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Home Sonderthemen Hannover Region Ost Im Lehrter bettenhaus welge können Kunden Nackenstützkissen testen
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13:18 23.07.2020
Schlafberaterin Mekiya Cömlek vom bettenhaus welge berät umfassend.

Der Kopf- und Schulterbereich des Menschen ist sehr empfindlich. Im Nacken laufen alle Nerven auf engstem Raum zusammen, und dort gibt es auch ebenso viele Muskelansätze. Daher ist es wichtig, Kopf, Nacken und Schulter während der Nacht mit einem guten Nackenstützkissen richtig zu lagern. Andernfalls kann es zu Verspannungen oder Kopfschmerzen kommen. Deswegen ist es wichtig, Schlafexperten wie das bettenhaus welge zu befragen, wenn oder gar bevor es zu solchen Problemen kommt.

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Wichtig: Kissenauswahl

Die Lehrter Experten für das richtige Bett und den gesunden Schlaf achten darauf, dass die Schulter in Rücken- und Seitenlage gut in die Matratze einsinken kann. „Mit dem richtigen Kissen wird der Kopf spannungsfrei, also ohne Abnicken der Halswirbelsäule, gelagert“, erklärt Mekiya Cömlek, Schlafberaterin im bettenhaus welge. Die Halswirbelsäue hat den Kopf zu tragen und ist zudem der beweglichste, aber auch der schwächste Teil der Wirbelsäule. Sie zeichnet sich durch eine natürliche, nach vorn gerichtete Krümmung aus, die auch als Lordose bezeichnet wird. „Genau für diese Krümmung brauchen wir Unterstützung“, sagt Mekiya Cömlek. Mit dem richtigen Kissen kommt der Kopf in einer Mulde zu liegen, und die Halswirbelsäule wird entspannt. Verspannungen wird so vorgebeugt.

Bei der Messung hilft der Computer

Das Nackenkissen sollte die richtige Höhe haben. Deswegen werden die Kunden mit einem computergestützten Messsystem ausgemessen und eine Nackenkissenbedarfsanalyse durchgeführt.

Wichtig ist es zudem, dass das richtige Kissen immer in Verbindung mit einem guten Lattenrost und der richtigen Matratze genutzt wird. „Ideal ist es, wenn alle drei Komponenten auf den Körper des Schlafenden abgestimmt sind.“ Zurzeit gibt es beim bettenhaus welge wieder die Nackenstützkissen-Testwochen. Das bedeutet, dass man die individuell angepassten Kissen zwei Wochen lang zu Hause ausprobieren und testen kann.


Das Material steht im Vordergrund

Drei Künstler stellen in der Städtischen Galerie aus – Vernissage und Finissage fallen aber aus

Folie und Heu: Constanze Prelle arbeitet mit vergänglichem Material. Foto: Oliver Kühn (Archiv)  
Folie und Heu: Constanze Prelle arbeitet mit vergänglichem Material. Foto: Oliver Kühn (Archiv)  

Als eine der ersten Kultureinrichtungen hatte schon im Mai die Städtische Galerie in Lehrte in der Corona-Krise ihre Türen für das interessierte Publikum öffnen können, während Konzertsäle weiterhin verwaist und Theater geschlossen sind. Jetzt läuft bereits die zweite Ausstellung nach dem Lockdown. War die Kunstschau im Frühjahr mit Bildern der Lehrter Maler Franz Belting und Alfred Mävers noch aus dem eigenen Archiv bestückt, ist derzeit wieder zeitgenössische Kunst in der Alten Schlosserei im Zuckerzentrum zu sehen.

Noch bis September können sich die Besucher Arbeiten der hannoverschen Künstler Constanze Prelle und Klaus Madlowski sowie der Hildesheimerin Elke Lennartz zu sehen. Allen dreien ist gemeinsam, dass sie das Ausgangsmaterial ihrer Kunst nicht als Mittel zum Zweck sehen, sondern sich mit dessen Beschaffenheit auseinandersetzen und sie in den Schaffensprozess einbeziehen. „Die Wahl des Materials stellt bereits eine wichtige Entscheidung im künstlerischen Prozess dar“, nennt Kuratorin Julienne Franke die verbindende Klammer der Ausstellung. Deren Titel „Am Anfang war das Material“ weist dann auch direkt auf diese Verbindung hin.

Dabei eint die Künstler auch, dass sie in der Regel ihr Ausgangsmaterial nicht in einem Laden kaufen, sondern sozusagen Abfall sammeln. Elke Lennartz etwa bedient sich aus den Restmaterialien industrieller Fertigungsprozesse. Ihr Ausgangsmaterial sind meist rechteckige Platten aus Kunststoff, die sie in ihrer Form bearbeitet, sie dadurch verändert und ihnen so neue Bedeutung, neues Leben einhaucht. Die so entstehenden abstrakten Skulpturen strahlen dadurch Bewegung aber auch Stabilität aus. Ein einfarbiger Anstrich und die Veredelung mit Gaze-Applikationen vervollständigen das Objekt.

Klaus Madlowski ist im Brotberuf Dozent der Fakultät für Architektur und Landschaft an der Leibniz- Universität Hannover. Als solcher hat er Zugang zu Überbleibseln aus dem Modellbau der Architekturstudenten. Diese Reste aus Metall, Holz, Pappe und Kunststoff nutzt er, um Reliefs und Objekte zu gestalten. Dabei setzt der gebürtige Hannoveraner vor allem auf eine geometrische Formensprache, die mit Schichten, Clustern und Formen arbeitet.

Kunstwerke sind temporär

Ein bisschen aus dem Rahmen fällt die dritte im Bunde, denn Constanze Prelle arbeitet nicht so sehr mit Abfall und Restmaterialien, sondern mit einem Werkstoff, der in der Regel nur als Hilfsmittel genutzt wird. Sie benutzt für ihre Kunst vor allem Klebeband und Folien. In der Alten Schlosserei finden die Besucher zum Beispiel ein rotes Viereck aus Malerkrepp und Paketklebeband auf dem Boden der Galerie. An anderer Stelle steht mit blauer Folie überzogener Heuballen. Alle ihre Werke sind vergänglich. „Sie entstehen nur für eine Ausstellung und werden danach zerstört“, sagt die Künstlerin. Das liege auch daran, dass ihre Ausgangsmaterialien ohnehin nicht sehr haltbar seien.

Künstlerin kommt zum Gespräch

Dass es zu jeder Ausstellung eine Vernissage und oft auch eine Finissage gibt, ist in der Städtischen Galerie Lehrte eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Aber was ist in Corona-Zeiten schon selbstverständlich? Bei der derzeit laufenden Ausstellung „Am Anfang war das Material“ gab es jedenfalls keine offizielle Eröffnung mit Publikum und es wird auch keine Schlussveranstaltung geben.

Beide sind bei Kunstfreunden aus Lehrte und darüber hinaus beliebt, da es hier eine Gelegenheit gibt, nicht nur mit den Objekten, sondern auch mit den Künstlern selber ins Gespräch zu kommen. Um dafür einen kleinen Ausgleich zu schaffen, kommt zumindest Constanze Prelle für zwei Gesprächstermine in die Alte Schlosserei. Am kommenden Sonntag, 26. Juli, und am Freitag, 7. August, ist sie jeweils von 15 bis 17 Uhr in der Städtischen Galerie und beantwortet dort Fragen und steht für Gespräche zur Verfügung. Die Ausstellung selbst ist noch bis zum 13. September zu sehen. Die Öffnungszeiten der Galerie in der Alten Schlosserei 1 sind dienstags, mittwochs, freitags und sonntags von 14 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Wegen der Corona-Beschränkungen dürfen nicht mehr als 19 Besucher gleichzeitig die Galerie betreten. Während des gesamten Besuchs ist das Tragen eines Mund-Nasenschutzes notwendig.

Testwochen im Bettenhaus Welge

Optimales Kissen stützt den Nacken

Bettenhaus Welge

Bis 31.08.2020 bietet der Bettenfachhändler des Jahres Bettenhaus Welge Testwochen für individuell angepasste Nackenstützkissen an.

Immer mehr Erholungssuchende stellen fest, wie wohltuend der Schlaf mit einem Nackenstützkissen ist. Diese Spezialkissen fördern eine gesunde Haltung im Schlaf, die den Nackenbereich nachhaltig entlasten. Bis zum 31.8.2020 liegen im Schlafzentrum Bettenhaus Welge in Lehrte Nackenstützkissen bereit, die zu Testzwecken ausgeliehen werden können. Zuvor wird jedoch, dank wissenschaftlich fundierter Analyse, der optimale Kissenbedarf ermittelt. Mit dem Leihkissen geht es dann nach Hause und in den sicher erholsamen Schlaf. Wenn nicht, kann das Kissen einfach umgetauscht werden – falls Sie nach der ersten Nacht das neue Kopfkissen überhaupt noch wieder hergeben möchten.

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