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11:03 13.11.2021
Kreatives Handwerk: Ob frei Hand, mit Lineal oder Schablone – die Aufgaben sind ­vielseitig. Foto: privat

Was haben sogenannte Höhlenmenschen gemacht? Sie haben gemalt. Ihre Farbe ist noch nach Jahrtausenden deutlich zu erkennen. Was auf Wände aufgetragen wird, kann eine wichtige Botschaft sein oder ein Hinweis, eine Geschichte oder ein dekoratives Motiv. Hier sind die künstlerisch talentierten Gestalter gefragt, die nicht allein mit Farbe und Pinsel, sondern auch mit Gefühl und Auge arbeiten.

Aus hygienischen Gründen griff und greift man ebenfalls zum Pinsel. Tierställe wurden zu Gustav Sensings Zeiten beispielsweise mit der sogenannten Kalkmilch gestrichen. So nennt man eine Lauge, die aus gelöschtem Kalk angerührt wird und eine desinfizierende Wirkung entfaltet. Stand ein Wechsel im Tierbestand an, dann wurde frisch gestrichen, um die Übertragung von Keimen zu verhindern.

Einen richtig großen Entwicklungsschritt machte die Farbchemie nach dem Zweiten Weltkrieg. Heute stehen für den Innenbereich wasserbasierte und atmungsaktive Dispersionsfarben in unendlich vielen Farben zur Verfügung. Moderner Korrosionsschutz steigert dagegen die Haltbarkeit von Heizkörpern, Bootsrümpfen oder Tanks. Auch ein farbiger Fassadenanstrich ist heute möglich und bezahlbar, um nur einige der tausend Möglichkeiten zu nennen. 
   

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