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05:20 20.08.2020
Zu Hause ist, wo das Wohnmobil steht: Urlaub auf Rädern wird für viele immer attraktiver. Foto: Hobby-Caravan

Immer mehr Menschen erfüllen sich den Traum vom eigenen Campingbus. Sei es, um mit diesem die nahegelegene Natur zu erkunden, weitere Reisen zu unternehmen oder vielleicht gleich ganz als Aussteiger viel Zeit darin zu verbringen. Mit viel Praktikabilität und dennoch Liebe zum Detail kann das Auto zu einem gemütlichen Zuhause auf Rädern werden. Doch wer sich für eine längere Zeit mit dem Bus auf Reisen begibt, merkt schnell, dass etwas Übung benötigt wird, um die alltäglichen Abläufe möglichst reibungslos vonstattengehen zu lassen.

Einige einfache Tipps und Tricks können helfen, das Leben im Wohnmobil oder auch dem Wohnwagen zu meistern. Beim Packen ist es wichtig, nicht zu viel mitzunehmen. So ist es zwar immer gut, auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein, dennoch sollte nicht der Fehler gemacht werden, unnötiges Gepäck mitzunehmen. Eine Packliste zu Beginn der Reise ist auch für Ausflüge mit dem Wagen sehr praktisch.

Damit auch unterwegs alles reibungslos rollen kann, ist es nützlich, sich bereits zu Hause zumindest grob einmal mit der Technik sowie der Mechanik des eigenen Autos zu befassen. Wer besonders gut vorbereitet sein möchte, sucht sich für alle Fälle Werkstätten entlang der Route heraus. Einige Adressen können helfen, im Schadensfall auch ohne Internetanbindung schnell versorgt zu werden.

Doch zum Glück ist die Technik moderner Wohnmobile in der heutigen Zeit meist so weit entwickelt, dass sie auch ohne Anbindung an infrastrukturelle Einrichtungen einige Tage bewohnbar sind. Doch auch hier gilt es, die Wasservorräte sowie die Stromzufuhr immer möglichst voll und geladen zu haben. Eine praktische Anschaffung für die Inneneinrichtung sind Gepäcknetze, welche an verschiedenen Stellen im Wohnmobil angebracht werden können. So können auch kleinere Gegenstände immer griffbereit verstaut werden und einer guten Fahrt steht nichts mehr im Wege. lps/ML

Schöne Fahrstrecken in Deutschland

Viele lieben es, mit dem Auto zu verreisen. Man ist beim Packen nicht auf Taschen beschränkt, die getragen werden müssen und kann viele, auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht einfach zu erreichende Orte, besichtigen. Um so zu verreisen, muss man nicht immer weit in die Ferne schweifen. Deutschland lockt mit vielen verschiedenen Entdeckungstouren für alle Interessensgebiete. Wer im Süden des Landes unterwegs ist, kann beispielsweise die „romantische Straße“ bereisen, welche sich durch Bayern und Baden-Württemberg zieht. Sie beginnt in Würzburg und endet in Füssen. Wilde Flusstäler, das Voralpenland und kleine ruhige Ortschaften locken entlang der Route. In gleicher Richtung findet sich auch die „Roßfeld“ Panoramastraße. Für echte Bergfans ideal, führt sie durch das Berchdesgadener Land auf bis zu 1570 Meter Höhe. Wem das zu weit in die Höhe geht, der sollte sich auf die „Route der Rheinromantik“ begeben. Sie erstreckt sich zwischen Köln und Wiesbaden und verspricht, einen der bedeutendsten Flüsse Deutschlands von ganz besonderen Seiten kennenlernen zu können. In der Vulkaneifel findet sich ein ganz besonderes Reiseziel: die Deutsche Vulkanstraße. Die besonderen Sagen und Legenden rund um die Feuer spuckenden Berge sind Anziehungspunkt für Groß und Klein. Auf der rund 280 Kilometer langen Strecke lassen sich diese vom eigenen Auto aus entdecken. Doch auch im Norden des Landes gibt es viel zu sehen. Viele unterschiedliche Touren führen direkt an der Küste entlang und versprechen Urlaubsfeeling pur. Dabei sind es nicht immer nur die großen und bekannten Wege, die tolle Tage der Erholung versprechen. Auch kleinere und noch unentdeckte Straßen laden zu besonderen Erlebnissen ein. Gute Tipps und Ideen lassen sich in zahlreichen Deutschlandreiseführern holen, die im Buchhandel erhältlich sind. lps/ML

Erste-Hilfe-Kasten ist unverzichtbar

Im Ernstfall sind Verkehrsteilnehmer gewappnet

Das passende Material zur Wundversorgung sollte immer zur Hand sein. Foto: AOK-Mediendienst
Das passende Material zur Wundversorgung sollte immer zur Hand sein. Foto: AOK-Mediendienst

Niemand denkt gerne an den Ernstfall. Dennoch kann eine gute Vorbereitung im Notfall Leben retten. Besonders im Straßenverkehr können schnell Situationen auftreten, bei denen plötzlich Hilfe geleistet werden muss. Deshalb sollte das Mitführen eines aktuellen Erste-Hilfe-Kastens im Wagen nicht nur als lästige Pflicht betrachtet werden.

Jeder der unterwegs ist, sollte sich beim Thema der Hilfeleistung auf dem neuesten Stand halten und gut sortiertes Material immer griffbereit haben.

Ein solcher vollständig ausgestatteter Kasten beinhaltet immer steril verpacktes Verbandmaterial. Auch großflächige und stark blutende Wunden sollten damit versorgt werden können. Eine Schere ist notwendig, um Pflaster und Mullbinden auf den jeweiligen Patienten zuschneiden zu können. Essenziell für den eigenen Schutz vor Infektionen sind steril verpackte Handschuhe. Auch ein Beatmungstuch oder eine Beatmungsmaske helfen, sich selbst zu schützen, sollte eine andere Person an der Unfallstelle beatmet werden müssen.

Wer viel in ländlichen Gebieten unterwegs ist oder in andere abgelegene Gebiete reist, kann den Erste-Hilfe-Kasten noch weiter aufstocken. Im Handel sind beispielsweise automatische Defibrillatoren erhältlich, welche mittlerweile von nicht medizinisch geschultem Personal bedient werden können. Diese sind zwar äußerst klein und handlich, können im Ernstfall jedoch tatsächlich helfen, das Leben eines Menschen zu retten. lps/ML


Soll es nicht Schwarz oder Weiß sein?

Autofarbe verleiht individuellen Touch

In Metallic schimmernde Wagen liegen voll im Trend. Foto: Olaf Patrick Mager
In Metallic schimmernde Wagen liegen voll im Trend. Foto: Olaf Patrick Mager

Beim Autokauf nur zwischen rot, blau oder schwarz die Wahl zu haben, war gestern. Scheinbar grenzenlos sind mittlerweile die Möglichkeiten, den eigenen Wagen farblich ausgefallen gestalten zu lassen. Dafür bieten professionelle Lackierereien ihre Dienste an. Vom Neon-Grün über Zebrastreifen oder Fotos der Liebsten in Übergröße ist alles möglich.

Dabei muss einem die Auffälligkeit des eigenen Wagens bewusst und auch gewollt sein. Während Silber als Autofarbe mittlerweile eher nicht mehr im Trend liegt, erobern schimmernde Metalllacke den Markt.

Und diese nicht nur in zeitlosen Blau- oder Schwarztönen. Auch knallige Farben wie orange, grün oder gelb sind auf den Straßen immer häufiger zu sehen. Denn auch hier gilt: Farbe bekennen fällt auf!

Und das hat neben den ästhetischen auch noch ganz andere Vorteile: Leuchtende Farben werden von anderen Autofahrern besser gesehen und sorgen so für mehr Sicherheit im Straßenverkehr. lps/ML




Welche Tür ist richtig? Bei der Wahl des Familienautos gibt es einiges zu beachten

Folgekosten sind wichtig / Bei Gebrauchtwagen: Sicherheitssysteme sollten nicht veraltet sein

Vans bieten mehr Platz als Kombis.
Vans bieten mehr Platz als Kombis.

Es gibt nicht nur aus ästhetischen Gründen verschiedene Autos. In manchen Lebensphasen kommt es auch auf die Praktikabilität an. Viele Menschen eint die Erfahrung, dass aus einer trauten Zweisamkeit in einer Beziehung plötzlich eine Dreisamkeit wird.

Spätestens wenn sich der Familiennachwuchs ankündigt, sollte man also darüber nachdenken, vom gegebenenfalls schnittigen Sportcoupé zu einem Familienauto zu wechseln. Junge Familien brauchen vor allem eines: Platz. Allerdings ist die Auswahl an Möglichkeiten durchaus beachtenswert. Soll es ein Kombi sein oder eher ein Van? Es sind mehrere Faktoren, die hier eine Rolle spielen.

Am Anfang steht sicher die Überlegung, welches Budget man einsetzen kann. Die Anschaffungskosten sind nur ein Faktor des Preises. Da Kombis eine Weiterentwicklung von Limousinen sind, sind sie in der Regel etwas günstiger als Vans oder gar SUVs. Durch die Basis der Limousine muss man in der Regel auch nicht auf sein Lieblingsauto verzichten, denn die meisten Limousinen gibt es eben auch als Kombi. Vans dagegen sind meist unabhängige Modellentwicklungen.

Spritkosten im Auge behalten

Kombis sind eine Weiterentwicklung herkömmlicher Limousinen.
Kombis sind eine Weiterentwicklung herkömmlicher Limousinen.

Man sollte aber auch die Folgekosten im Blick haben. Ein Kombi ist sparsamer im Verbrauch. Am besten geeignet sind Kombis für die typische deutsche Durschnittsfamilie mit zwei Kindern. Ist die Schar des Nachwuchses größer, wird es oft schon eng im Kombi. Dann lohnt es sich, über einen Van nachzudenken.

In beiden Varianten kommt auch die Antriebsart zum Tragen. Gerade bei jungen Familien stehen eher Kurzstrecken auf dem Programm, sodass sich ein Benziner besser eignet als ein Diesel. Woran man beim Kauf eines Autos eher selten denkt, ist die Türform.

Aber gerade bei jungen Familien, bei denen der Kindersitz im Einsatz ist, kann das ein wichtiger Faktor sein. Wenn es eine normale Seitentür ist, muss sie möglichst weit zu öffnen sein. Eine Alternative ist die Schiebetür, wie sie bei Vans oder Kleinbussen oft zu sehen sind. Manche Vans haben auch so genannte Portaltüren, bei der die Tür der Rückbank nach hinten aufklappbar ist.

Bei langen Fahrten an Kinder denken

Wichtig bei langen Fahrten ist die kinderfreundliche Ausstattung des Autos, etwa mit Sonnenblenden, pflegeleichten Polstern und einer Kindersicherung.

Eine Bordsteckdose für das Handy ist gerade im hinteren Bereich, wo die Kinder sitzen, in multimedialen Zeiten unbedingt nötig. Nicht zuletzt die Sicherheit ist ein wichtiges Thema beim Familienauto.

Die Sicherheitssysteme im Auto sollten nicht veraltet sein. Ein Beispiel: Airbags. Nicht nur vorn sind sie wichtig. Seiten-, Sitzpolster- und Knieairbags können ebenfalls vor Verletzungen schützen.
         

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