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16:23 16.12.2021
Von einem Tag auf den anderen ist alles anders.

In Deutschland legen etwa 130 000 junge Menschen jährlich ihre Führerscheinprüfung ab und sind somit Bestandteil des täglichen Straßenverkehrs. Da sie eine noch mangelnde Fahrpraxis aufweisen, sind sie keine versierten Autofahrer. Bereits kleine Fehler können ein Aufbauseminar, eine Verlängerung der Probezeit oder sogar den Verlust des Führerscheins bedeuten. Aus diesem Grund sollten Fahranfänger ihre Rechte kennen. Die erste Verkehrskontrolle ist aufregend. Obwohl man nichts verschuldet hat, wird man nervös. Hier gilt es Ruhe zu bewahren und nicht unüberlegt auf etwaige Vorwürfe einzugehen. Denn die Auskunftspflicht beschränkt sich auf Angaben zur eigenen Person und der Herausgabe von Führer- und Fahrzeugschein.

Hat man sich etwas zu Schulden kommen lassen, muss man sich nicht selbst belasten und sollte zunächst einen Verkehrsanwalt zurate ziehen. Oft lassen sich Strafen durch einen Rechtsbeistand mildern oder gar vermeiden. Das gilt insbesondere für Alkohol am Steuer. Fahranfänger unterliegen der Null-Promille-Grenze. Setzen sie sich darüber hinweg und werden von der Polizei kontrolliert, ist Schweigen Gold. Bereitwillige Auskünfte über das Trinkverhalten können Nachteile hinsichtlich des Strafmaßes zur Folge haben. Alkoholkonsum ist jedoch nur zu 4,2 Prozent Auslöser eines Unfalls bei Fahranfängern. Laut einer Studie des Statistischen Bundesamtes ist bei jungen Autofahrern überhöhte Geschwindigkeit mit 19 Prozent die häufigste Unfallursache. Bei 11,6 Prozent sind Abstandsfehler ursächlich und 11,1 Prozent der Unfälle resultieren durch Fehler beim Abbiegen und Wenden. Durch Missachtung der Vorfahrtsregeln entstehen 10,6 Prozent der Unfälle bei 18- bis 24-Jährigen. Daher ist Umsichtigkeit, Vorsicht und regelmäßiges Fahren der Schlüssel zum fähigen Autofahren. lps/AM

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