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08:09 04.12.2021
Synergien schaffen: Antje Doll, Geschäftsführerin der Leibniz Universitätsgesellschaft Hannover (von links), diskutiert in ihrem Büro mit Dr. Stefanie Beier, verantwortlich für Fundraising und Veranstaltungsmanagement der Leibniz Universität, und Monika Wegener vom Alumnibüro. Foto: Daniel Junker

100Jahre – die Leibniz Universitätsgesellschaft Hannover hat mehr als nur einen guten Grund, dieses Jubiläum zu feiern. Schließlich fördert und unterstützt der eingetragene Verein die Leibniz Universität Hannover mit zahlreichen Aktivitäten verlässlich und erfolgreich. „Begleiten – fördern – unterstützen“: So lautet das Motto der Universitätsgesellschaft. Mit ihrem Engagement sieht sie sich als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis.

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Mehr als 1500 Mitglieder

Die Universitätsgesellschaft zählt mehr als 1500 Mitglieder, unter ihnen Professorinnen und Professoren, Lehrende, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Absolventinnen und Absolventen sowie Studierende. Nicht zuletzt gehören auch Vertreterinnen und Vertreter der Wirtschaft zum Kreis der Mitglieder.

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Das Spektrum ihres Engagements ist dabei breit gefächert. So liegt der Fokus zum einen auf den wissenschaftlichen, berufsbildenden und pädagogischen Aufgaben der Leibniz Universität. Aber auch die Förderung der Studierenden ist eines der zen­tra­len Anliegen der Universitätsgesellschaft, etwa mit Stipendien.

Alles in allem engagieren sich die Universitätsgesellschaft und die sechs von ihr geführten Stiftungen mit vereinten Kräften für Bildung und Wissenschaft. Für die sechs Stiftungen Christian-Kuhlemann-Stiftung, Von Katrin Schreiter die Albert-Ludwig-Fraas-Stiftung, die Victor Rizkallah-Stiftung, die Dr. Friedrich-Lehner-Stiftung, die Dr. Klaus Körper Stiftung und die die Spinoza Stiftung verwaltet die Universitätsgesellschaft ein Gesamtvermögen von 10 Millionen Euro.

Zudem prämiert der Verein hervorragende wissenschaftliche Leistungen, unter anderem seit 1990 alle zwei Jahre mit dem Wissenschaftspreis Hannover für herausragende Dissertationen. Auch die Verleihung der Karmarsch-Denkmünze alle zwei Jahre seit 1925 gehört zu den wesentlichen Säulen der Universitätsgesellschaft. Mit ihr werden Personen geehrt, die sich besonders um die Förderung von Technik und Wirtschaft verdient gemacht haben, unter anderem Jörg Sennheiser (Aufsichtsratsvorsitzender Sennheiser und Honorarprofessor der Uni), Rudolf Hillebrecht (Hannovers Stadtbaurat nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs) sowie Hermann von Siemens (von 1955 bis 1964 Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft).


„Hier entstehen immer ­wieder Synergien, die ­ ganz effektiv genutzt werden können, um unser gemeinsames Ziel zu erfüllen.“

Antje Doll, Geschäftsführerin der Leibniz Universitätsgesellschaft


Der Weg zum Imagevideo: www.leibniz-universitaetsgesellschaft-hannover.de/die-leibnizuniversitaetsgesellschaft-stellt-sich-vor




„Wir helfen, wo die staatlichen Mittel nicht reichen“

„Wir stehen fest an der Seite der Universität – und wir versuchen, die Studierenden und die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu unterstützen, wo immer es geht“, sagt Antje Doll, Geschäftsführerin der Leibniz Universitätsgesellschaft. „Da, wo die staatlichen Mittel nicht reichen, helfen wir finanziell aus.“

Ein gutes Beispiel sei die Corona-Aktion gemeinsam mit dem Büro für Chancenvielfalt der Universität und dem Alumnibüro. „Wir haben gemeinsam einen Corona-Nothilfefonds eingerichtet, um die Studierenden zu unterstützen, die durch die Pandemie in wirtschaftliche Not geraten waren“, sagt Geschäftsführerin Doll. „Dabei haben wir gut 40 000 Euro an Spenden gesammelt und konnten damit am Ende mehr als 150 Studierenden helfen.“ Das zeige die enge Zusammenarbeit mit der Universität, insbesondere dem Fundraising und dem Alumnibüro, einer Einrichtung für alle „Ehemaligen“ der Universität sowie ihre Freunde und Förderer. „Hier entstehen immer wieder Synergien, die ganz effektiv genutzt werden können, um unser gemeinsames Ziel zu erfüllen: der Leibniz Universität Hannover, ihren Instituten, Studierenden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beiseitezustehen“, betont Antje Doll.

Von Katrin Schreiter

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