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13:58 22.03.2021
Individuell auf den Garten abgestimmte Modelle vereinfachen das Mähen. Foto: Pixabay

Für viele gehört das Rasenmähen nicht zur Lieblingsbeschäftigung. Nicht selten liegt dies an veralteten Geräten, die das Mähen umständlich und langwierig machen. Auch wer nur über wenig Fläche verfügt tut gut daran, sich einen geeigneten Rasenmäher anzuschaffen.

Schließlich soll die Gartenarbeit zur Freude beitragen und kein Grund sein, sich ärgern zu müssen. Auf der Suche nach dem für die eigenen Bedürfnisse passenden Gerät ist es jedoch nicht immer ganz einfach, das richtige zu finden. Eines der wichtigsten Kriterien ist die Art der Energiebereitstellung. Zu unterscheiden sind hierbei der akku-, benzin- und der elektrobetriebene Rasenmäher. Mit Akku und Elektronik ausgerüstete Geräte sind dabei von einer Stromzufuhr abhängig. Es sollte also eine Steckdose in der Nähe verfügbar sein.

Moderne Akkus verfügen über eine längere Laufzeit und haben einen weiteren großen Vorteil: Im Vergleich zu den anderen Modellen sind sie deutlich leiser. Meist ist diese Wahl jedoch nur für kürzeres Gras und eine Rasenfläche bis 200 Quadratmeter geeignet.

Wer den Rasenmäher mit Elektrokabel wählt, hat nicht das Problem der zeitlichen Laufzeitbeschränkung und kann so eine größere Rasenfläche bearbeiten. Was jedoch oft vergessen wird, ist die Gefahr des Kabelschnitts. Leider öfter als erwartet kann dieses Malheur zum vorzeitigen Ende der Gartenarbeit führen.

Der bewährte Benzinrasenmäher wird meist ab einer Fläche von etwa 400 Quadratmetern eingesetzt. Dazu kann dieser bereits bei noch sehr kurzem Gras eingesetzt werden.

Neue Modelle verfügen über eine benutzerfreundliche Startautomatik und können so spielend leicht bedient werden. Wer über eine größere Fläche verfügt, die bearbeitet werden muss, für den könnte sich die Anschaffung eines Rasentraktors lohnen, welcher einen höheren Komfort und leichtes Mähen verspricht. lps/ML


Liguster ist als Heckenpflanze beliebt

Blühende Ligusterhecken vermitteln einen lieblichen Eindruck. Foto: Busche
Blühende Ligusterhecken vermitteln einen lieblichen Eindruck. Foto: Busche

Hecken haben den Vorzug, kostspielige Zäune überflüssig zu machen oder unansehnliche und nüchtern wirkende Abgrenzungen zu verdecken. Eine beliebte und anspruchslose Heckenpflanze ist der Liguster (lateinisch ligustrum). Als volkstümliche Namen des Ligusters kennt man Rainweide, Beinweide, Falscher Jasmin oder auch Hartriegel. Der schon in der Antike im oberitalischen Ligurien beheimatete Strauch gehört zur Gattung der Ölbaumgewächse. Andere heimische Vertreter dieser Gattung sind beispielsweise Flieder, Esche, Forsythie und Jasmin. Liguster wurde schon früher gern zum Einzäunen von Bauernhöfen und als Heckenstrauch verwendet. Man findet ihn auch an Feldrainen, Bahndämmen und in Wäldern. Ab Mai versprühen die weißen Blütenrispen ihren süßlichen Duft nicht nur am Tag, sondern intensiver auch nachts. Die erbsengroßen Früchte des Ligusters sind schwarzglänzend und werden gelegentlich von Vögeln verzehrt. Der im Frühjahr austreibende, verzweigte Strauch verträgt Trockenheit und verschmutzte Luft, wächst im Halbschatten wie in praller Sonne.

Liguster ist als Heckenbepflanzung immer beliebter geworden. Er wächst gut an und wird deshalb in neuen Siedlungen gern angepflanzt. Die Hecken verkrauten allerdings schnell und brauchen etwas mehr Pflege als zunächst vermutet. Ohne Entkrauten und regelmäßige Düngung bleibt der Wuchs mitunter über Jahre niedrig und geht eher in die Breite. Liguster macht sich auch als Sichtschutz in Pflanzkübeln gut. Bei allen Heckenarten gilt es, die Nachbarrechte zu beachten. An Gehwegen ist man zum Schnitt verpflichtet. Deshalb pflanzt man Sträucher mindestens 50 Zentimeter von der Grundstücksgrenze entfernt. Man sollte sich nach der Breite der Hecke in ausgewachsenem Zustand richten. lps/Cb

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