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Home Sonderthemen Hannover Region Ost Vielfalt im Bereich Fliese ist fast unerschöpflich
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22:01 04.01.2021
Mosaike setzen besondere Akzente. Fotos: Rainer Sturm, Pixelio.de

Wer sein neues Heim bezieht, hat oft die Qual der Wahl bei der Gestaltung der Inneneinrichtung. Das fängt schon bei der Auswahl des Bodenbelags an. Der Klassiker Teppichboden ist dabei nicht immer eine gute Wahl, denn in Zeiten von Allergieerkrankungen bildet er den Nährboden für Hausstauballergien und Ähnlichem. Viele Menschen greifen daher zu anderen Materialien, beispielsweise Fliesen. Was früher lediglich im Küchen- und Sanitärbereich gang und gäbe war, ist seit einigen Jahren bereits eine Alternative für das Wohnambiente – etwa als Alternative zu Naturstein.

Vielfalt ist fast unerschöpflich Wie bei anderen Materialien ist aber auch bei Fliesen die Planung äußerst wichtig, denn die Vielfalt in diesem Bereich ist fast unerschöpflich.

Die Wirkung einer Fliese ist eine grundlegende Frage, die zu Beginn überlegt werden sollte. Dunkle Fliesen etwa lassen einen Raum kleiner erscheinen als helle. Glasierte Fliesen reflektieren mehr Licht als unglasierte und lassen einen Raum dadurch heller erscheinen. Wichtig ist auch die Kombinationsmöglichkeit von Fliesen. Wie etwa kann man Bordüren oder Dekor-Fliesen einbauen, um eine gewünschte Raumatmosphäre zu erreichen.

Fünf Abriebgruppen

Abgesehen von der Wirkung muss aber auch die Frage der Beanspruchung und der Haltbarkeit geklärt werden. Nicht alle Fliesen sind für alle Zwecke gleich gut geeignet. Daher sind Fliesen in fünf unterschiedliche Abriebgruppen eingeteilt, die man bei der Entscheidung beachten sollte. In der Abriebgruppe I sind keramische Bodenbeläge zu finden, die für leichte Beanspruchungen geeignet sind, etwa im Gäste-WC oder im Schlafzimmer. Sie sollten in der Regel auch nicht mit Straßenschuhen betreten werden. Die Abriebgruppe II ist etwas kratzfester und für mittlere Beanspruchung geeignet. In der Gruppe III befindet sich das Material für Wohnräume, die häufiger begangenen werden.

Treppen, Küche oder Vorratsraum, sowie Terrassen, Balkone oder der Eingangsbereich eines Hausflurs benötigt Fliesen der Gruppe IV. Beläge, die der stärksten Belastung ausgesetzt sind, werden in der Gruppe V zusammengefasst, etwa für den Gartenzugang oder den Windfang im Haus, aber auch für gewerbliche Nutzung, etwa in Hotels oder Gaststätten.

Farbe ist wichtig

Fliesen beeinflussen auch die Atmosphäre des Raumes. Deswegen ist die Farbauswahl von großer Wichtigkeit. Dabei gibt es einfache Regeln: Helle Fliesen lassen die Räume großzügig erscheinen. Wer es lieber intimer haben möchte, greift zu dunklen Fliesen. Erdtöne wie Braun oder Beige verströmen Geborgenheit und Wärme, während Schwarz, Weiß oder Grau kühle Eleganz hervorzaubert. Je nachdem, welcher Effekt erzielt werden soll, kann man durch Kombinationen unterschiedlicher Fliesen optische Effekte hervorrufen.

Es ist aber auch möglich, die Terrasse optisch als Verlängerung des Wohnzimmers zu gestalten. Viele Dekore gibt es sowohl als Innen- als auch als robuste Außenfliese. Weitere Möglichkeiten schafft die Palette an Fliesenformaten, die von Mini über Midi bis Maxi reicht. Großformatige Fliesen lassen sich auch besser reinigen.

Unterschiedliche Verlegemöglichkeiten

Ein Vorteil keramischer Fliesen besteht darin, dass das gleiche Format unterschiedlich verlegt werden kann. Diagonal angeordnete Bodenfliesen lassen schmale Flure oder kleine Küchen größer erscheinen. Lineare Verlegung vermittelt klare Stringenz und unterstreicht Bezugspunkte des Raums. Ein Halb- oder Drittelverband führt zu einer lebendigen und ausgewogenen Rhythmik. Schachbrett-Muster verbreiten je nach Farbkombination klassisches oder mediterranes Flair. Besondere Großzügigkeit wird erreicht, wenn durchgängig in der gesamten Wohnung Fliesen in gleicher Anmutung raumübergreifend verwendet werden. Dabei kann man Format und Verlegeart durchaus variieren. Auch Wandflächen können gestaltet werden. Hierfür bieten sich die Rechteck-Formate an: Vertikal verlegt lassen sie Räume höher erscheinen, horizontal angeordnet können extreme Höhen harmonischer proportioniert werden. Bordüren oder andere Dekorationselemente, die bewusst die Horizontale betonen, unterstützen diesen Effekt. Fliesenfugen sind aus technischen Gründen erforderlich, haben aber auch gestalterische Funktion: Bei Mosaik führt das Fugenraster zu einer Belebung von Flächen, im Gegensatz zu fugenlosen Anstrichen oder Beschichtungen, die schnell reizlos erscheinen.


Moderne Kühlschränke glänzen mit vielen Extras

Energieeffizienz ist einer der entscheidenden Faktoren

Die richtige Anordnung der Lebensmittel fördert die Energieeffizienz des Gerätes und die Haltbarkeit der Nahrungsmittel. Foto: Pixabay
Die richtige Anordnung der Lebensmittel fördert die Energieeffizienz des Gerätes und die Haltbarkeit der Nahrungsmittel. Foto: Pixabay

Kühlschränke sind schon lange weit mehr als nur Küchengeräte, die stumm in der Ecke stehen und die Lebensmittel kühlen. Kühl-, Gefrier- und Kombigeräte werden inzwischen mit zahlreichen innovativen Funktionen ausgestattet.

Diverse Extras wie Multizonen-Einteilungen, Abtauautomatik und Schnellkühlfunktionen halten einen Mehrwert für den Konsumenten bereit. Mittlerweile ist auch der Kühlschrank in das Smarthome-Netz integrierbar. Die wichtigen Kühlgeräte werden mit diversen Zonen versehen, die sich optimal auf die Lagerungsbedürfnisse der Lebensmittel einstellen. Das Bio-Frischefach, auch als „Gemüseschublade“ bekannt, ist eine Kaltlagerzone und für Gemüse, Obst und Salate bestens geeignet. Sie wurde für Lebensmittel konzipiert, die es etwas feuchter mögen. Ab dem mittleren Preissegment weisen die Geräte oft eine Abtauautomatik auf. Diese Technik ermöglicht ein Abtauen, noch bevor sich eine Eisschicht bilden kann. Sobald ein Gerät sehr vereist, wird die Leistung verringert und der Energieverbrauch steigt. Kühlschränke mit einer Abtauautomatik sind demzufolge energieeffizient. Die bereits verbaute Wasserrinne und Verdunstungswanne sorgen für den Abtransport des Wassers. Die Zeiten, in denen man Putztuch und Wassereimer benötigte, sind somit vorbei.

Ebenfalls vorbei ist das lange Warten bis das gewünschte Lebens- oder Genussmittel endlich kalt ist. Mittels Schnellkühlfunktion können Salate, Desserts oder auch Sektflaschen rasch auf die gewünschte Temperatur heruntergekühlt werden. Ist der Kühlschrank in das Smarthome-Netz integriert, so kann eine Kamera im Inneren des Gerätes den Inhalt aufzeichnen. Eine App auf dem Smartphone greift dann auf diese Aufzeichnung zu. Somit kann man sich im Supermarkt seine Lebensmittelvorräte ansehen und weiß, was noch benötigt wird. lps/AM


Heizkosten senken

Mit einigen Tricks Geld in der kalten Zeit sparen

Moderne Heizkörper überzeugen mit hoher Funktionalität. Foto: Busche
Moderne Heizkörper überzeugen mit hoher Funktionalität. Foto: Busche

Mit einigen Tricks können Heizkosten in Zeiten der CO2-Thematik und angekündigter Steuern gespart werden. Wer die Heizung herunterdreht, verliert nicht an Komfort, spart aber Geld. Die optimale Temperatur von Wohnräumen liegt bei 19 bis 21 Grad Celsius. Im Schlafzimmer sollten es allerdings nicht weniger als 16 Grad sein. Jedes Grad weniger spart etwa sechs Prozent Heizenergie ein.

In einem noch nicht sanierten Einfamilienhaus mit 150 Quadratmeter Wohnfläche lassen sich je nach Heizung über 1000 Kilowattstunden pro Jahr einsparen. Dauerhaft gekippte Fenster kühlen einen Raum und dessen Wände aus. Deshalb raten Fachleute zum Stoßlüften, mehrfach am Tag für jeweils ein paar Minuten.

Am besten sorgt man dabei für Durchzug, dann tauscht sich die Luft noch schneller aus. Von Dezember bis Februar empfehlen sich vier bis sechs Minuten zu lüften. Befindet sich Luft in den Heizkörpern, können diese nicht richtig warm werden. Außerdem entstehen oft gluckernde Geräusche. Deshalb sollte man vor Beginn der Heizsaison die Heizkörper entlüften, indem man das Entlüftungsventil aufdreht. lps/Cb
  

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