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09:47 18.07.2021
Beim Packen von Kofferraum und Dachbox für den Urlaub muss einiges beachtet werden. Foto: dpp-Autoreporter

Die Sommerferien stehen kurz vor der Tür. Viele Menschen freuen sich auf den Urlaub, der jetzt ansteht. Insbesondere Familien mit schulpflichtigen Kindern stehen sozusagen in den Startlöchern.

Bevor es mit dem Auto in den Urlaub geht, gibt es aber noch ein paar stressige Momente. Einer davon ist das Packen des Kofferraums. Hierbei geht es allerdings nicht, wie man meinen möchte, darum, möglichst viele heimische Gegenstände mit in den Urlaub zu nehmen. Das richtige Packen des Autos hat vor allem sicherheitsrelevante Aspekte.

Schweres muss in die Mitte

Es ist also nicht nur wichtig, wie viel man in das Auto bekommt – es kann auch wichtig werden, wie man packt. Schwere Gepäckstücke müssen zur Fahrzeugmitte hin gepackt werden. Alles muss gut gesichert werden, damit es bei einer Vollbremsung nicht zum Verrutschen des Gepäcks und zu gefährlichen Situationen kommt. Und natürlich gilt: Warndreieck, Warnweste und Verbandskasten gehören griffbereit gelagert und nicht unter einem Berg von Utensilien versteckt. Es ist wenig sinnvoll, erst den gesamten Kofferraum auspacken zu müssen, um die lebenswichtigen Warnwesten zu finden.

Wer sich für die Reise mehr Platz verschaffen möchte, kann auf so genannte Dachboxen zurückgreifen. Sie werden auf das Dach montiert und können so einiges aufnehmen, das somit nicht im Kofferraum verstaut werden muss. Hier gilt es aber, genau hinzuschauen. Das beginnt bereits bei der Auswahl der Box: Ein GS-Zertifikat oder ein TÜV-Siegel ist wegen der Sicherheit einer Box besonders wichtig, sonst gefährdet man nicht nur sich, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer. Außerdem muss die Box speziell für dieses Automodell zugelassen sein. Nur so wird eine sichere Befestigung auf den dafür vorgesehenen Halterungen gewährleistet. Für den Transport in der Box sind leichte Gegenstände auszuwählen, denn bei einer schweren Last würde der Schwerpunkt des Autos zu sehr nach oben verlagert. Wer sich für den Urlaub nicht unbedingt eine eigene Box zulegen möchte, kann sich eine solche mieten. Die eigene Werkstatt des Vertrauens, bei der man beispielsweise einen Urlaubscheck des Autos vornehmen lässt, hat hier sicherlich gute Tipps.

Vor der Reise muss der Reifendruck überprüft und gegebenenfalls angepasst werden. Foto: GPÜ/pixelio.de
Vor der Reise muss der Reifendruck überprüft und gegebenenfalls angepasst werden. Foto: GPÜ/pixelio.de
Handtaschen und andere Wertgegenstände, die sichtbar im Auto liegen, sind für Langfinger einfache Beute. Foto: Allianz/dpp
Handtaschen und andere Wertgegenstände, die sichtbar im Auto liegen, sind für Langfinger einfache Beute. Foto: Allianz/dpp

Reifendruck muss angepasst werden

Besonders wichtig für eine sichere Fahrt in den Urlaub ist der Check des Reifendrucks. Wenn das Fahrzeug mit allerlei Gepäck für den Urlaub und vier bis fünf Personen beladen ist, muss der Reifendruck entsprechend angepasst werden. In den Fahrzeugpapieren sind dazu die nötigen Angaben zu finden, sodass man diese Vorgaben an der Tankstelle anpassen kann. Der richtige Reifendruck erhöht nicht nur die Fahrsicherheit. Es wird dadurch auch vermieden, dass sich der Spritverbrauch zu sehr erhöht.

Sollte auf der Fahrt doch einmal eine Panne auftreten, kommt es insbesondere auf der Autobahn auf das richtige Verhalten an. Es gilt, rechts ranzufahren und den Warnblinker einzuschalten. Danach muss die Warnweste angezogen werden, um gute Sichtbarkeit zu garantieren. Weitere Insassen steigen möglichst rechts aus und gehen auf den Seitenstreifen oder auf der Autobahn hinter die Leitplanke. Als nächstes wird das Warndreieck ungefähr 100 Meter hinter dem Fahrzeug aufgestellt. Wer Mitglied eines Automobilclubs ist, kann jetzt diesen per Handy alarmieren, falls das Problem nicht selbst beseitigt werden kann.   

Wertgegenstände nicht sichtbar lagern

Vorsicht ist auch geboten, wenn man seinen Zielort bereits erreicht hat. Nicht selten wird man im Urlaub nachlässig. Darauf zählen Langfinger. Es gilt also, immer die Fenster zu schließen, auch wenn man das Auto nur kurz verlässt. Was im Alltag richtig ist, hat auch im Urlaub nichts an Aktualität verloren: Handtaschen oder Wertgegenstände wie Kameras oder Handys dürfen ebenso wenig sichtbar im Auto liegen wie Ausweispapiere oder die Urlaubskasse. Diebe haben schnell die Scheibe eingeschlagen und sich bedient. Der Autobesitzer hat nicht nur den Verlust zu tragen. Dazu kommt noch viel Stress durch Polizei- und Behördengänge. 
  

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