Menü
Anmelden
Wetter Regenschauer
24°/13°Regenschauer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland

Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover

Themenwelten
Anzeige
14:27 14.07.2021
In welchen Hörsaal der Weg führt, dafür ist am Ende auch der Schulabschluss entscheidend. Foto: Daniel Reinhardt/ dpa/dpa-mag, Pixabay

An welcher Art Hochschule soll ich studieren? Bei dieser Frage können Interessierte nicht nur nach Studienangebot oder Vorliebe entscheiden. Auch der Schulabschluss spielt eine Rolle, wie das Portal abi.de der Bundesagentur für Arbeit erklärt.

Eine Hochschulzugangsberechtigung hat demnach klassischerweise, wer die Schule mit der allgemeinen Hochschulreife, der Fachhochschulreife oder der fachgebundenen Hochschulreife absolviert hat. Die Unterschiede im Überblick:

Allgemeine Hochschulreife (Abitur): Mit der allgemeinen Hochschulreife können Interessierte grundsätzlich an allen Hochschulen ein Studium aufzunehmen. Der Abschluss allein ist aber keine Garantie für den Wunschstudienplatz, Interessierte müssen sich dennoch bewerben, die Zulassungsbeschränkungen beachten und unter Umständen an einem Auswahlverfahren teilnehmen.

Fachabitur: Diese Begriff ist den Infos zufolge umgangssprachlich und bezeichnet entweder eine fachgebundene Hochschulreife oder die Fachhochschulreife.

Fachgebunde Hochschulreife: Mit diesem Schulabschluss kann man in der Regel Studiengänge an Universitäten und Fachhochschulen in der Fachrichtung des Schulabschlusses wählen, zum Beispiel in den Bereichen Technik oder Wirtschaft. In manchen Bundesländern sei mit dem Abschluss sogar das Studium aller Fächer an Fachhochschulen möglich.
 


Fachhochschulreife: Absolventinnen und Absolventen mit Fachhochschulreife können ein Studium an Fachhochschulen aufzunehmen, erklärt Mandy Lorsch, Berufsberaterin bei der Jugendberufsagentur in Zossen. Der Zugang zur Universität kann in einigen Bundesländern aber über Sonderregelungen möglich sein.

Berufliche Qualifikation: Ein Studium ist für beruflich Qualifizierte auch ohne Abitur oder Fachhochschulreife möglich. Bewerberinnen und Bewerber müssen in der Regel eine abgeschlossene Berufsausbildung und entsprechende Berufserfahrung mitbringen oder eine Aufstiegsfortbildung zum Meister, zur Technikerin oder zum Fachwirt absolviert haben, heißt es in dem Beitrag. dpa

3
/
4