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08:36 27.02.2019
Die Kabarettistin Simone Fleck als Oma Wally.

Sie sind schon Tradition, die Frauenkulturtage in Sehnde. Immer im März, rund um den Internationalen Frauentag am 8. März, stehen Veranstaltungen auf dem Programm, bei denen die weibliche Hälfte der Bevölkerung im Fokus steht – sei es politisch, gesellschaftlich, literarisch oder humoristisch.

Weltgebetstag

Den Auftakt macht dabei am Freitag, 1. März, der Weltgebetstag. Zwei Gottesdienste zu diesem Thema sind an diesem Tag im Sehnder Stadtgebiet geplant. Um 18 wird dafür die Kreuzkirche in der Kernstadt geöffnet. In diesem Jahr wird der Gottesdienst nach einer Ordnung ablaufen, die slowenische Frauen eigens für den Weltgebetstag erstellt haben. Im Anschluss daran ist ein Imbiss geplant. Ein zweiter Gottesdienst zu diesem Anlass findet um 19 Uhr in der Kirche St. Michael in Wehmingen statt.

Frauenwahlrecht

Eine Woche später, direkt am Weltfrauentag, dem 8. März, findet im Gemeindehaus an der Kreuzkirche in der Mittelstraße ein Frauenmahl statt. Den kirchlichen Bezug hierfür liefern die so genannten Tischreden Martin Luthers. Der Reformator hat seinerzeit die tägliche Mahlzeit genutzt, um mit der Familie und mit seinen Studenten beim Essen aktuelle Themen zu sprechen. Nach diesem Vorbild soll ab 18 Uhr das Frauenmahl ablaufen. Dabei wird die Geschäftsführerin des Landesfrauenrats Niedersachsen, Antje Peters, ein Referat zum Thema 100 Jahre Frauenwahlrecht halten. Die Vorsitzende der Flüchtlingshilfe Sehnde, Ortrud Mall, wird gemeinsam mit geflüchteten Frauen beleuchten, wie die Wahlbedingungen für Frauen in Syrien, Irak, Afghanistan oder Somalia sind. Karten zum Preis von 8 Euro sind bis zum 1. März ausschließlich im Vorverkauf im Büro der Gleichstellungsbeauftragten im Rathaus, Zimmer 402, erhältlich.

Kabarett mit Simone Fleck

Eine gute Bekannte zu den Frauenkulturtagen ist Simone Fleck. Die Kabarettistin hat schon mehrfach die humoristische Seite der Beziehungen zwischen Frau und Mann beleuchtet. Am Sonnabend, 9. März, ist sie erneut im KGS-Forum am Papenholz zu Gast. Im Gepäck hat sie dabei ihr Programm „Lieber ohne Mann als gar kein Mann“. Darin beleuchtet sie „ungeschützten Datenverkehr“, Bettpfannen, die zu Klangschalen werden oder Oma Wallys erotische Begegnungen der unheimlichen Art im Eierlikördelirium. Das Vergnügen ist eindeutig vorprogrammiert – wahrscheinlich auch für Männer. Karten zum Preis zwischen 12 und 18 Euro gibt es in der Papeterie Pilarski, Peiner Straße 17, per E-Mail unter karten@kultursehn.de oder telefonisch unter (01 51) 21 59 50 43.

Die Sehnderin Natalia Kotter kommt ins Literaturcafé.
Die Sehnderin Natalia Kotter kommt ins Literaturcafé.

Vortrag über Sigrid Lichtenberg

Am Dienstag, 12. März, steht in der AWO-Residenz in der Achardstraße 1 das Literaturcafé an. Um 19.30 Uhr hält die Sehnderin Natalia Kotter auf Einladung des Arbeitskreises sozialdemokratischer Frauen (AsF) einen Vortrag über die Schriftstellerin Sigrid Lichtenberg. Die gebürtige Leipzigerin und Wahl-Bielefelderin hat die Frau in der Gesellschaft zeit ihres Lebens immer wieder in ihren Werken thematisiert. Der Eintritt ist frei.

Frauenfrühstück mit Yoga

Zum Frauenfrühstück lädt der Civitan Club Sehnde am Sonnabend, 16. März, in die Begegnungsstätte Sehnde an der Peiner Straße 13 ein. Von 9.30 Uhr an geht es um Stressbewältigung durch Yoga. Die Lehrter Yogalehrerin Ulrike Grünwald zeigt, wie Yoga zum Wohlbefinden und zur Gesundheit beiträgt. Anmeldungen sind unter (0 51 38) 84 07 bis zum 14. März möglich. Die Teilnahme kostet 7,50 Euro.

Hermann Hesse in Italien

Die letzte Veranstaltung der Frauenkulturtage bestreiten die Landfrauen Lehrte/Sehnde. Ausnahmsweise mal nicht auf Sehnder Gebiet, sondern im Landhotel Behre, Zum Großen Freien 3 in Ahlten, begrüßen der Landfrauenverein die Diplompädagogin Irmgard Bogenstahl. Ab 14.30 Uhr geht die Hannoveranerin auf Reisen, und zwar „Mit Hermann Hesse durch Italien.“ Anmeldungen sind hier bis zum 12. März möglich unter (0 51 32) 21 86 oder per E-Mail an buschuta@gmx.de. Ein Kaffeegedeck zum Vortrag kostet 6 Euro.


Beim Generationentag präsentieren sich Institutionen, Vereine und Gruppen auch spielerisch
Beim Generationentag präsentieren sich Institutionen, Vereine und Gruppen auch spielerisch

Im Zweijahresrhythmus veranstaltet die Stadt Sehnde einen Generationentag. Hier stehen alle Aspekte im Zusammenleben der verschiedenen Generation im Fokus einer kleinen Messe in der Schulstraße, dem Forum und der Mensa der Kooperativen Gesamtschule (KGS). Nach 2017 steht die nächste Veranstaltung dieser Art am 18. Mai ins Haus.

An diesem Sonnabend zeigt sich zwischen 14 und 18 Uhr die „Familienstadt Sehnde“, wie sich die Stadt auch nennt, in allen ihren Facetten dar. Dabei geht es um Altenpflege ebenso wie um Kinderbetreuung, Freizeitgestaltung, Vereinsleben und andere Aspekte des alltäglichen Lebens.

Durch die konzentrierte Form des Generationentags können sich dabei die verschiedenen Generationen auch untereinander besser kennenlernen. Es präsentieren sich dabei sowohl Vereine und Unternehmen als auch Institutionen und nicht zuletzt die Stadt selbst mit ihren verschiedenen Angeboten über die Generationen hinweg. Dabei gibt es nicht nur Informationen und Gespräche, sondern auch Mitmachaktionen, Vorführungen und Spiele.

Noch kann man sich bei der Stadt melden, wenn man als Aussteller beim Generationentag mitmachen möchte. Viele Plätze gibt es allerdings nicht mehr. Ein Anmeldeformular steht auf der Internetseite der Stadt (sehnde.de) zur Verfügung.

Man kann mit den Organisatorinnen Jennifer Glandorf, Ines Raulf und Anja Hettling auch per E-Mail unter generationentag@sehnde.de oder telefonisch unter (0 51 38) 70 72 91 in Kontakt treten.

Kunstfreunde werden sich den Termin bereits notiert haben: Am Sonnabend, 16., und Sonntag, 17. März, finden in der Schulstraße der Kooperativen Gesamtschule (KGS) am Papenholz die 9. Sehnder Kulturtage statt. Auf Einladung der hannoverschen Agentur Stadt Events treffen sich dort rund 60 Künstler aus der Region und darüber hinaus. Bei einer derart großen Anzahl von Ausstellern ist die Bandbreite der präsentierten Kunst und des Kunsthandwerks natürlich groß. Sie reicht von Schmuck über Holzarbeiten und Malerei bis hin Filz- und Keramikarbeiten. Die Kunsttage sind am Sonnabend von 13 bis 18 und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 2 Euro (Kinder bis 12 Jahre frei).

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