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08:46 07.10.2021
Mit moderner Heiztechnik lässt sich CO2 sparen. Foto: Brunner Haustechnik 

Der Klimawandel ist eine Tatsache. Das ist inzwischen in das Bewusstsein der meisten Menschen vorgedrungen. Um die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen, muss jeder Mensch in seinem Alltag sein Scherflein dazu beitragen. Dabei spielt das Thema Heizung eine große Rolle.

Abschaffen kann man das Heizen einer Wohnung oder eines Hauses nicht. Aber intelligente und moderne Heizungsanlagen tragen dazu bei, den eigenen CO2-Fußabdruck zu verkleinern.

Beim Neubau eines Hauses ist es bereits vorgeschrieben, 30 Prozent der verbrauchten Heizenergie aus regenerativen Quellen zu nutzen. Im Altbaubereich sind aber ebenfalls große Einsparpotenziale vorhanden, die man vor allem dann nutzen kann, wenn die Anlage in die Jahre gekommen ist und ohnehin erneuert werden muss.

Welche Möglichkeiten bestehen, komme auf die Gegebenheiten im Haus an, sagt Dirk Brunner. Deswegen setzt er auf intensive Beratungen beim Kunden, um sich anzuschauen, welche Empfehlungen er geben kann.

Wo es die Möglichkeiten gibt, empfiehlt der Thönser Diplomingenieur gern den Einbau von Wärmepumpen. Dabei favorisiert er Luft-Wasser-Wärmepumpen, die gegenüber Erdwärme den Vorteil haben, dass man für sie keine Erdkollektoren und -sonden im Garten verlegen muss. Wärmepumpen ziehen die Heizenergie aus der Luft. Lediglich für den Betrieb der Pumpe selbst benötigt man Strom. Falls man zusätzlich eine Photovoltaikanlage auf dem Dach hat, kann der Betrieb einer Wärmepumpe also komplett CO2-neutral sein.

Aber natürlich sind das nicht die einzigen Möglichkeiten einer modernen Heizung. Darüber hinaus sind Anlagen auf Holz-Basis oder einfach nur moderne, hocheffektive Brennwertanlagen – gegebenenfalls unterstützt von Solarthermie – ein großer Beitrag zum Klimaschutz.
  

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