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Home Sonderthemen Hannover Region Nord So bleiben Werkzeuge lange erhalten
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22:24 21.03.2020
Auch massives Gartenwerkzeug hält nicht ewig.
Foto: Pixabay

Im Garten ist viel zu tun – die Beete wollen vom Unkraut befreit werden, der Rasen möchte gestutzt werden und die Hecken sehnen sich nach Trimmung.

Nachdem man zahlreiche Gerätschaften benutzte, ist die Pflege derer wichtig. Die Funktionalität und Langlebigkeit wird durch den intensiven Kontakt mit Erde, Steinen und Pflanzenresten beeinträchtigt. Wenn solche Rückstände längere Zeit an den Geräten haften bleiben, kann sich Rost bilden oder der Mechanik schaden.

Handgeräte sollten mit einer Bürste und Wasser von der Erde befreit und anschließend mit einem Lappen abgetrocknet und aufgehangen werden. Etwaige Roststellen lassen sich gut mit Drahtbürsten oder Stahlwolle entfernen. Hartnäckige Rückstände wie Harz lassen sich mit Waschbenzin beseitigen. Umweltschonende Reinigungsmittel sind ebenfalls im Einzelhandel erhältlich. Klingen können mit einer Handfeile geschliffen werden und metallische Flächen mögen die Versiegelung mit Maschinenöl oder Wachs. Leinöl eignet sich hervorragend für Stiele und Griffe aus Holz. Bei manschinenbetriebenen Gartengeräten ist die Pflege mit Wasser ungünstig. Mit speziellen Bürsten und Lappen ist man auf der sicheren Seite. Zu guter Letzt sollten alle Gartengeräte in trockener und luftiger Umgebung, wie beispielsweise dem Heizungskeller oder dem Gartenhaus, gelagert werden.

Wenn all das getan wurde, spürt man schnell, wie sehr der Körper arbeiten musste. Ergonomische Gartengeräte erfreuen sich deshalb großer Beliebtheit. Sie sind entweder langstieliger oder multifunktional. Neben Mährobotern, die einem praktisch die Arbeit abnehmen, finden sich Handgeräte mit passgenauem Griff für eine reizarme Gartenarbeit. Funktionalität und Ergonomie stehen im Fokus, damit nicht nur der Garten, sondern auch der Rücken gesund bleibt.
lps/AM


Vorbereitungen für den Saisonbeginn

Tipps für eine einladende Gestaltung von Gärten

Bald beginnt wieder die bunte und warme Jahreszeit.
Bald beginnt wieder die bunte und warme Jahreszeit.
Foto: Pixabay

Sobald die ersten warmen Temperaturen zu spüren sind, erwacht die Natur aus ihrem Winterschlaf. Es wird also Zeit, den Garten frühlingsfit zu machen. Zunächst sollte man sich seinen Garten in Ruhe ansehen und eine Bestandsaufnahme machen.

Welche Pflanzen überlebten den Winter? Welches Obst und Gemüse will man dieses Jahr pflanzen? Wenn man sich bereits jetzt um das unliebsame Unkraut und die Schneckenbeseitigung kümmert, erspart man sich in den folgenden Monaten viel Zeit und Arbeit. Beete sollten spätestens im Frühling umgegraben werden. Wichtig ist eine gewisse Ruhezeit bis zur Bepflanzung. Hat der Boden etwas Zeit zum Ruhen, gelangen wichtige Mikroorganismen wieder an die Oberfläche.

Für die farblichen Akzente kann man Pflanzen wie Dahlien und Lilien bereits nach dem Blühen der Sauerkirsche einpflanzen. Diese sind nicht so sensibel wie andere Zierpflanzen.

Gartenpflanzen benötigen im Frühling Dünger. Jedoch hat jede Pflanze und jeder Boden unterschiedliche Bedürfnisse. Man sollte sich deshalb vorab informieren, was für welche Pflanze das richtige Düngemittel ist. Im Allgemeinen unterstützt man Obstgehölze am besten mit organischem oder Mineraldünger.

Die optimale Düngerzeit für Stauden und Rosen ist April. Langzeitdünger hingegen ist für Pflanzen geeignet, die Früchte oder Blüten entwickeln. Damit der Rasen künftig ein sattes Grün aufweist, sollte er erst nach dem letzten Frost gemäht werden. Anschließend dann etwa einmal wöchentlich. Der Sommer kann kommen!
lps/AM


Hilfreiche Geräte für Outdoor-Arbeiten

Mähroboter und Co. sind nützliche Helfer

Heutzutage muss man nicht mehr alles selber machen: Serviceroboter mähen selbsttätig den Rasen.
Heutzutage muss man nicht mehr alles selber machen: Serviceroboter mähen selbsttätig den Rasen.
Foto: Pixabay

Ob klein oder groß – ein Garten macht viel Arbeit. Welche Geräte man benötigt, hängt unter anderem von der Größe des Gartens ab. Hat man beispielsweise eine Wiese von über 100 Quadratmetern, macht ein Mähroboter Sinn. Durch die Akkuladung muss man nicht mit der Kabeltrommel kämpfen und kann sich während des „automatischen Mähens“ anderen Aufgaben widmen.

Bei allen Geräten gilt natürlich, gute Qualität zahlt sich aus: nicht nur für die Ergebnisse der Gartenarbeit, sondern ebenfalls für die Langlebigkeit der Geräte sowie die eigene Gesundheit. Neben einer aufrechten Haltung und der gelenkschonenden Betätigung sollte man auf ergonomische Geräte Wert legen.

Rosenoder Heckenscheren gehören zur Basisausstattung jedes Gärtners. Beim Kauf einer solchen ist die Griffsicherheit wichtig. Des Weiteren sollte man testen, ob die Schere gut in der Hand liegt. Einen Klassiker unter den Gartengeräten stellt der Spaten dar. Er ist für die Umgrabungsarbeiten konzipiert und in der Regel sehr robust. Nichtsdestotrotz sind Spaten mit einem Aluminium-Stiel lukrativ. Sie erleichtern nicht nur die schwere körperliche Anstrengung, sondern bieten auch oft den Vorteil, den Stiel auf die jeweilige Größe des Arbeitenden einstellen zu können. Die Gartenharke ist ein Alleskönner – ebnen, glätten und harken. Sie ist ebenfalls ein Muss im Garten. Sogenannte „All-inone-Geräte“ können quasi „auf Knopfdruck“ in Besen, Spaten oder Hacke verwandelt werden. Diese Variante spart auf jeden Fall Platz und Geld.
lps/AM


Die Arbeit in der freien Natur entspannt den Geist

Der körperliche Einsatz an der frischen Luft wirkt beruhigend

Nicht nur das Lesen eines guten Buches ist wie Urlaub für die Seele. Wenn die Temperaturen wieder steigen, bringt auch der Aufenthalt in der Natur Erholung. Foto: Pixabay
Nicht nur das Lesen eines guten Buches ist wie Urlaub für die Seele. Wenn die Temperaturen wieder steigen, bringt auch der Aufenthalt in der Natur Erholung. Foto: Pixabay
Foto: Pixabay

Sie stärkt Herz und Hirn, verbessert die Atmung, hilft beim Abnehmen und kann sogar dem Burn-out-Syndrom entgegenwirken. Gartenarbeit ist in vielerlei Hinsicht sehr gesund. Das Mähen, Bepflanzen und Ernten wird auch bei jüngeren Menschen immer beliebter.

Gerade Menschen aus Großstädten suchen zunehmend die Entspannung in der Gartenarbeit. Auch die Medizin erforscht dieses Gebiet vermehrt. Messungen zufolge sank das Stresslevel nach einer dreißigminütigen Gartenarbeit um bis zu 22 Prozent. Zum Vergleich: Die Werte der Kontrollgruppe, die im Haus ein Buch lasen, sanken um elf Prozent. Gärtnern wird vermehrt zur Sportart – und das ist es auch. Man bewegt sich mehr, bückt sich häufiger und arbeitet viel mit den Händen. Obwohl man in Bewegung ist, was der Körper einem dankt, sinkt der Puls und Blutdruck. Körperliche Aktivität beruhigt unseren Geist. Man konzentriert sich auf das Hier und Jetzt.

Messungen der Hirnaktivität haben bestätigt, dass Gartenarbeit Hirnströme ausgleicht und das Gehirn effizienter funktioniert. Des Weiteren hat das Gärtnern einen positiven Effekt auf die Atmung. Allein deshalb, weil man sich lange an der frischen Luft aufhält und durch die Betätigung tiefer atmet.

Auch das Sonnenlicht hat eine wohltuende Wirkung auf den Körper und Geist. Besonders nach den Wintermonaten sehnt man sich nach mehr Wärme und Helligkeit. Die Arbeit im eigenen Garten lohnt sich also nicht nur für die Optik der Grünoase, sondern mindestens genauso für die eigene Gesundheit.
lps/AM

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