Menü
Anmelden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland

Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover

Home Sonderthemen Hannover Region Ost Rosen: Ihr langer Weg in unsere Gärten
Anzeige
22:38 21.03.2020
Die Hundsrose, eine heimische Wildrose, bereichert jeden Naturgarten.
Foto: Busche

Gartenrosen gehören zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und sind mit rund 250 Arten auf der Erde vertreten. Im Mittelalter war die Kultivierung der Rose zunächst auf Klostergärten beschränkt, wo Mönche und Nonnen sie als Heilpflanzen anbauten.

Orientalische Gartenrosen gelangten vor allem durch Mauren, Osmanen und Kreuzfahrer nach Westeuropa. Mit Beginn der Renaissance begann ein beispielloser Boom, der im Barock einen ersten Höhepunkt hatte und der Rose den Weg in die Stadt- und Bauerngärten bahnte.

Die wirtschaftliche Bedeutung wuchs, nicht zuletzt durch die Nachfrage nach kostbarem Rosenöl, was dann zu einem Grundstoff der Parfümherstellung wurde. Rosenwasser fand den Weg in die Küche und dient noch heute zur Herstellung von Süßspeisen und Gebäck.

Aufgrund ihres intensiven Wohlgeruchs sind Englische Rosen wie andere Duftrosen sehr gefragt. Bei den Farben liegen helle Töne von Weiß bis Apricot im Trend, wobei die klassischen Farben Rot und Gelb auch noch viele Fans haben.

Im Gegensatz zu früheren Zeiten werden Rosen heute weniger in großen Beeten, sondern eher als dekorative Einzelpflanzen gepflanzt, insbesondere als Stammoder Kletterrosen. Es gibt aber auch Sorten, die sich durch einen am Boden ausbreitenden Wuchs auszeichnen. Sie werden bodendeckende Rosen genannt.

Bezüglich eines geeigneten Standortes empfehlen Fachleute sonnige und luftige Plätze, an denen die Rosen nach Regen schnell wieder trocknen können. Das ist vor allem wichtig, um den gefürchteten Pilzkrankheiten vorzubeugen. Nach einer ersten Grunddüngung Ende März kann im Juli noch einmal Volldünger gegeben werden. Die letzte Düngung sollte nicht zu spät vorgenommen werden, damit die Rosen rechtzeitig ausreifen und Frosthärte gewinnen.
lps/Cb

Auch der Grill muss beizeiten frühlingsfit gemacht werden

So gelingt das erste Grillfest des Jahres ganz bestimmt

Sobald die Temperaturen steigen, erwärmt die Sonne auch die Gemüter. Der Großteil der Menschen verspürt schnell das Bedürfnis zu grillen. Es ist gesellig, macht Spaß und vor allem satt. Der Grill wird also voller Vorfreude aus dem Keller geholt. Oft ist er jedoch noch schmutzig und voller Krusten der vergangenen Einsätze. Mit wenig Aufwand bekommt man seinen elektronischen Freund wieder zum Strahlen.

Den ersten Schritt stellt das Einheizen dar. Holzkohle-Grills werden angefeuert, bei Gasgrillen wird der Brenner auf eine hohe Stufe gestellt. Die Fettrückstände werden somit verbrannt und der Rost lässt sich leichter und schonender reinigen. Eine Fettauffangschale sollte immer gesondert gereinigt werden, da die Hitze diesen Punkt nicht erreicht.

Die Rückstände auf dem Rost sind nach dem Ausbrennen porös und trocken. Jetzt lassen sich der Grillrost und die Innenwände gut säubern. Bürsten aus Messing oder Edelstahl eignen sich hierfür sehr gut.

Sollte der Rost noch immer nicht richtig sauber sein, kann man ihn problemlos über Nacht einweichen. Jede Hausfrau dürfte das Spülmittel-Wasser-Gemisch kennen, das einem die Reinigung am nächsten Tag deutlich erleichtert. Ist der Rost jedoch aus Gusseisen, ist das Einweichen nicht ratsam, da er kein Spülmittel verträgt. Ihn spült man am besten nur mit heißem Wasser ab und nutzt die Bürste zur Reinigungshilfe. Anschließend kann man den Gusseisen Rost einölen. Das hat einen leichten Schutzfilm zur Folge und sorgt dafür, dass er nicht so schnell rostet.

Am besten ist es natürlich, wenn man den Grill nach jeder Nutzung reinigt. Aber manchmal lassen das bestimmte Umstände nicht zu. Die Feier ist ausgelassen und die Zeit fliegt nur so dahin. Wie man aber sieht, ist der Grill geduldig und wartet schon auf seinen nächsten Einsatz.
lps/AM


Obstgehölze sind in vielerlei Hinsicht fruchtbringend

Wer Obstbäume oder -sträucher pflanzt, sollte langfristig planen

Die Quitte ist in Asien und Europa besonders beliebt.
Die Quitte ist in Asien und Europa besonders beliebt.
Foto: Busche

Während man im eigenen Garten bei Gemüse jedes Jahr die Sorten wechseln kann, ist die Wahl von Obstgehölzen im Frühjahr eine Entscheidung für einen hoffentlich längeren Zeitraum.

Vorteilhaft wäre jedoch die Unterstützung durch einen Fachbetrieb (Landschaftsgärtnerei), der bei der Auswahl hilft und einschätzen kann, welche Pflanzen für welchen Standort im Garten besonders geeignet sind. Für eine gute Positionierung von Obstgehölzen am neuen Wuchsort helfen Landschaftsgärtner/innen gern. Sie beraten bei der Auswahl der Standorte und übernehmen das fachgerechte Einpflanzen, eine Erstversorgung sowie das Anbringen von Spalieren.

Das Angebot an Obstgehölzen ist groß und enthält auch solche Sorten, die sich für kleine Gärten eignen. Säulenobstbäume werden wenig höher als mannshoch und sind nicht ausladend. Wegen ihres begrenzten Wuchses sind sie für kleinere Gärten ideal. Sofern sie Früchte tragen, sind diese nicht kleiner als die hoch und breit wachsender Obstbäume.

Spalierobst war früher nicht nur wegen seiner Wartungsfreundlichkeit allgemein beliebt. Man kann es an der Hauswand ziehen, und es bietet außerdem die Aussicht, schmale Streifen am Haus noch für Obstgehölze zu nutzen.

Spalierbäume gelten auch als Zierde und ungewöhnlicher Schmuck für nüchterne Hausfassaden. Damit sie ihre besondere Wuchsform beibehalten, müssen sie an einem solide konstruierten und befestigten Spalier wachsen. Je nach Region können kletternde Obstgehölze wie Wein oder Kiwi gepflanzt werden, die sich an entsprechend vorbereiteten Wänden und Pergolen wohl fühlen. Viele Tipps und Anregungen für den häuslichen Obst- und Nutzgarten gibt es bei Gärtnereien sowie auf Gartenschauen, Schaugartenanlagen und Verkaufsmessen.
lps/Cb


Mit einem Blütenmeer den Sommer genießen

Farbenfrohe Blumen bereiten viel Freude

Die Sonnenblume ist ein Inbefriff für die warme Jahreszeit und verschönert jeden Garten.
Die Sonnenblume ist ein Inbefriff für die warme Jahreszeit und verschönert jeden Garten.
Foto: Pixabay

Sobald es wärmer wird, steht die Gartensaison vor der Tür und mit ihr die Frage, welche Blumen man pflanzen will. Prächtige Blüten und ihre angenehmen Düfte verwandeln den Garten in ein Paradies.

Gänseblümchen beispielsweise sehen nicht nur hübsch aus, sondern können sogar die selbstgemachten Salate verzieren. Ihre weiß-gelben Blüten laden nicht nur Bienen zum Verweilen ein, sondern sind auch für uns Menschen zum Verzehr geeignet.

Ein weiterer schöner Nebeneffekt stellt ihre lange Blühdauer dar. Sobald die Temperaturen steigen, beginnen sie zu blühen und sie hören erst dann wieder auf, wenn der Winter allmählich eintrifft. Auch Löwenmäulchen weisen eine lange Blühdauer auf – etwa von Juni bis September. Diese Blumen sind auch wegen ihrer Farbenvielfalt und ihrer interessanten Form sehr beliebt.

Die wohl sommerlichste Blume ist die Sonnenblume. Mit ihrer leuchtend gelben Farbe holt man sich die Sonne in den Garten. Kleine Sorten zieren Töpfe auf der Terrasse, große Exemplare von zwei Metern Höhe verschönern Gartenzäune. Sobald die Sonnenblume verblüht, bieten ihre Kerne eine reichhaltige Vogelnahrung.

Das Vergissmeinnicht besticht nicht nur durch sein zartes Blau, sondern auch mit seiner Robustheit. Die Blüten breiten sich schnell aus und eignen sich somit hervorragend als Bodendecker. Ebenso kann man sie in ein Körbchen pflanzen und seinen Gartentisch dekorieren. Mit soviel Blumenpracht wird der Garten für Mensch und Tier einladend.
lps/AM

3
/
6
Datenschutz