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Home Sonderthemen Hannover Region West Sicher und trocken im Beet
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10:44 25.09.2020

Auch im Herbst gibt es viel Gartenarbeit zu erledigen, das Wetter lädt jedoch nicht immer zu dieser ein. Dafür ist es nicht nur wichtig, das richtige Werkzeug parat zu haben, die passende Kleidung ist mindestens genauso wichtig. Handschuhe beugen unter anderem kleineren Verletzungen vor, die bei Schnitt- und Erdarbeiten entstehen können. Eine Regenjacke sowie gegebenenfalls sogar eine Regenhose oder stabile Jeans dürfen im Herbst ebenfalls nicht fehlen und sorgen dafür, dass einem bei längeren Arbeiten im Kalten und Nassen nicht frisch wird oder man sich gar erkältet. Zu guter Letzt ist ein stabiles Schuhwerk unabdingbar. Schließlich benötigt man festen Halt sowie saubere und vor allem trockene Füße. Gummistiefel werden häufig verkannt und gelten als Kinderschuh. Nicht selten werden sie zudem als unbequem und hässlich verschrien. Dabei gibt es mittlerweile viele Schuhfachgeschäfte, welche ansprechende und stilvolle Gummistiefel für Erwachsene anbieten, die sich ideal für nasse Gartentage eignen. Es gibt die Stiefel in einer halbhohen und kniehohen Variante. Sie können in verschiedenen Farben und Mustern erworben werden, so dass sich für jeden Geschmack und Stil der passende Schuh finden lässt. In der Regel tragen sich die Schuhe angenehm, da sie innen weich sind und ein gutes, stabiles Sohlenprofil haben. Die Stiefel lassen sich des Weiteren schnell an- und wieder ausziehen. Nicht nur im Herbst können die praktischen Stiefel getragen werden. Im Sommer schützen sie beim Tragen von kurzen Hosen vor unangenehmen Kratzern an Knöcheln und Beinen. lps/Bi

Mediterrane Kübelpflanzen überwintern lassen

Einige Pflanzen sollten zu Beginn der kalten Jahreszeit besser an einem trockenen, gut temperierten Lagerplatz untergebracht werden. Foto: Pexel
Einige Pflanzen sollten zu Beginn der kalten Jahreszeit besser an einem trockenen, gut temperierten Lagerplatz untergebracht werden. Foto: Pexel

Einige Hobbygärtner werten ihre Gärten optisch gerne mit schönen mediterranen Kübelpflanzen auf, welche sich beispielsweise ideal auf der Terrasse dekorativ platzieren lassen. Im Herbst und Winter wird es für die Pflanzen jedoch durchaus ungemütlich und kalt, was die zarten Gewächse nicht gewohnt sind. Sie benötigen daher ein kuscheliges Plätzchen, welches frostfrei ist und den empfindlichen Wurzeln somit nichts anhaben kann. Optimal sind Temperaturen von vier bis zwölf Grad. Keller, Garage, ein unbeheiztes Treppenhaus oder eine trockene Laube bieten sich als Lagerplatz an.

Eine Sache darf nicht vergessen werden: ausreichend Licht. Licht ist dabei nicht gleich Licht. Im Herbst und Winter reicht für die sonnenbedürftigen Pflanzen das wenige Tageslicht, welches durchs Fenster fällt, nicht aus. Liegt einem viel am Wohl der Pflanzen, ist es somit ratsam, sich spezielle Pflanzenlampen anzulegen, welche die Kübelpflanzen in den kalten Monaten mit den richtigen Wellenlängen versorgen.

In unbeheizten Räumen ist es wichtig, dass die winterlichen Lichtinstallationen ausreichend Licht produzieren. Empfehlenswert sind Lampen mit 18 Watt, wobei gute Lampen zwischen ein und zwei Quadratmeter Pflanzenfläche beleuchten können. Die Lampen sind in Baumärkten und gut sortierten Gartencentern erhältlich. Für die Überwinterung ist eine Beleuchtungsdauer von acht bis zehn Stunden am Tag optimal.

Zwar klingt das zuerst nach einer langen Zeit und einem damit einhergehenden hohen Energieverbrauch, moderne LED-Lampen sind jedoch recht energiesparsam. Außerdem zu beachten ist, dass kältere Temperaturen weniger Lichtbedarf bedeuten, sofern sie nicht unter den Gefrierpunkt fallen. Diese Phase nennt sich Vegetationsruhe. Die Pflanzen erholen sich in dieser Zeit, um in der kommenden Saison wieder kräftig zu wachsen. lps/Bi


Fegen, schrubben, reinigen

Gartenmöbel und Terrasse von Schmutz befreien

Terrassenmöbel und -boden sollten im Herbst gründlich gereinigt werden. Foto: Pixabay
Terrassenmöbel und -boden sollten im Herbst gründlich gereinigt werden. Foto: Pixabay

Auf der Terrasse oder im Garten werden die Tage bis in den Spätsommer in vollen Zügen genossen. Möbelstücke und der Terrassenboden werden durch Essen, Getränke und die generellen Witterungen stark beeinflusst. Im Herbst und mit der damit einhergehenden steigenden Luftfeuchtigkeit werden die Möbelstücke meist unter Planen oder im Schuppen verstaut. Zuvor ist es jedoch ratsam, Tische und Stühle gründlich zu reinigen, damit sich Verunreinigung nicht über den Winter festsetzen. Gleiches gilt für den Terrassenboden, der im Winter zudem nicht so leicht vor den Witterungen geschützt werden kann.

Als erster Schritt ist es empfehlenswert, die Fugen des Bodens und gegebenenfalls der Möbelstücke zu reinigen. Auf Chemie sollte aus umwelttechnischen Gründen verzichtet werden, viele Gartencenter und Baumärkte bieten Alternativen in Form von biologischen und umweltschonenden Reinigungsmitteln an. Wer besonders fleißig ist, kann auf gute alte Handarbeit setzen und Unkraut mitsamt der Wurzel aus den Fugen ziehen. Das optimale Werkzeug dafür ist ein Unkrautmesser. Besonders leicht lässt sich das Unkraut ein bis zwei Tage nach einem Regenschauer entfernen, da der Boden dann sehr weich und nachgiebig ist.

Leicht vermooste Fugen lassen sich mit einem Druckreiniger besonders gut reinigen. Dieser bietet sich generell wunderbar für die Reinigung von Terrasse und Möbeln an. Verschiedene Aufsätze ermöglichen ein effizientes Reinigen von Oberflächen. Moderne Geräte können zudem an die Regentonne angeschlossen werden, wodurch umweltschonend weniger Frischwasser verwendet wird. Besonders im Herbst, wenn die Regentonnen sehr voll sind, kann das gesammelte Wasser so sinnvoll eingesetzt werden. Durch das Entfernen von Unkraut aus den Fugen wird verhindert, dass sich die unbeliebten Pflanzen festsetzen und im Frühjahr wieder hervorkommen. lps/Bi

Herbstzeit ist Tulpenzeit

Für Gärtner ist der Herbst prinzipiell eine wunderbare Zeit. Der Vogelschutz endet am ersten Oktober, sodass Gehölze ordentlich beschnitten werden können. Für Stauden ist es die ideale Pflanzzeit, es ist Tulpenzeit und generell gilt: Der Herbst ist auch Zwiebelzeit. Denn in eben jener Jahreszeit kommen Blumenzwiebeln in den Boden, damit im Frühjahr die Blumen sprießen und den Garten mit Farbe füllen. Mit Tulpen kann man wunderbare Effekte erzeugen. Sie können beispielsweise in einem Farbkonzept oder in Form einer Mischung aus unterschiedlichen Sorten arrangiert werden.

In Gartencentern oder auch kleinen Fachgeschäften gibt es verschiedene Tulpenzwiebeln, unter denen für jeden Geschmack die passende Tulpe gefunden werden kann. Die schönen, farbenfrohen Blumen können an den verschiedensten Stellen im Garten gepflanzt werden. Hinzu kommt, dass die Zwiebeln wiederverwendbar sind. Sind die Tulpen erstmal verblüht, kann man die Zwiebeln einfach aus der Erde nehmen und trocken lagern. Im nächsten Herbst können sie dann wieder eingesetzt werden.

Wer die Möglichkeit hat, ein gesamtes Beet neu zu gestalten, kann unter anderem farbliche Muster mit den Tulpen kreieren. Eine weitere Möglichkeit ist es, zwischen die Tulpenzwiebeln verschiedene Sorten Zierlauch oder andere Blumen zu setzen, welche etwas später aufblühen und somit dafür sorgen, dass die bepflanzte Stelle über einen längeren Zeitraum Farbe in den Garten bringt. Auch die Blütezeit von Tulpen selbst kann mit einem kleinen Trick verlängert werden. Die Zwiebeln werden dabei schichtweise gesetzt, also ein paar Zwiebeln tiefer als andere. Bei jenen, die tiefer in der Erde stecken, benötigt der Trieb etwas länger, um nach oben zu wachsen, wodurch die Blüte folglich ebenfalls später erblüht. So kann erreicht werden, dass nicht alle gesetzten Tulpen zeitgleich ihre Pracht zeigen sowie zeitgleich verblühen. lps/Bi

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