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14:49 28.05.2021
Ein optimales Konzept ist der erste Schritt zur Vergrößerung des Eigenheims. Foto: Pexels

Es gibt zahlreiche Gründe sein Eigenheim zu vergrößern. Oft ist die Familienplanung der Ausschlaggeber. Sobald die Familie wächst, muss es das Haus auch tun. Um dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen, müssen jedoch einige Dinge beachtet werden. Von der Planung über den Finanzcheck bis zur Realisierung sollten einige Voraussetzungen geprüft werden.

Zunächst sind der Ort des Anbaus und die gewünschte Größe zu klären. Nicht überall lässt sich ein Anbau planen, dennoch sollte es praktisch sein.

Ein weiteres Zimmer – wahlweise mit separatem Bad – macht beispielsweise im Wohnbereich des Hauses mehr Sinn als neben der Garage. Hat man den Ort bestimmt, ist die Errechnung der Kosten ratsam. Zur Orientierung: Ein 20 Quadratmeter großer Ausbau einer bestehenden Immobilie kostet zwischen 1000 und 1800 Euro pro Quadratmeter. Abhängig von individuellen Wünschen muss man demzufolge zwischen 20 000 und 36 000 Euro einplanen. Ist das finanziell möglich, muss ein weiterer wesentlicher Aspekt bedacht werden: Die Erteilung der Baugenehmigung.

Für einen Anbau gelten allgemeine Vorschriften des öffentlichen Baurechts. Das besagt, dass es sich nur dann um einen Anbau handelt, wenn dieser direkt mit dem bereits bestehenden Gebäude verbunden ist. Bis eine Baugenehmigung vorliegt, können zwischen zwei und zwölf Wochen vergehen. Hat man all das bedacht und eine Baufirma des Vertrauens gefunden, kann der Anbau nach drei bis vier Monaten fertig sein und Kinderzimmer oder Büro sind bezugsfertig. lps/AM

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