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Home Sonderthemen Hannover Region West Der Deister bei Wennigsen: Ein Stück Freiheit in der Corona-Krise
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09:43 29.04.2020
Deisterrand aus geht der Blick in Richtung Bredenbeck, Sorsum, Argestorf – die Rapsfelder stehen in voller Blüte und ergeben ein Bild zum dahinschmelzen …

In Zeiten der Corona-Krise und der häuslichen Isolation suchen wir alle nach ein wenig Abwechslung und Freiheit. Wohl dem, der nahe des Deisters lebt. Hier ist die Abstandregel kein Problem, hier sind die Wege breit und ausladend, sodass Spaziergänger, Wanderer und Fahrradfahrer bequem einander „begegnen“ können, ohne sich zu nahe zu kommen.

Der Deister – etwa 23 Kilometer Natur pur

Der Name Deister ist noch nicht sehr alt und leitet sich von Diester ab. Historiker vermuten, dass der Name von der germanischen Gottheit Tuisto oder Tuisko abstammt. Der „Große Deister“ erstreckt sich in einer Länge von 23 Kilometern und einer Breite von vier bis sechs Kilometern von Völksen in nordwestlicher Richtung bis nach Bad Nenndorf. Der fast horizontale Kamm des Deisters wird nur durch die Passstrasse von Egestorf nach Nienstedt unterbrochen. Per Bahn kann man Bad Nenndorf im Nordwesten und Bad Münder im Südwesten auf der gegenüberliegenden Deisterseite erreichen. Die höchste Erhebung ist der „Bröhn“ mit 405 Metern. Eine Erkundung und Erwanderung des Deister mit seinen historischen Stätten, der bergmännischen Vergangenheit und den geologischen sowie botanischen Besonderheiten ist ein Erlebnis. Ausflugsziele wie der Annaturm, der Nordmannsturm und viele andere laden zur Einkehr ein. Broschüren und Kartenmaterial sind beim Tourismus- Service Wennigsen und über die Homepage www.wennigsen.de erhältlich.

Küchen-Land Rönsch

Überwiegend Mischwald

Der Deister besteht überwiegend aus Mischwald mit einem hohen Anteil an Buchen, Fichten und Eichen. Die Natur im Deister ist vielfältig und schützenswert, seltene Pflanzen und eine ausgeprägte Tierwelt machen den Deister zu einem wertvollen Lebensraum. Eine botanische Besonderheit ist die Süntelbuche die im Deister noch an wenigen Stellen vorkommt. Radfahrer und Wanderer schätzen das gut ausgebaute Wegenetz, alle Sehenswürdigkeiten sind gut ausgeschildert.

Flexible Wanderwege

Die Wanderwege sind flexibel angelegt, für jeden ist etwas dabei. Grundsätzlich sind Zeit und Länge der selbst auferlegten Wege keine Grenzen gesetzt. Es gibt aber bereits ab knapp einer Stunde Zeitfenster schöne Routen, die es sich lohnt, zu erkunden. Wer den anstrengenden Aufstieg auf den Kamm vermeiden möchte, kommt über den Nienstedter Pass zu einem Parkplatz von dem man bequem viele Sehenswürdigkeiten erreichen kann.

Dann sind sowohl der Nordmannsturm als auch die „Alte Taufe“, aber auch der Annaturm, nicht mehr so weit. Ein beliebter Startpunkt für Wanderungen oder Radtouren ist auch die Mooshütte bei Bantorf oder die Wasser-Räder bei Wennigsen.

Nicht nur historisch sehenswert ist das Industriedenkmal Glashütte, das auf dem Steinkrug steht. Vom Parkplatz Steinkrug aus ist es in rund 10 Minuten zu erreichen. In Zeiten außerhalb der Corona-Krise ist auch das Restaurant/ Hotel Steinkrug ein beliebtes Ausflugsziel – und das seit mehr als 100 Jahren. Schon zu Zeiten unserer Urgroßeltern ließen sich hier Spaziergänger und Radfahrer nieder, um sich zu erfrischen und bei gutem Wetter die klare Luft des Deisters zu genießen.

Letzte Ruhestätte im Deister

Die Flächen der Freiherr Knigge ´schen Forstverwaltung umfassen ein Gebiet von 1230 Hektar Wald vor den Toren Hannovers, die im Rahmen von forstlichen Betreuungs- oder Bewirtschaftungsverträgen von Bredenbeck aus geleitet werden. Deisterbuche ist die Markenbezeichnung für Kamin- und Brennholz aus der Frhr. Knigge´schen Forstverwaltung in Bredenbeck am Deister. Sie bearbeitet den Wald, holzt ab, forstet auf und sorgt so dafür, dass der Wald immer wieder frisches Grün bekommt, ohne den urwüchsigen Bestand der alten und mächtigen Bäume zu schaden.

Vor einigen Jahren wurde in Höhe Bredenbeck der „Ruhe- Forst Deister“ eröffnet. Seither erfreut sich der Waldfriedhof als einen Ort, den sich viele Menschen schon zu Lebzeiten aussuchen, um dort später einmal ihre letzte Ruhestätte zu finden.


Küchenland Rönsch, Am Weingarten 18, kann seine Türen endlich wieder öffnen

Ab sofort sind Kundenbesuche möglich – Die nötigen gesetzlichen Auflagen werden selbstverständlich eingehalten

Andreas Rönsch freut sich, dass die Ausstellungsräume des Unternehmens...
Andreas Rönsch freut sich, dass die Ausstellungsräume des Unternehmens...

Dass die Ausstellungsräume im Küchenland Rönsch in Wennigsen eine angenehme Größe besitzen, in der die Kunden den Überblick behalten, war schon vor Corona-Zeiten ein dickes Plus für Geschäftsführer Andreas Rönsch und sein Team.

„Jetzt freuen wir uns natürlich, dass wir unter 800 Quadratmeter Fläche anbieten, sodass wir die Auflagen erfüllen, um unser Geschäft auch für Kundenbesuche wieder öffnen zu können“, sagt Andreas Rönsch.

Ab sofort sind unter den bekannten behördlichen Auflagen – Mindestabstand, Mund- und Gesichtsschutz sowie alle nötigen Hygienemaßnahmen – Kundenbesuche wieder möglich.

... an der Straße Am Weingarten 18 wieder geöffnet sind.
... an der Straße Am Weingarten 18 wieder geöffnet sind.

„Wir achten darauf, dass nicht zu viele Kunden auf einmal in unserem Geschäft sind und bitten schon jetzt um Verständnis, falls einmal eine kurze Wartezeit entsteht, aber Sicherheit für uns alle geht in diesen Zeiten vor.“

Andreas Rönsch empfiehlt: „Schön wäre es, wenn möglichst viele Kunden telefonisch einen Termin vereinbaren, das spart Zeit und Stress.“

In den Ausstellungsräumen erwarten die Kunden aktuelle Küchenmodelle, Sonderangebote, „Schnäppchen“ und jegliche Elektrogeräte für die Küche sowie Zubehör aller Art.

■ Hinweis: Auch der zweite Standort in Hemmingen an der Carl-Zeiss-Straße 42 ist wieder geöffnet.

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