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Home Sonderthemen Den Lebensabend ausgiebig genießen
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11:10 28.12.2018
Geräumigkeit und eine ebenerdige Wohnung ist im Alter von Vorteil.

In einer Küche wird stets viel gearbeitet. Es wird Gemüse geschnippelt, Geschirr gespült und Töpfe verstaut. Besonders Menschen, welche in Rente oder pensioniert sind, fangen erneut an, das Leben noch mal richtig genießen zu wollen. Das Essen darf dabei nicht fehlen. Doch auch die Vorfreude während des Zubereitens in der eigenen Küche ist groß. Damit dies reibungslos und ohne Ärgernisse funktioniert, empfiehlt es sich, eine Küche speziell für die Bedürfnisse von Senioren zu erwerben. Schließlich bringt das Alter in der Regel gewisse körperliche Einschränkungen mit sich.

Damit also beim Kochen keine unnötigen Beschwerden und Anstrengungen entstehen, sollte einiges beachtet werden. Eine seniorengerechte Einrichtung ist oft zugleich auch behindertengerecht. Schließlich ist es die reduzierte Mobilität, welche ältere und körperlich behinderte Menschen eint. Daher kommen viele Küchenanpassungen für Menschen mit körperlichem Handicap ebenfalls für Senioren in Frage. Dazu gehört beispielsweise ein Backofen mit angehobener und folglich rückenschonender Höhe. Dies gilt ebenfalls für Spülmaschinen und Kühlschränke. Zudem sollten in einer altersgerechten Küche Spüle und Herd auch im Sitzen erreichbar sein, sofern längeres Stehen nicht mehr möglich ist. Ideal sind ebenfalls höhenverstellbare Arbeitsflächen, welche zudem unterfahrbar sind.

Somit kann entspannt an der Arbeitsplatte gesessen und gearbeitet werden mit genügend Beinfreiheit. Tiefer gelegene Gegenstände können aus Unterschränken dennoch problemlos entnommen werden, wenn diese mit komplett ausziehbaren Schubladen ausgestattet sind. Für mehr Sicherheit sorgen wiederum Induktionskochplatten, bei denen man sich bei Berührung nicht verbrennen kann. Gute Kücheneinrichtungshäuser bieten meist eine ausgiebige Beratung an. lps/Bi


Auch moderne Heizungsanlagen leisten nicht immer das, was die Hersteller versprechen. Foto: Busche
Auch moderne Heizungsanlagen leisten nicht immer das, was die Hersteller versprechen. Foto: Busche

Wie geht es denn der Heizung? Sie läuft. Heizt sie auch wie erwartet? Ganz sicher können sich viele Hausbesitzer nicht sein. Studien zufolge verschwenden immer noch rund 60 Prozent der untersuchten Anlagen Energie, weil sie die technisch vorgegebenen Anforderungen hinsichtlich der Energieeffizienz nicht erreichen.

Sogar moderne Brennwertkessel leisten nicht immer das, was sie könnten und nach Herstellerangaben auch müssen. Verbraucherzentralen haben aber eine gute Nachricht für Hauseigentümer: Die meisten Heizungsanlagen lassen sich optimieren und, falls erforderlich, nachrüsten. Es lohnt sich deshalb, eine/n unabhängige/n Energieberater/in zu konsultieren, um vor Ort Einsparpotentiale zu ermitteln.

Unter anderem werden begutachtet: Kessel, Heizungspumpe und Heizungsregelung, das Verteilnetz und die Dämmung der Leitungen. Auch die Dämmung des Gebäudes insgesamt kommt unter die Lupe. Verbrauchswerte und das Schornsteinfegerprotokoll sind weitere hilfreiche Informationen, um den Zustand der Anlage bewerten zu können. Mit mobiler Messtechnik kann man Vor- und Rücklauftemperatur feststellen, die besonders bei einem Gas-Brennwertkessel entscheidend für den Nutzungsgrad des eingesetzten Energieträgers ist. Energieberater geben auch Einsparempfehlungen und Tipps, zum Beispiel zum richtigen Lüften. Oft braucht nur verhältnismäßig wenig investiert zu werden, um die Energieverschwendung zu beenden. Häufig genug sollte die verschlissene Heizungsanlage aber Platz machen für eine neue, energieeffiziente Nachfolgerin. lps/Cb

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