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18:57 01.01.2022
Stylish und modern: Teppiche werten Räume auf. Foto: Pixabay

Teppiche sind Allround-Talente. Zum einen verleihen sie Räumen farbliche Akzente, zum anderen schützen sie vor Fußkälte. Darüber hinaus bringen sie mehr Wohnlichkeit ins eigene Zuhause. Viele Menschen dürften bereits die Erfahrung gemacht haben, einen großen Raum ohne Teppich als kahl zu empfinden. Nachdem man diesen jedoch mit einem Läufer versah, wirkte der gesamte Raum deutlich beschaulicher. Ebenso verhält es sich mit Wänden und Bildern.

Aber auch Wände lassen sich problemlos mit Teppichen verzieren. Das hat neben der Wanddekoration einen positiven Effekt – den Lärmschutz. Besonders in Großstädten wohnen viele Menschen in einem Mehrfamilienhaus. Das hat zur Folge, dass man oft nachbarliche Geräusche wahrnimmt. Wandteppiche können dazu beitragen, dass man weniger von seinen Nachbarn hören muss und im Umkehrschluss auch weniger preisgibt. Einige Menschen nutzen Teppiche auch, um unschöne Stellen im Boden zu verdecken. Ob ein Wasserschaden den Parkettboden punktuell dunkel färbte oder Haustiere, denen das ein oder andere Malheur passierte – ein stilvoller Läufer kann schnelle Abhilfe schaffen.

Ein weiterer Vorteil dürfte vielen Damen gefallen. Bäder und Küchen sind hauptsächlich mit Bodenfliesen ausgelegt. Das ist durchaus sinnvoll, jedoch auch fußkalt. Flauschige Badematten und schlanke, schmale Küchenläufer spenden mehr Wärme und sind zudem eine Zierde. Teppiche gibt es in allen denkbaren Größen, Formen und Farben und sind ein Muss für ein gemütliches und stilvolles Zuhause. lps/AM


Nachhaltig bauen und produzieren

Heute leiden viele Menschen an Allergien, die von Stoffen in den eigenen vier Wänden ausgelöst werden. Schon eine geringe Schadstoffkonzentration kann die Gesundheit beeinträchtigen. Deshalb sollte man beim Kauf von Baustoffen auf Gütesiegel achten. Den überwiegenden Teil des Lebens verbringen Mitteleuropäer in Innenräumen. Umweltgerecht produzierte und gesundheitsverträgliche Baumaterialien werden wichtiger. Hanf ist als Naturprodukt frei von umweltschädigenden Zusatzstoffen.

Damit ist eine Gefährdung der Gesundheit bei der Herstellung und beim Einbau von Hanfdämmungen ausgeschlossen. Baubiologen und Wohnmediziner stufen Markendämmstoffe aus Hanf als „wohnmedizinisch empfohlen“ ein. Ein weiterer umweltfreundlicher Baustoff ist Stroh. Strohballenhäuser haben in anderen Ländern schon Tradition. Strohballen werden als dämmende Ausfachung in ein Holzständerwerk eingesetzt und verputzt. Mit dieser Bauweise lassen sich beständige, auch mehrgeschossige Gebäude errichten.

Das Bauen mit Stroh leistet einen Beitrag zum Klimaschutz. Beim Wachstum der Pflanzen wird CO aus der Atmosphäre entnommen. Durch den geringeren Herstellungsaufwand wird weniger CO freigesetzt. Wegen der guten Dämmeigenschaften verbraucht man zudem weniger Heizenergie. Die Bestandteile eines Strohballenhauses sind Holz, Getreidestroh, Lehm und Kalk. Das heißt sie sind nicht mit Schadstoffen belastet und nachwachsend. Lehm auf Innenwandoberflächen sorgt zusätzlich für ein angenehmes Raumklima. lps/Cb

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