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15:37 23.03.2020
Wer seine Füße richtig pflegt, kann Erkrankungen verhindern.
Foto: Pixabay

Das richtige Schuhwerk ist wichtig für gesunde Füße und die regelmäßige Pflege beim Fachmann hilft, Erkrankungen frühzeitig zu erkennen. Wenn der Frühling vor der Tür steht, kommt nicht nur leichte Kleidung ans Tageslicht, auch die Füße werden oft wieder in leichtere, aber oftmals auch engere Schuhe gesteckt.

Dass man da einiges falsch machen kann, erklären die Fußexperten Torben und Niklas Behrens vom Podologie Zentrum Behrens: „Jeder sollte seine richtige Schuhgröße kennen, damit die Schuhe nicht zu eng oder klein sind. Dabei hilft besonders, den Schuhkauf auf den Nachmittag zu legen, da die Schuhgröße über den Tag etwas zunehmen kann. Auch hohe Absätze oder ein schlechtes oder gar kein Fußbett im Schuh können die Füße langfristig schädigen“, so der Podologe Torben Behrens.

Gehwol

Häufig resultieren Schmerzen in Knien, Hüftgelenken oder Wirbelsäule durch Fehlstellungen in den Füßen, durch die ein richtiges Abrollen nicht möglich sein kann und wodurch Ausweichbewegungen entstehen und solche Schmerzen weiter gefördert werden können. Fußfehlstellungen können zum Beispiel ein Senk- Spreizfuß oder der Ballenzeh, auch medizinisch Hallux valgus genannt, sein“, so Behrens weiter.

Regelmäßige Pflege hilft zur Früherkennung und Vorbeugung. Neben den richtigen Schuhen sollten die Füße auch regelmäßig gepflegt werden. Sinn macht es, sich von Fachleuten die Füße pflegen zu lassen. Insbesondere Podologen erkennen Fußdeformitäten frühzeitig ebenso wie diabetische Füße. Gerade die Füße von Diabetikern sollten regelmäßig auf Veränderungen oder Verletzungen untersucht werden.

„Bei Diabetikern kann der erhöhte Blutzuckerspiegel zu Nervenstörungen führen“, erklärt Niklas Behrens, ebenfalls Fußexperte und Podologe. „Die Schweißdrüsen können durch die Nervenstörungen weniger Schweiß produzieren, wodurch die Haut an Beinen und Füßen trocken, rissig und verletzungsanfälliger werden kann. Die Betroffenen nehmen bei geschädigten Nerven die Verletzungen jedoch weniger oder gar nicht wahr. Wenn die Wunden nicht rechtzeitig versorgt werden, können sich kleine und eigentlich harmlose Hautschäden infizieren, ausbreiten und tiefe Geschwüre bilden“, so Niklas Behrens.

Der Frühlingsbeginn ist also eine perfekte Gelegenheit, sich ausgiebig seinen Füßen zu widmen und ihnen die nötige Aufmerksamkeit zu schenken, egal ob Diabetiker oder nicht. Hierzu haben die Podologen acht Tipps auf Lager:

■ Schuhe öfter wechseln. Und viel Barfuß laufen, ausgenommen sind davon Diabetiker.

■ Flache und bequeme Schuhe verwenden. Hohe Absätze nur in Maßen

■ Auf die ideale Passform achten. Zu eng oder zu weit, beides ist falsch.

■ Fußübungen helfen bei der Stärkung und Kräftigung der Muskulatur.

■ Gute Fußhygiene ist in jedem Fall das A und O.

■ Cremen Sie die Füße regelmäßig mit feuchtigkeitsspendenden Cremes ein.

■ Suchen Sie regelmäßig einen Podologen zur Beratung und Behandlung auf.

■ Legen Sie abends ruhig mal zur Regeneration die Füße hoch.


Der Erfolg basiert auf langjähriger Erfahrung

Kerstin, Torben und Niklas Behrens ergänzen sich perfekt

Kerstin Behrens verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Bereich der Podologie. Die Expertin und ausgebildete Podologin erhält bei der Führung ihrer drei Podologie Zentren in Laatzen an der Parkstraße 1 und der Hildesheimer Straße 62 sowie in Hannover-Wettbergen in Zukunft Unterstützung. Somit kann sie sich auf die Leitung der Privatpraxis an der Parkstraße fokussieren, während ihre beiden Söhne Torben (30) und Niklas (28) die beiden anderen Standorte primär betreiben sollen.


Es ist schön, wenn man Menschen helfen kann.“

Torben Behrens Fachwirt im Gesundheitswesen und gelernter Podologe


Torben Behrens ist Fachwirt im Gesundheitswesen und gelernter Podologe. „Es ist schön, wenn man Menschen helfen kann“, sagt er. „Man erhält auch eine direkte Rückmeldung.“ Deshalb sei für ihn die Arbeit am Menschen sehr wichtig. Auch sein zwei Jahre jüngerer Bruder Niklas zielt in diese Richtung. Er zeigte ebenfalls früh Interesse, in die Fußstapfen der Mutter und des Bruders zu treten. Demnächst möchte er gerne noch eine Ausbildung zum Heilpraktiker für Podologie folgen lassen, doch dieses ist in Niedersachsen derzeit noch nicht möglich. „In anderen Bundesländern aber schon“, weiß Niklas Behrens, der sich diesbezüglich in Geduld übt. Für ihn ist die Tätigkeit im Bereich Podologie ebenfalls der Traumberuf: „Ich beschäftigte mich schon immer gerne mit Gesundheit und Ernährung. Da passt das Thema Podologie gut hinein“, sagt er. „Das Wissen über den Körper kann ich gut bei der Arbeit anwenden und den Menschen helfen.“

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