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Home Sonderthemen Hannover Region Nord Scheibenwischer regelmäßig pflegen
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08:16 15.10.2020
Das Abklappen der Scheibenwischer ist zu empfehlen, um ein Anfrieren zu vermeiden. Foto: TÜV/dpp-AutoReporter

Der Deutschen liebstes Kind wird in der Regel gehätschelt und gepflegt – zumindest die meisten Teile davon. Bei den Scheibenwischern ist das dagegen selten der Fall. Meist denkt man an die Wischer immer dann, wenn es regnet und sie nicht gut funktionieren. Dabei können sie lebenswichtig sein, gerade bei dem Regen, der in hiesigen Regionen ja nicht selten vorkommt und neben der frühen Dunkelheit das Autofahren erschwert.

Wer nicht den optimalen Durchblick durch die Frontscheibe hat, gefährdet sich und andere. Scheibenwischer sind der Witterung ebenso ausgesetzt wie dem UV-Licht und Insektenrückständen, die den Gummilippen zusetzen. Deswegen empfehlen Experten mindestens zweimal im Jahr eine Prüfung der Wischer auf Tauglichkeit. Bis zu drei schmale Wasserstreifen gelten dabei noch als akzeptabel. Großflächige Schlieren oder gar Wasserflächen sowie Rattermarken machen es dagegen notwendig, die Wischer auszutauschen.

Vor dem Winter sollten alle Betriebsflüssigkeiten – zum Beispiel das der Scheibenwaschanlage – gut aufgefüllt sein. Foto: Aral / dpp
Vor dem Winter sollten alle Betriebsflüssigkeiten – zum Beispiel das der Scheibenwaschanlage – gut aufgefüllt sein. Foto: Aral / dpp

Im Zweifel bekommt man kompetenten Rat in der zuständigen Vertragswerkstatt, die auch gleich neue Wischer parat hat. In manchen Fällen reicht es sogar, nur die Gummis an den Wischern zu erneuern, was zur Kostenminderung beiträgt.

Egal, ob es ein Teil- oder Komplettaustausch wird – es lohnt sich auf alle Fälle, zu Markenprodukten zu greifen. Billigwischer haben eine geringere Lebensdauer.

Man kann als Autobesitzer aber auch dazu beitragen, dass Scheibenwischer länger halten. Gerade im Sommer sollte man an der Tankstelle öfter zum Schwamm greifen, um Insektenreste von der Scheibe zu entfernen. Das macht den Wischern das Leben leichter und vor allem länger.

Im Winter ist es nicht ratsam, die Scheibenwischer als Eiskratzer zu benutzen. Ist die Scheibe vereist, sollten die Wischer hochgenommen und die Scheibe vom Eis befreit werden. Zudem ist es ratsam, die Wischerblätter von Eisresten zu befreien, die sich über Nacht gebildet haben. Sie sorgen sonst dafür, dass sich beim Wischen Schlieren bilden. Manchmal liegt es nicht unbedingt an den Wischern, wenn es zu Schlierenbildung kommt. Ein paar Tropfen Glasreiniger und das anschließende Abziehen der Scheibe mit Zeitungspapier bewirken hier oft Wunder.

Die Wischerblätter selbst sind aber in der Regel mit einer dünnen Grafitschicht überzogen, die dabei helfen, sie besser über die Scheibe gleiten zu lassen. Deswegen sollte man die Blätter auf keinen Fall mit einem Reiniger bearbeiten. Ein feuchtes Tuch ist bei Verschmutzungen an den Blättern die bessere Option. Es gibt allerdings auch spezielle Reinigungsmittel für Wischerblätter im Fachhandel.

Manche Zeitgenossen gehen bei Frost gern dazu über, die Scheibenwischer hochzuklappen, damit sie nicht an der Scheibe festfrieren. Im Prinzip ist dieses Vorgehen durchaus richtig. Sie empfiehlt sich allerdings nur, wenn man das Auto auf eigenem Grund und Boden geparkt hat. Steht der Wagen im öffentlichen Raum am Straßenrand, fallen abgeklappte Wischer ins Auge und laden zu Vandalismus ein. Hier sollte man sich gut überlegen, ob das sinnvoll ist.

Für Kombis und Fahrzeuge mit Fließheck gilt es natürlich, nicht nur die Wischer an der Frontscheibe zu kontrollieren. Der Scheibenwischer an der Heckscheibe ist ebenso der Witterung ausgesetzt. Und was nutzt ein nagelneuer Wischer, wenn man eine beim Fahren plötzlich auftretende Verschmutzung entfernen möchte, aber die nötige Flüssigkeit fehlt?

Die regelmäßige Kontrolle der Scheibenwaschanlage gehört dazu.


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Mehr als eine Familienkutsche

Das richtige Gefährt für Groß und Klein

Junge Familien brauchen Platz – auch im Auto. Foto: leben-und-erziehen
Junge Familien brauchen Platz – auch im Auto. Foto: leben-und-erziehen

Der Familienzuwachs ist da, die Freude ist riesig. Doch das Auto, welches bisher genutzt wurde, leider oft nicht. So muss neben dem Einkauf von Babykleidung, Zimmereinrichtung und vielen anderen notwendigen Dingen auch noch das für das zukünftige Familienleben passende Auto her. Dabei kann es durchaus eine Herausforderung sein, das passende Familienauto zu finden. Um in der Fülle der verschiedenen Modelle nicht den Überblick zu verlieren, lohnt es, sich bereits vor Besichtigungen und Probefahrten zu informieren und eine Bestandsaufnahme der eigenen Bedürfnisse hinsichtlich des Fahrzeuges zu machen.

Zuerst muss die Fahrzeugform gewählt werden. Zwischen Limousine und Kleinbus sind hier unzählige Modelle erhältlich. Wie viel Platz gebraucht wird, hängt mit der Anzahl der Familienmitglieder zusammen. Meist fällt die Wahl junger Familien auf einen Kombi, der viele Vorteile bietet. Denn nicht nur Sitzplätze, auch der Stauraum für Gepäck im Alltag und auf Reisen muss für alle vorhanden sein. Schnell wird sich herausstellen, dass der Transport des Kinderwagens wichtig ist. Dieser sollte bei der Besichtigung des Modells der Wahl am besten gleich mitgenommen und die Möglichkeit des Verstauens getestet werden. „ISO-fix“ Halterungen für die Babyschale und Kindersitze sind Schnellbefestigungen. Diese sind praktisch, um den Nachwuchs sicher im Auto unterzubringen.

Schließlich sollten auch laufende Kosten für das Fahrzeug in die Entscheidung mit einbezogen werden. Schließlich sind Kinder mit ihren vielen Bedürfnissen meist selbst schon ein großer Kostenfaktor. Schnell summieren sich Wege zum Kindergarten, zum Sportprogramm, dem Einkauf und im Urlaub, weshalb ein möglichst niedriger Kraftstoffverbrauch immer ein Vorteil ist. Doch auch wohlfühlen sollten sich die Familienmitglieder im neuen Auto. Deshalb zählt das eigene Gefühl beim Fahrzeugkauf immer mit. lps/ML


Tipps zur Einlagerung von Cabrios

Bevor die Saison für die Fahrzeuge im Frühling wieder losgeht, ist einiges zu beachten

Ein Cabrio ist meist ein reines Sommerfahrzeug. Wer es im Winter einlagern möchte, sollte auch an Kleinigkeiten denken. Foto: Pexels
Ein Cabrio ist meist ein reines Sommerfahrzeug. Wer es im Winter einlagern möchte, sollte auch an Kleinigkeiten denken. Foto: Pexels

Cabrios sind Schönwetterfahrzeuge. Im Winter werden sie kaum genutzt, weshalb sich eine ordentliche Einlagerung empfiehlt. Wird ein Fahrzeug nur ein paar Monate im Jahr genutzt, ist ein Saisonkennzeichen die erste Wahl.

Die Zeiträume, in denen das Fahrzeug genutzt werden darf, sind strikt einzuhalten. Vor der Einlagerung sollte der Fahrzeuginnenraum gründlich gereinigt werden.

Für Ledersitze empfehlen sich spezielle Reinigungsmittel, die das Leder geschmeidig halten. Alle Fußmatten sollten herausgenommen werden, um zu verhindern, dass das Fahrzeug durch Feuchtigkeit modrig wird. Genauso wichtig ist es, das Äußere des Fahrzeugs zu säubern. Der Lack sollte gründlich untersucht werden. Dreck wie beispielsweise Baumharz oder kleinste Anzeichen von Flugrost sollten dringend beseitigt werden, da sie sonst nicht nur den Lack beschädigen, sondern sogar bis zum Blech durchdringen können. Genauso müssen Korrosionsspuren am Unterboden schleunigst beseitigt werden. lps/DGD


Im Winter gehört eine Decke ins Auto

In der kalten Jahreszeit sollte man gut vorbereitet ins Auto steigen – Wintercheck einplanen

In der Werkstatt überprüfen die Kfz-Spezialisten auch die Batterie. Foto: dpp-AutoReporter
In der Werkstatt überprüfen die Kfz-Spezialisten auch die Batterie. Foto: dpp-AutoReporter

Zwar hat es noch keine Minustemperaturen in diesem Herbst gegeben. Aber gerade in der kalten Jahreszeit kann Autofahren durchaus zum Abenteuer werden, wenn man nicht richtig ausgerüstet ist. In der Regel denken Verkehrsteilnehmer daran, den fahrbaren Untersatz winterfest zu machen: die richtigen Reifen, das richtige Öl, und natürlich Frostschutzmittel in die Scheibenwaschanlage.

Damit hört aber die Vorbereitung auf die kalte Jahreszeit keineswegs auf. Gerade bei längeren Autofahrten ist es ratsam, auch an sich selbst zu denken. Was ist beispielsweise, wenn man bei Schnee, Eis und eisigen Temperaturen liegenbleibt?

Taschenlampe gehört ins Fahrzeug

Eine Warnweste gehört ohnehin in den Kofferraum, um auch im Dunkeln gesehen zu werden. Da ist das Gesetz inzwischen eindeutig. Dazu sollte man immer eine Decke im Wagen habe, falls man mal länger auf Hilfe warten muss. Eine Taschenlampe sorgt dafür, dass man auch selbst mal bei Dunkelheit unter die Motorhaube schauen kann. Und Handschuhe helfen dabei, in solchen Fällen die Finger warm zu halten. Nicht zuletzt ist es wichtig, das eigene Mobiltelefon in gut geladenem Zustand mitzunehmen. Was nützt einem das Handy, wenn im entscheidenden Moment der Akku leer ist?

Was die Schlösser in den Autotüren angeht, hat sich ein Problem der Vergangenheit in den letzten Jahren verringert. Durch die Funkfernbedienung, mit denen bei Autos neueren Datums die Zentralverriegelung geregelt wird, gibt es immer weniger zugefrorene Schlösser. Wer aber noch ein älteres Auto fährt, das man mit einem Schlüssel öffnet, sollte immer ein Enteiserspray parat haben. Aber natürlich gehört das nicht ins Auto, sondern in die Jackentasche des Fahrers, damit das Spray im Notfall nicht unzugänglich im Handschuhfach liegt.

Autotechnik im Check

Im Winter ist es notwendig, dass das Auto selbst gut vorbereitet ist – nicht nur im Fahrgastraum, sondern auch, was die Technik angeht. Am besten wäre es natürlich, wenn man die Technik des Autos vom Fachmann überprüfen lässt, bevor es zu Minustemperaturen kommt, aber natürlich kann man auch schon vieles selbst nachschauen. Was sicherlich in Eigenregie erledigt werden kann, ist das Auffüllen der Scheibenwaschanlage mit Frostschutzmittel. Der Ölstand sollte kontrolliert und gegebenenfalls Öl nachgefüllt werden.

Wintercheck in der Werkstatt am sichersten

Um ein Reißen der Gummidichtungen beim Öffnen der Türen zu vermeiden, sollten sie mit einem entsprechenden Stift eingefettet werden. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass man auch bei strengem Frost die Türen aufbekommt. Gerade bei herbstlichen und winterlichen Witterungen sind die Scheibenwischer von großer Bedeutung. Deren Funktionstüchtigkeit sollte unbedingt kontrolliert werden, denn poröse oder beschädigte Wischerblätter hinterlassen Schlieren auf der Scheibe und machen eine im Winter ohnehin schon schlechtere Sicht durch Niederschlag und früher Dunkelheit noch schwieriger.

Gründlich vorbereitet in die kalte Jahreszeit kann man aber eigentlich erst mit einem professionellen Wintercheck in einer Kfz-Werkstatt gehen, denn das beinhaltet noch einiges mehr. Unter anderem steht da die Überprüfung der Batterie auf dem Programm. Sie wird gerade im Winter besonders beansprucht. Und wer möchte schon morgens ins Auto steigen um festzustellen, dass der Motor nicht anspringt? Wenn der nette Nachbar mit einem Starthilfekabel einspringt, hat man noch Glück gehabt. Manchmal hilft aber wegen der Schwäche der Batterie noch nicht einmal das. Der Proficheck in der Werkstatt stellt sicher, dass man gar nicht erst in eine solche Situation kommt – höchsten in der Form, dass man selbst der hilfreiche Nachbar wird.

Zum Check in der Werkstatt gehört selbstverständlich auch die Überprüfung der Beleuchtung. Gerade in der kalten Jahreszeit, in der es früh dunkel wird und man sich öfter auf Nebel einstellen muss, ist es wichtig, dass die Scheinwerfer sowie Bremsleuchten und Rücklichter funktionieren. 

Rutschfest über glatte Straßen

Im Winter sollte jedes Fahrzeug über eine passende Bereifung verfügen. Davon hängt nicht nur die Sicherheit, sondern im Schadenfall auch der Versicherungsschutz ab. Kommt es zu einem Unfall, bei dem ein beteiligtes Fahrzeug mit ungeeigneten Reifen beteiligt war, kann es passieren, dass die Versicherung nicht zahlt. Es empfiehlt sich, bereits im Oktober Winterreifen zu montieren. Zuvor sollte die Profiltiefe überprüft werden. Zwar wird laut Gesetz nur eine Mindestprofiltiefe von 1,6 mm vorgeschrieben, jedoch ist es ratsam, nur Reifen mit einem Profil von mindestens 4 mm zu verwenden. Das kann leicht mit einer 1-Euromünze grob abgeschätzt werden. Der Goldrand der Münze ist genau 3 mm breit. Verschwindet der Goldrand im Profil, kann mit dem Reifen bedenkenlos weitergefahren werden. Ist er über dem Profil schon ein wenig sichtbar, sollten neue Reifen angeschafft werden. lps/DGD

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