Menü
Anmelden
Wetter bedeckt
6°/4°bedeckt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland

Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover

Themenwelten
Anzeige
09:34 28.12.2021
Als Sommelier verwöhnt Jan Schubert (links oben) seine Gäste mit ausgewählten französischen und deutschen Weinen. Sein eingespieltes Team freut sich mit ihm auf den dritten Geburtstag von Schuberts Brasserie. Fotos: Schuberts Brasserie

Damit andere Menschen seine winterlichen Leckereien entspannt genießen können, ist Jan Schubert gerne früh unterwegs. Vor drei Jahren öffnete er Schuberts Brasserie in Hannovers Südstadt und erfüllte sich mit diesem frankophilen, gastronomischen Angebot seinen ganz persönlichen Traum.
 

Live-Momente 2022

Dritter Geburtstag

Jetzt wird in der Geibelstraße schon Dreijähriges gefeiert. Es versteht sich von selbst, dass der Geburtstagsmonat in Schuberts Brasserie nach allen Regeln der Koch- und Winzerkunst zelebriert wird. So startete Spitzekoch Robert Awakjan mit einem mehrgängigen, feinen Geburtstagsmenü in den Dezember.

Weil die ursprüngliche Idee einer Brasserie aus dem Elsass stammt und die Speiseauswahl seinerzeit als handfeste Ergänzung des gebrauten Getränkeangebotes gedacht war, gibt es bei Jan Schubert und Team natürlich auch originelle Kleinigkeiten. Ihr letzter Coup war ein Gänse-Döner.

Die Gäste fanden die Kombination von zartem Gänsefleisch in der typischen Teigtasche des Döners so faszinierend, dass Jan Schubert bereits zwei Stunden vor der geplanten Zeit ausverkauft war. „Wir gestalten unsere Speisekarte immer saisonal und bieten neben veganen Speisen hochwertige Fisch- und Fleischgerichte an“, schildert Jan Schubert sein ganz persönliches Brasserie-Konzept.

Die rosa gebratenen ChallansEntenbrust mit orientalischem Rotkohl, Marzipan-KartoffelBaumkuchen, Bratquitte und Glühweinjus zählt zu den raffinierten Wintergenüssen in Schuberts Brasserie.

Enten aus Challans

Wem gerade nicht geläufig ist, welchen Wohlklang der Begriff Challans-Ente in Feinschmeckerkreisen vorauseilt, kann sich mit Jan Schuberts Unterstützung in die Gourmetlandkarte Frankreichs vertiefen und erfährt: Der besondere Entenvogel zählt zu den Lieblingszutaten der französischen Geflügelküche. „Weil die Landschaft von Challans von Prielen durchzogen wird, bietet die Umgebung mit ihrer Nähe zum Meer ausgezeichnete Voraussetzungen für Geflügelzüchter. Deren Sachverstand ist über Generationen gewachsen und sichert eine herausragende Fleischqualität“, erläutert Jan Schubert die Hintergründe für seine eigene ChallansEnten-Begeisterung.

In der Brasserie Schubert wird die rosa gebratene Challans-Entenbrust im Zusammenspiel mit dem Talent von Robert Awakjan zum Erlebnis zwischen Himmel und Erde – was zugleich dem bevorzugten Aufenthaltsort des Vogels zu dessen Lebzeiten entsprechen wird.
 

Gediegener Style: Gäste kommen in dem Lokal auch in den Genuss eines ansprechenden Interieurs.
Gediegener Style: Gäste kommen in dem Lokal auch in den Genuss eines ansprechenden Interieurs.

Trends und Tradition

Jan Schuberts Freude an feinen Speisen und korrespondierenden Getränken wirkt auf seine Gäste mitreißend. Zugleich weiß der Gastronom um die Kraft des Teams. „Unsere Leistungen sind nur gemeinsam zu erreichen“, ist Jan Schubert überzeugt. „Wenn man so viel Zeit zusammen verbringt, muss man auch gerne zur Arbeit gehen“, lautet seine Überzeugung. So konnte er gemeinsam mit sechs fest angestellten Mitarbeitenden und sechs Honorarkräften den frankophilen Anziehungspunkt in Hannovers Südstadt etablieren.

Zum dreijährigen Geburtstag seiner Brasserie Schubert möchte der einfallsreiche Gastronom zudem zwei Menschen besonders danken, die nicht selbst zum Team zählen und dennoch die unverzichtbare Grundlage des Erfolgs lieferten beziehungsweise liefern: „Ohne Ekkehard Reimanns inspirierenden Schule und Roderick von Berlepschs Sinn für Lebensart wäre unser Erfolg gar nicht möglich“, bringt Jan Schubert seine tiefe Wertschätzung zum Ausdruck.


„Wir gestalten unsere Speisekarte immer saisonal.“

Jan Schubert,
Inhaber von Schuberts Brasserie an der Geibelstraße 77

Dank der Nähe zum Maschsee streifen Spaziergänger auf ihrem Heimweg gerne in Schuberts Brasserie vorbei, um sich ein bisschen verwöhnen zu lassen. Je nach Anlass genießen sie einen Rosé-Champagner, einen Croque Monsieur oder eine Oldenburger Ente aus dem Ofen mit schöner, krosser Haut. Ob Gemüse, Käse oder Getränk: Jan Schuberts Lieferanten hegen ebenfalls eine besondere Leidenschaft für das, was sie produzieren. Die Gäste können die erlesenen Ergebnisse mit allen Sinnen erleben und genießen.

Neben charakterstarken Weinen aus Frankreich und Deutschland gibt es auch außergewöhnliche Spirituosen. Fräulein Brösel heißt die Herstellerin mit dem Feinsinn für edle Brände, die beispielsweise die Erdbeersorte Mieze Schindler weiterverarbeitet. Auch Johannisbeeren und Mandeln werden von ihr zum verführerischen Zaubertrank vereint. Selbst Mohn und Quitte veredelte Fräulein-Brösel mit viel Gespür.

Die Besucher von Schuberts Brasserie freuen sich aber auch über immer wiederkehrende Klassiker. Die Rinderroulade mit saisonal wechselnden Beilagen hat inzwischen Kultstatus.

„Im kommenden Jahr werden wir wieder ein Best of anbieten und abwechselnd unsere Klassiker auf der Speisekarte platzieren“, verspricht Jan Schubert. Stammgäste freuen sich schon auf Frikassee nach überliefertem Rezept mit Pimientos, kreolischem Reis und Garnelen. Auch Coq au Vin Blanc mit Karottentartar, Gnocchi à la Parisienne und Beurre Blanc werden dann wieder serviert. Vorspeisen, ein veganer Hauptgang, Fischgerichte und fünf Menüs mit Fleisch oder Geflügel, mal kurz gebraten, mal geschmort, bedienen die kulinarische Sehnsucht der Brasserie-Besucher.

Jan Schubert hat nur einen besonderen Wunsch: „Bitte vorher anrufen, damit ein schöner Platz frei ist.“