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Home Sonderthemen Hannover Region Nord-West Sicherheit im Verkehr ist ein großes Thema des digitalen Wandels
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09:58 21.11.2019
Volvo nutzt für mehr Verkehrssicherheit Echtzeitdaten seines vernetzten Sicherheitssystems Hazard Light Alert. Foto: Volvo/mid/ak

Autobauer, Technologieunternehmen und Verkehrsbehörden sechs europäischer Länder forschen gemeinsam zum Thema Sicherheit im Straßenverkehr. Daimler, BMW, Ford und Volvo erproben in Zusammenarbeit unter anderem mit TomTom, wie sich Informationen zu akuten Gefahrensituationen in Echtzeit per Car-to-X Technologie weitergeben lassen. Car-to-X bezeichnet die Kommunikation von Fahrzeugen untereinander und mit der Verkehrsinfrastruktur.

Wie lässt sich die Information zu einer plötzlichen Gefahr – etwa Glatteis oder Unfall – so schnell wie möglich an nachfolgende oder entgegenkommende Verkehrsteilnehmer weitergeben?
    

Erstmals arbeiten nun führende Hersteller und Navigationsdienste an einer gemeinsamen, herstellerunabhängigen und EU-weiten Lösung. Die Verkehrs- und Transportministerien aus Deutschland, Spanien, Finnland, Luxemburg, den Niederlanden und Schweden unterstützen das Projekt. Ziel des Pilotprojekts ist es, technische, wirtschaftliche und rechtliche Fragen rund um „Car-to-X“ weiter zu erforschen.

Die Partner werden innerhalb des Pilotprojektes anonymisierte Sicherheitsdaten oder darauf basierende Sicherheitsfunktionen über eine Cloud-basierte Plattform teilen. Während die teilnehmenden Automobilhersteller die Fahrer vor potenziellen Gefahren auf der Straße warnen, können die beteiligten Dienstleister die Daten in ihre Live-Verkehrsdienste einspielen und an die nationalen Verkehrsleitzentralen weitergeben. Das übergeordnete Ziel des Pilotprojektes ist eine Verbesserung der Verkehrssicherheit für alle – grenzüberschreitend und markenübergreifend. Die European Data Task Force wurde 2017 zu genau diesem Zweck gegründet: das Fahren sicherer zu machen, indem der Gesellschaft Vorrang vor dem finanziellen Gewinn eingeräumt wird. mid/ak

Früh einsetzende Dunkelheit, rutschige Fahrbahnen und frostige Temperaturen – dies sind nur einige der Gegebenheiten, auf die Autofahrer sich jetzt einstellen müssen. Gründliche Vorbereitung hilft dabei, gut durch den Winter zu kommen. Funktionschecks und der Wechsel auf Winterreifen sorgen zudem für eine sichere Fahrt. Der Reifenspezialist www.reifen.com hat fünf Tipps, mit denen Sie Ihr Fahrzeug „winterfit“ machen:

Schwache Batterien sind im Winter der Hauptgrund für die meisten Autopannen. Lassen Sie zudem die Bremse und die Lichtanlage auf einwandfreie Funktion hin überprüfen.

Eine klare Sicht ist essenziell für die Sicherheit. Fahrzeughalter sollten die Autoscheiben daher außen und innen gründlich reinigen.

Sorgen Sie mit Frostschutzmittel dafür, dass die Anlage für die Scheibenwischer funktionsfähig bleibt.

Streusalz fördert die Rostentstehung. Der Fahrzeugunterboden ist am meisten gefährdet – vor Winterbeginn sollten Sie daher den Unterbodenschutz erneuern.

Wenn nachts die Außentemperaturen auf unter 7 Grad fallen, wird es Zeit für den Wechsel auf Winterreifen. spp-o

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