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09:55 20.05.2021
Bei der Entscheidung zwischen Textil- oder Lederbekleidung sollte der Sicherheitsaspekt im Vordergrund stehen.

Die Kleidung eines Motorradfahrers ist nicht nur ein modisches Statement, sondern muss auch einigen sicherheitsrelevanten Ansprüchen genügen. Ein komplettes Set bestehend aus Jacke und Hose bezeichnet man auch als Kombi.

Kombi schützt bei Sturz

Eine solche Motorradkombi muss Stöße gut dämpfen können und abriebfest sein, um den Fahrer im Falle eines Sturzes oder Unfalls bestmöglich zu schützen. Die gängigsten Materialien sind Leder oder Textil. Seit einigen Jahren setzt sich die Textilbekleidung zunehmend gegenüber der meist sehr teuren, klassischen Lederkombi durch.

Die Materialien wurden immer weiterentwickelt, sodass sie mittlerweile ein sehr hohes Sicherheitsniveau erreicht haben.

Wetterfest und gut gerüstet unterwegs

Eine Textilkombi ist nicht nur bequem, sondern punktet besonders im Hinblick auf Wetterfestigkeit. Auch bei einem unerwarteten Wolkenbruch kann man dank wasserdichter Membranen einfach weiterfahren. Wer dagegen mit einer Lederjacke unterwegs ist, muss sich meist einen Regenoverall überstreifen, um dieselbe Schutzwirkung zu erzielen.

Ein weiterer Vorteil der Textiljacken stellen die integrierten Thermowesten und Lüftungsklappen dar, die diese Modelle zum universalen Kleidungsstück machen. Das wissen vor allem die Berufspendler unter den Motorradfahrern zu schätzen, da sie sich das Wetter im Gegensatz zum Genussbiker nicht aussuchen können.

LEDs integrieren

Auch die Sicherheitsaspekte kommen nicht zu kurz. So können LEDs oder Reflexstreifen einfach in die Textilkombi integriert werden. Wer eine Lederkombi bevorzugt, muss sich meist mit einer reflektierenden Weste ein weiteres Kleidungsstück zulegen, um denselben Effekt zu erreichen. Außerdem werden für textile Kleidungsstücke keine tierischen Materialien verwendet, wie es bei Leder der Fall ist. Ein Umstieg auf Textil ist also auch aus Tierschutzgründen sinnvoll.

Lastenräder: Umweltfreundliche Allrounder

Lastenräder erscheinen immer häufiger im Stadtbild. Und das nicht ohne Grund, denn sie sind nützlich für den täglichen Gebrauch und umweltfreundlich. Dabei sind sie im Prinzip keine aktuelle Erfindung, da sie bereits vor dem Zweiten Weltkrieg zur Beförderung genutzt wurden. Neu ist der elektrische Antrieb, der den Transport zum Kinderspiel werden lässt. Das Lastenrad eignet sich daher auch für Menschen, die sich sonst mit üppigem Gepäck schwertun würden. Auch der Transport von Kindern ist mit einem Lastenfahrrad ein Leichtes. Die großzügigen Transportboxen sind so konzipiert, dass Kinder dort ausreichend Platz finden. Aber auch Einkäufe können problemlos transportiert werden und selbst schwere Getränkekisten stellen kein Hindernis mehr dar. Das Lastenrad ist für alltägliche Erledigungen eine Alternative zum Auto und eignet sich gut für Familien mit kleinen Kindern. In einigen Modellen sind serienmäßig Sitze und Gurte für die Kleinen verbaut, sodass die Sicherheit vollumfänglich gewährleistet ist. Beim Kauf sollte man auf einige wichtige Merkmale achten. Dazu zählen Akkulaufzeit, Gewicht, Fahrgefühl und Ausstattungsmerkmale. Ein großer Vorteil gegenüber Fahrradanhängern ist, dass die Transportbox vor dem Lenker angebracht ist und man immer alles im Blick hat. lps/DGD

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