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12:24 30.12.2019
Mit natürlichen Materialien erhält das Wellness-Badezimmer eine behagliche Atmosphäre. Foto: djd/TopaTeam/Burgbad

Das Bad ist heute mehr als ein notwendiger und praktischer Waschraum. In den vergangenen Jahren haben sich die Ansprüche deutlich gewandelt, hin zur privaten Wellnessoase.

Damit verändern sich zugleich die Ansprüche an die Einrichtung: Nicht nur funktional, sondern auch optisch ansprechend soll sie sein. Ein modernes Design und angenehme Farbtupfer spielen ebenso eine Rolle wie natürliche Materialien, die für das gewünschte Wohlfühlambiente sorgen – allen voran mit Holz als einem der wohl ältesten Werkstoffe, die der Mensch nutzt.

Ob Holzdekor oder Echtholz furniert – längst hat Holz auch im Bad seinen Platz gefunden. Die früheren Vorbehalte, dass Holz zu empfindlich sei für den Feuchtraum, gelten heute nicht mehr, erläutert Einrichtungsexperte Walter Greil von TopaTeam: „Hochwertige Naturhölzer sind so robust, dass ihnen auch die wechselnde Luftfeuchtigkeit im Bad nichts anhaben kann.

In jedem Fall sorgt eine Einrichtung mit dem Naturmaterial für Charakter und Individualität.“ Dabei treffen die bewährten Hölzer aus nachhaltigem Anbau auf moderne Designansprüche.
   

Fachbetriebe aus dem Tischler- und Schreinerhandwerk können die Wellnessoase nach eigenen Wünschen planen und realisieren, von maßgeschneiderten Möbeln und Einbauten bis hin zur Lichtstimmung mit integrierten LED-Elementen.

Vom Spiegelschrank bis zum Waschbecken erhalten Verbraucher somit alles aus einer Hand – aufeinander abgestimmt für eine einheitliche Atmosphäre im Badezimmer.

So manchen dürfte es überraschen, aber selbst als Bodenbelag wird Holz im Bad immer beliebter. Zwar stellt Nässe eine Herausforderung für das Material dar, doch dies lasse sich heute ohne Bedenken meistern, erklärt Walter Greil weiter: „Im Badezimmer, ähnlich wie in der Küche, sollte man sich für Holz entscheiden, das entweder von Natur aus sehr hart ist, etwa Akazie, Wildeiche oder Teak, einen hohen Harzanteil hat, wie Lärche, Douglasie und Kiefer, oder das speziell nachbehandelt wurde.“

Tatsächlich sind die technischen Möglichkeiten der Veredelung inzwischen so weit, dass fast jede Holzsorte für das Badezimmer einsetzbar ist. djd
   

Auf eine ausreichend große Arbeitsfläche sollte beim Kauf geachtet werden.
Auf eine ausreichend große Arbeitsfläche sollte beim Kauf geachtet werden.

Bei der Einrichtung des Badezimmers stehen für viele Menschen vor allem die Auswahl einer komfortablen Dusche oder Badewanne im Vordergrund. Dennoch sollte man auch anderes beachten. Bei der Wahl des Waschbeckens etwa sind den eigenen Vorstellungen kaum Grenzen gesetzt. Wichtig ist, dass die Grundelemente des Waschbeckens gut aufeinander abgestimmt sind. Hierzu zählt neben dem Becken auch das Vorhandensein einer ausreichenden Ablagefläche. Diese erhöht den Komfort, indem man bei der Wäsche alle Utensilien stets griffbereit hat.

Neben der Arbeitsfläche sollte man jedoch auch den Platz für möglichen Stauraum im Blick behalten. Dieser lässt sich oft platzsparend durch einen Schrank unter dem Becken schaffen, wobei auch die Rohranschlüsse des Waschbeckens optisch verborgen werden. Zuletzt sollte man auch einen passenden Spiegel zum neuen Waschbecken wählen. Dieser kann gleichzeitig mit einer Beleuchtung und einem zusätzlichen Schrank eingeplant werden. Besonders bei geräumigen Badezimmern sind jedoch die Standardgrößen der im Handel angebotenen Waschbecken häufig relativ klein. Verschiedene Firmen bieten die Möglichkeit, dass man den Waschtisch und auch die anderen Elemente des Waschbeckens nach Maß anfertigen lassen kann. Die Kosten halten sich meistens in einem überschaubaren Rahmen, sodass eine Anfertigung nach Maß immer eine Überlegung wert ist. lps/Moe

Nicht nur in kleinen Küchen kann der verfügbare Raum mit einigen Tricks noch besser genutzt werden.
Nicht nur in kleinen Küchen kann der verfügbare Raum mit einigen Tricks noch besser genutzt werden.

Nicht jedes Haus oder jede Wohnung verfügt über eine große Küche. In kleinen Küchen fehlt häufig der nötige Stauraum, um Geschirr und Küchenutensilien ordentlich aufzubewahren.

Mit einigen Tipps und Tricks kann der verfügbare Platz sinnvoll genutzt werden. Lebensmittelvorräte lassen sich ideal in herausziehbaren Korbsystemen aufbewahren, die in einem Küchenschrank eingebaut werden können.

Die höhenverstellbaren Einlegeböden und Fächer bieten vielfältige Möglichkeiten und schaffen Stauraum für Lebensmittel jeglicher Art, wie beispielsweise Nudeln, Kaffee, Mehl und Konserven. An der Innenseite von Schranktüren befestigte Schienen bieten ausreichend Stauraum für Gewürze. Zudem kann der Platz im Innern des Schrankes für die Aufbewahrung von Geschirr oder Vorräten genutzt werden.

Abfalleimer stehen in kleinen Küchen häufig im Weg und sind daher störend. Abhilfe schaffen moderne Mülltrennsysteme, die beispielsweise unter der Spüle eingebaut werden.

Die Abfalleimer bestehen häufig aus Kunststoff und lassen sich unkompliziert entnehmen und reinigen. Mülltrennsysteme haben zudem den Vorteil, dass sich der Abfall nicht im offensichtlichen Blickfeld der Küche befindet. Bei der Anschaffung von elektronischen Geräten sollte ebenfalls abgewogen werden, welche nötig sind und ob man sich für ein großes Modell entscheidet. Bei zahlreichen Elektrogeräten, wie beispielsweise Kaffeemaschinen und Toaster, gibt es eine Auswahl an Modellen in kleinen Größen, die für Küchen mit wenig Stauraum optimal sind. lps/Jm



Lichtbänder ermöglichen große Fensterflächen im Obergeschoss. Dadurch wirkt der Raum heller und auch größer. Foto: djd/Velux
Lichtbänder ermöglichen große Fensterflächen im Obergeschoss. Dadurch wirkt der Raum heller und auch größer. Foto: djd/Velux

Der Trend geht heute zu großen Glasflächen. Sie holen viel Tageslicht ins Heim und schaffen somit eine freundliche Atmosphäre. Was aber tun, wenn im Altbau – etwa im Obergeschoss – nur kleine Dachfenster vorhanden sind? Neben der Größe erfüllt auch die Wärmedämmung solcher Fenster oftmals nicht die Maßstäbe.

Entschließen sich Bauherren zu einem Austausch, können sie im Zuge dessen mit geeigneten Lichtlösungen auch Fenster vergrößern oder verlängern, um die Räume heller wirken zu lassen. Für fließende Übergänge von der Fassade bis in die Dachschräge lässt sich mit einem sogenannten Lichtband sorgen. Die Kombination von zwei Glasflächen sorgt für eine optische Vergrößerung des Raumes und mehr Tageslichteinfall. Wichtig für eine nachträgliche Verschönerung und Aufhellung des Obergeschosses ist es, die Lösung passend zu den jeweiligen Gegebenheiten auszuwählen.

Neben der Fassadenlösung gibt es auch ein Lichtband für Räume mit durchgehender Dachschräge, das die Fensterfläche bis zum Boden verlängern kann. Dadurch profitieren kleine Kinder vom Ausblick. Da bei dieser Variante das untere Element fest verglast ist, droht kein Sturz aus dem Fenster. Gleiches gilt bei einer Lösung für Dächer mit einem Drempel oder Kniestock. Es empfiehlt sich, eine fachkundige Beratung zu den Möglichkeiten zu nutzen. Auf www.velux.de etwa findet man Ansprechpartner aus dem Fachhandel vor Ort. djd
  

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