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Home Sonderthemen Komplett Trendsetter lieben natürliche Looks
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21:26 21.03.2020

Gekreppte Haare liegen im Trend. Dazu werden einzelne Strähnen oder Haarpartien mit dem Kreppeisen bearbeitet.
Gekreppte Haare liegen im Trend. Dazu werden einzelne Strähnen oder Haarpartien mit dem Kreppeisen bearbeitet.
Foto: Mario Nägler

Foto: Mario Nägler
Das sind die angesagten Looks der Saison: Surfer-Locken, lange Ponys und viel Struktur im Haar. Hauptsache, es sieht nicht zu akkurat und frisch frisiert aus.
Das sind die angesagten Looks der Saison: Surfer-Locken, lange Ponys und viel Struktur im Haar. Hauptsache, es sieht nicht zu akkurat und frisch frisiert aus.
Fotos: Mario Nägler (4), iStockphoto.com/victoriya89, Wavebreakmedia, CoffeeAndMilk

Fotos: Mario Nägler (4), iStockphoto.com/victoriya89, Wavebreakmedia, CoffeeAndMilk

Frisuren für Frühjahr und Sommer sind natürlicher denn je. Umweltbewusstsein, Klimaschutz und Nachhaltigkeit spielen in allen Bereichen der Gesellschaft eine immer größere Rolle. Bei den Frisurentrends für die warmen Monate des Jahres springt der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks (ZV) auf die grüne Welle auf und zeigt weiche Formen, beschwingte Bewegungen und schlichte Natürlichkeit.

Kosmetik & Stil

Nach dem Comeback von Vokuhila und Dauerwelle folgt damit nun die Rückbesinnung auf Natur. Lockere und wilde Strukturen sind erwünscht – und so liegt der Fokus auf Wellen und längerem Haar – auch bei Männern.

Lässiger Pony

Nach dem Motto Retro allure ist bei den Herren die Ponyfrisur wieder stark im Kommen. Dabei werden die Haare an den Seiten und am Hinterkopf weich und kompakt ausgearbeitet, bleiben aber insgesamt voll. Das längere Deckhaar wird bis zum Pony hin stark durchgestuft.

In der lockig gegelten Ponyvariante wirkt der Look dank dem längeren Deckhaar richtig lässig. Der Pony in Überlänge wird mit Stylingprodukten in Form gebracht und gecurlt bis zu den Augenbrauen in die Stirn gelegt.

Beliebter denn je ist bei den Männern auch die Mittellänge. Seitenpartien und das längere Stirnmotiv schaffen eine sehr natürliche Textur. Leichte, in die Stirn gezupfte Strähnen sorgen für eine gewisse Lässigkeit und ein souveränes Understatement. Der gestutzte Dreitagebart vervollständigt den rauen Look und bringt die männlichen Merkmale noch deutlicher zur Geltung.

Aber: Kein Haartrend bringt das Gefühl von Sommer, Strand und Meer besser auf den Punkt als der weizenblonde Surfer-Look. Dafür werden die schulterlangen Haare im Deckhaar, am Hinterkopf und rund um das Gesicht stark durchgestuft.

Locken á la Hollywood

Bei den Frauen sind Locken angesagt. Der Triangle-Bob im Locken-Style umspielt perfekt das Gesicht. Dazu einfach Wachs oder Creme in die Längen kneten und mit einem schmalen Lockenstab nachhelfen. Ein warmer Kupferton liegt übrigens voll im Trend und ist absolut sommertauglich. Der Bob auf Kinnhöhe geschnitten ist derzeit der Fashionweek-Look schlechthin. Voluminös mit Rundbürsten geföhnt und gestylt mit einem akkuraten Mittelscheitel wirkt der konvexe Cut elegant und modern.

Hollywood setzt in Sachen Frisuren wieder auf überlanges Haar, denn bei keiner anderen Länge steht die Natürlichkeit so im Vordergrund. Was die Frisur so zeitgemäß macht? Das dunkelblonde Rapunzelhaar bekommt mit einem Spotlight im Mittelteil ein erdschichtähnliches Farb-Upgrade. Für das glamouröse Finish werden die Längen wellig im Retro-Style frisiert.

Boho-Look ist angesagt

Und: Sommerzeit ist Festivalzeit. Da sind flippige Looks gefragt. Frisuren im Boho-Look gehören unbedingt dazu. Für mehr Volumen werden die Ansätze frech gekreppt. Tanja Piepho


Beauty-Tipp für festliche Anlässe


Fotos: Mario Nägler (4), iStockphoto.com/victoriya89, Wavebreakmedia, CoffeeAndMilk

Fotos: Mario Nägler (4), iStockphoto.com/victoriya89, Wavebreakmedia, CoffeeAndMilk

Der Sommer ist die Zeit der Familienfeiern, Konfirmationen, Taufen und Hochzeiten. Wer seinem Teint zu festlichen Anlässen einen ganz besonderen Akzent verleihen will, setzt auf schimmerndes Tages-Make-up mit einem zurückhaltenden rosigen Cremerouge auf den Wangen. Metallisch-rostrote Highlights auf dem beweglichen Lid und im Augeninnenwinkel setzen die Augen dazu gekonnt in Szene. Die Augenbrauen werden mit einer Brauentusche aufgefüllt und in Form gekämmt. Den krönenden Abschluss liefert ein Lipgloss in einem dezenten Erdton.


Unser Denken verändert die Neurochemie


Fotos: Mario Nägler (4), iStockphoto.com/victoriya89, Wavebreakmedia, CoffeeAndMilk

Ich muss nur positiv denken, und schon lässt meine Arthritis oder meine Grippe nach? Bei der Frage muss der Neurowissenschaftler Prof. Manfred Schedlowski von der Uniklinik Essen lachen: „So einfach ist das nicht! Das können wir aus wissenschaftlicher Sicht nicht beantworten.“ Und was ist mit negativen Gedanken – können sie Körperprozesse beeinflussen? Das beantwortet die Wissenschaft mit einem Ja. Schedlowski erklärt: „Wir können den Stress der Menschen messen, also die psychosoziale Belastung im weitesten Sinne.“ Das Ausmaß positiver Emotionen ist dagegen ein individueller Aspekt.

An dem Tipp „Nur positiv denken“ stört sich auch Imad Maatouk, Leiter der psychoonkologischen Ambulanz am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen in Heidelberg. Denn der vermeintlich harmlose Ratschlag sei mit Risiken behaftet: „Damit schürt man bei Patienten, die an einer schweren Erkrankung wie Krebs leiden, falsche Hoffnungen, die man nicht erfüllen kann.“

Zuversicht zeigt Wirkung

Versichert der Arzt dem Patienten, dass ein bestimmtes Medikament ihm sehr gut helfen und die Symptome lindern werde, hat der Patient entsprechend positive Erwartungen. „Das verändert die Neurochemie im Gehirn“, erklärt Schedlowski. Und das wiederum hat einen Einfluss auf die Wirkung von etwa Schmerzmedikamenten, die so besser wirken können.

Die umgekehrte Variante des Placebo-Effekts heißt Nocebo: Hier wird bei einem Patienten durch eine Behandlung oder ein Medikament die Befürchtung aufgebaut, kränker zu werden. „Das passiert oft, wenn wir den Beipackzettel lesen“, so Schedlowski.

Realistisch bleiben

Statt positiver oder negativer Gedanken sollen besser realistische Erwartungen unser Denken bestimmen. Stellt man sich etwas intensiv vor, kommt es zu neuen Synapsen-Verbindungen im Kopf, erklärt die Pathologin und Buchautorin Katharina Schmid. Dieser Vorgang funktioniert allerdings nur, wenn der Patient nicht unter Stress steht.
dpa


Frischer Teint: Ausgewogene Ernährung und Ruhephasen sind eine Wohltat für die Haut

Stress hinterlässt Spuren im Gesicht / Kosmetiker bieten belebende Behandlungsmethoden an

Ein ungesunder Lebensstil kann sich im Gesicht widerspiegeln. Zu wenig Schlaf, zu viel Zucker und zu viel Alkohol können der Haut etwa Nährstoffe, Mineralien und Wasser entziehen. Dadurch wirkt der Teint häufig fahl und trocken.

Wer etwa in den vergangenen Wochen zu viel Zucker gegessen hat, sollte Naschkram sowie Weißmehl erst einmal weglassen. Um die Haut zu stärken, kann man beruhigende Cremes und Seren auftragen. Zusätzlich ist es gut, die Durchblutung zu fördern.

Haut braucht Feuchtigkeit

Um die Haut anzuregen, neues Kollagen zu produzieren, können Behandlungen mit Retinol helfen. Das gilt auch für ein Needling bei der Kosmetikerin – also eine Behandlung mit einem Dermaroller, der viele feine Nadeln hat, die in die oberste Hautschicht stechen.

Alkoholkonsum entzieht dem Körper Wasser. Häufig braucht die Haut nach vielen Drinks Feuchtigkeit – und diese können entsprechende Ampullen, Cremes oder Seren ihr geben. Gegen Rötungen, die etwa durch geweitete Blutgefäße nach Rotweinkonsum auftreten können, hilft eine kleine Lymphmassage – dafür die Pflege mit pressenden Bewegungen von der Gesichtsmitte nach außen auftragen. So kommt gestaute Flüssigkeit im Gewebe in Bewegung.

Genug schlafen

Wenig Schlaf zeigt sich meist zuerst um die Augenpartie. Denn dort ist die Haut dünner, so scheinen geweitete Blutgefäße dunkler durch. Wer seine Haut dabei unterstützen will, frisch und gesund auszusehen, kann vor dem Schlafen ein vitalisierendes Vitamin-Coder Retinol-Serum einklopfen. Produkte mit Niacin, auch bekannt als Vitamin B3, sollen außerdem den Hautstoffwechsel anregen.
dpa

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