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09:30 04.01.2021
Eine Leihgroßelternschaft ist in den meisten Fällen nicht nur für Jungen und Mädchen beglückend, sondern auch für Ältere.
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Manche Senioren vermissen die Arbeit und das Gefühl, gebraucht zu werden. Sie kommen sich nutzlos vor und glauben, sie befänden sich seit dem Renteneintritt auf dem Abstellgleis. Auf der anderen Seite finden sich junge Eltern, alleinstehende Mütter und Väter, die ebenjene Gratwanderung zwischen Beruf und Familie aktiv zu bewältigen haben – und daran viel zu oft scheitern. Das Jonglieren im Alltag, alles unter einen Hut zu bringen, begleitet von dem schlechten Gewissen, viel zu wenig Zeit für die Kinder zu haben. Bringt man beide Seiten zusammen, kann eine wundervolle Symbiose entstehen.  

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Solche Leihgroßeltern-Programme werden von den Kommunen sehr unterstützt. Man kann beispielsweise beim Jugendamt nachfragen oder sich auf die Suche nach Anlaufstellen im Internet begeben. Ganz nebenbei lässt sich mit dieser schönen Zeitgestaltung auch die Rente ein wenig aufstocken. Wichtig: Um als Leih-Oma beziehungsweise Leih-Opa infrage zu kommen, ist ein einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis notwendig. Eine Altersgrenze gibt es für gewöhnlich nicht. Wer nicht mehr ganz so fit ist, um einen jungen Wirbelwind auf dem Spielplatz im Zaum zu halten, der kann mit älteren Kindern puzzeln, lesen oder Memory spielen. Grundsätzlich geht es darum, einfach da zu sein und gemeinsam Zeit zu verbringen.


Was tun bei Vergesslichkeit?

Manchmal ist das körperliche System überfordert – Gedächtnislücken nehmen zu. Foto: Proxima Studio/ stock.adobe.com/spp-o
Manchmal ist das körperliche System überfordert – Gedächtnislücken nehmen zu. Foto: Proxima Studio/ stock.adobe.com/spp-o

Stürmen viele Reize auf uns ein, kann unser körperliches System überfordert sein. Die verlegte Brille oder ein Name, der einfach nicht mehr einfällt – all das ist dann ganz verständlich. Auch wenn wir seelisch „aus dem Lot“ sind und uns innerlich Ängste oder Sorgen belasten, lässt die Konzentration nach.

Aber gerade im Alter fragen sich dann viele, ob das normal oder Warnzeichen für eine krankhafte Störung ist. Fest steht, dass mit zunehmenden Lebensjahren das Gehirn weniger flexibel wird und man für vieles einfach ein bisschen mehr Zeit braucht – trotzdem kann man etwas tun. Am besten registriert man frühzeitig, wenn kleine Missgeschicke im Alltag häufiger passieren als früher. Je schneller gehandelt wird, desto besser. Auch Mutter Natur hält natürliche Kräfte bereit, um unseren Denkapparat mit rund 100 Milliarden Nervenzellen mit neuer Energie zu versorgen. Ein Spezialextrakt aus Blättern des Ginkgo-Baums aktiviert die Durchblutung und hilft unserem Gehirn auf die Sprünge. Enthalten ist er in Tebonin konzent, das in der Apotheke erhältlich ist. Studien haben belegt, dass das Arzneimittel mit hochkonzentriertem Ginkgo-Extrakt die Gedächtnisleistung in allen Phasen kognitiver Leistungseinbußen verbessert – bei ersten Gedächtnisstörungen bis zu schwereren Beeinträchtigungen. spp-o