, grünes und rotes Basilikum, Minzen mit verschieden hohem Mentholgehalt. Auch unter den Küchenkräutern gibt es Saisonartikel, die nicht ständig im Fachhandel oder in Supermärkten erhältlich sind. Wer keinen Garten oder eine Terrasse hat, braucht auf frische Küchenkräuter dennoch nicht zu verzichten. Viele der gängigen Kräuter lassen sich auch sehr gut in Töpfen selbst ziehen und sind so schnell für jeden Einzelnen verfügbar.
lps/Cb


Komposterde ist ein natürlicher Dünger

Vor allem sandige Böden benötigen Nährstoffe

Die Erde vom Komposthaufen verbessert mit ihrem Humusgehalt die Qualität der Böden.
Die Erde vom Komposthaufen verbessert mit ihrem Humusgehalt die Qualität der Böden.
Foto: Pixabay

Mit der Auswahl der Anbaufläche, Kulturen und Sorten wird die Grundlage für ein gesundes Pflanzenwachstum gelegt. Ein biologisch aktiver Boden, der in Struktur, Nährstoffkonzentration, Wasserhaushalt sowie im Säure-Basen-Verhältnis ausgewogen ist, macht die Pflanzen weniger anfällig.

Für eine gute Nährstoffversorgung ist ein gepflegter Komposthaufen hilfreich. Kompost ist ideal für die Bodenverbesserung bei Neupflanzungen, aber auch zum oberflächlichen Einarbeiten. Komposterde verbessert mit ihrem Humusgehalt nicht nur die Qualität der Böden, sie ist gleichzeitig ein Dünger. Wie andere Dünger sollte auch Kompost bedarfsgerecht eingesetzt werden. Deshalb bringt man ihn nicht nur im Herbst, sondern auch im Spätwinter und im Frühjahr aus. Damit erreicht man eine deutliche Verbesserung der Bodeneigenschaften. Zur Verbesserung von Pflanzflächen können bis zu 50 Liter Kompost pro Quadratmeter ausgebracht werden, umgerechnet eine fünf Zentimeter dicke Schicht. Bei einer Neuanlage sollte man eine solche Menge für humus- und nährstoffarme sowie sandige Böden verabreichen. Der Kompost ist in die obersten zehn Zentimeter des Bodens einzumischen. Drei Jahre kann das wirken. Auf sandigen Böden empfiehlt sich eine jährliche Kompostgabe. Bis zu zehn Liter pro Quadratmeter sind angemessen. Bei Erdmischungen für Pflanzgefäße gilt: Ein Anteil bis 30 Prozent ist für die Mischung gangbar. Die übrigen 70 Prozent können aus Gartenerde, Rindenhumus, Holzfasern oder Holzhäckseln bestehen.
lps/Cb

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