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Home Sonderthemen Hannover Stadt Nord Viel mehr als nur ein Ort der Trauer und des Todes
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14:49 10.09.2020
Friedhöfe sind nicht nur Orte zur Trauer, sondern bergen eine Vielzahl an Natur und Leben in sich.

Wenn in diesem Jahr und am Wochenende 19./20. September der „Tag des Friedhofes“ begangen wird, dann soll dieser Tag in der Öffentlichkeit zuerst dazu beitragen, für mehr Aufmerksamkeit für die Friedhofskultur zu sorgen. Ein weiterer Aspekt ist, den Friedhof als Ort der Trauerbewältigung und Erholungsraum näher zu bringen, sowie Tod und Trauer zu enttabuisieren.

Vor fast 20 Jahren, 2001, wurde der Tag des Friedhofes von Friedhofsgärtnern, Friedhofsverwaltungen, Bestattern, Floristen, Bildhauern, Vereinen und Religionsgemeinschaften ins Leben gerufen.

Friedhöfe sind besondere Orte

Friedhöfe sind ganz besondere Orte. Man kann dort nicht nur trauern und Trost finden – Friedhöfe bieten Ruhe und Raum zum Entspannen, lassen Menschen Hoffnung schöpfen und neuen Mut gewinnen. Trauernde finden hier einen geschützten Rahmen, um sich von den Verstorbenen zu verabschieden und um ihrer zu gedenken. Durch den Umgang mit Blumen und Pflanzen kann die Trauer besser verarbeitet werden, positive Gefühle, wie Wohlbefinden, Entspannung und Heimatgefühl können durch die Bewegung im „Grünen Kulturraum Friedhof“ ausgelöst werden. Friedhöfe sind Orte der Begegnung, der Stille, der Erinnerung und des Abschiednehmens. Ein Friedhof kann immer dann aufgesucht werden, wenn man sich vom stressigen Alltag erholen, eine ruhige Mittagspause verbringen oder einfach die Schönheit und die Ruhe des Ortes genießen möchte.

Welche Bestattung eignet sich?

Es gibt viele Möglichkeiten der Beisetzung von klassisch bis alternativ

Bei einer Baumbestattung wird die Urne am Fuße der Pflanze beigesetzt. Foto: Pixabay
Bei einer Baumbestattung wird die Urne am Fuße der Pflanze beigesetzt. Foto: Pixabay

Die Entscheidung, welche Bestattungsart man für sich selbst oder für einen Angehörigen wählt, ist nicht zu unterschätzen und sollte wohlüberlegt sein. Daher ist es wichtig, sich vorab über die verschiedenen Bestattungsarten zu informieren, um abwägen zu können, welche Variante infrage kommt. Grundsätzlich wird zwischen einer Erdbestattung und einer Feuerbestattung unterschieden. In Deutschland entscheidet man sich zu rund 67 Prozent für eine Feuerbestattung und zu ungefähr 33 Prozent für eine Erdbestattung.

Zu den Varianten der Feuerbestattung zählen Seebestattung, Luftbestattung, Baumbestattung, Diamantbestattung, Urnenbeisetzung sowie die anonyme Bestattung. Bei der Seebestattung wird eine spezielle, biologisch abbaubare Urne während einer Zeremonie in das Wasser gelassen. Innerhalb von Deutschland gibt es an der Ost- und Nordsee einige Beisetzungsorte. Außerhalb von Deutschland ist eine Seebestattung ebenfalls im Mittelmeer, Pazifik oder Atlantik möglich.

Die Luftbestattung unterscheidet sich elementar von anderen Formen der Feuerbestattung, da hierbei die Asche beispielsweise aus einem Flugzeug verstreut wird. Die Luftbestattung ist in Deutschland nicht zulässig, kann jedoch in anderen europäischen Ländern umgesetzt werden. Die Diamantbestattung ist eine extravagante Art der Bestattung. Hierbei wird mittels eines speziellen Verfahrens aus der Asche ein Diamant kreiert. Die Baumbestattung, auch Waldbestattung genannt, ist eine relativ neue Bestattungsform, die sich immer größerer Beliebtheit erfreut. Hierbei findet die Beisetzung der Urne am Fuße eines Baumes statt. lps/Jm


Familienbetrieb mit Rundum-Betreuung

Das Team von Behling Bestattungen ist ein Helfer in schweren Stunden.
Das Team von Behling Bestattungen ist ein Helfer in schweren Stunden.

Plötzlich ein Todesfall in der Familie und das Leben steht still. Das Bestattungsunternehmen Behling in der Sutelstraße 69 und mit einer Filiale in der Waldstraße 12 in Misburg, ist ein Helfer in schweren Stunden – und das schon seit 125 Jahren. „Wir kümmern uns um alles rund um die Bestattung“, verspricht Anja Behling-Goldmann, die zusammen mit Birgit Brandes und Ingrid König-Brand (geborenen Behling) den Familienbetrieb, den Tischlermeister August Behling 1895 gründete, jetzt schon in 4. Generation leitet.

Neben der würdevollen Versorgung der Verstorbenen gehören auch die Anfertigung von Trauerdruck und die Erledigung aller anfallenden Formalitäten wie das Stellen von Anträgen für Hinterbliebenenrente oder das Abmelden von Versicherungen und Mitgliedschaften.

Der Umgang mit dem Tod sei anders geworden, stellen die Bestatterinnen rückblickend fest. Es werde immer mehr nach pflegearmen Grabstätten wie Rasengräbern oder Gräbern mit leichter Bepflanzung und Baum- oder Waldbestattungen gefragt, so die geprüfte Bestatterin.

Das Geschäftsführerinnen-Trio wird von vier Mitarbeitenden unterstützt, die zum Teil schon lange im Betrieb beschäftigt sind. Gespräche – ob im Trauerfall oder schon vorab - können sowohl im Institut selber als auch bei den Angehörigen zuhause oder in sozialen Einrichtungen durchgeführt werden. Für Trauerfeiern kann die Trauerhalle in der Sutelstraße 69 genutzt werden, die Platz für rund 40 Personen bietet.

Kontakt:
Behling Bestattungen
Sutelstraße 69 und
Waldstraße 12
Telefon (05 11) 6 47 80 14
ab@behling-bestattungen.de
www.behling-bestattungen.de

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