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12:55 04.01.2021
Joyeux Noël!

Ich komme ursprünglich aus dem kleinen Dorf Landringhausen. Dort habe ich bisher immer Weihnachten mit meiner Familie zusammen gefeiert. In diesem Jahr wird das anders sein.  

Ich hatte beschlossen, von September dieses Jahres bis August 2021 ein Diakonisches Jahr im Ausland zu machen. Mein Plan war es, nach Südafrika zu gehen, aber leider hat mir Corona einen Strich durch die Rechnung gemacht. Trotz vieler Umwege bin ich dennoch ins Ausland gekommen. Dafür bin sehr dankbar. Allerdings bin ich nicht in Südafrika gelandet, sondern in Frankreich.

Inzwischen kann ich sagen: Frankreich hat sehr viel zu bieten und ist sehr vielfältig. Zwar arbeite ich erst seit November hier in einem kleinen Internat in der Stadt Figeac. Dennoch bin ich schon sehr viel mit dem Auto herumgekommen. Zur Orientierung: Figeac ist etwa zweieinhalb Stunden von Toulouse entfernt. Die Stadt ist also sehr unscheinbar auf der Karte.

Mein Kollege und ich haben für Weihnachten einen Trip nach Cannes geplant. Dort wollen wir mit den anderen Freiwilligen Weihnachten und Silvester zusammen verbringen und ein bisschen feiern. Es wird auf jeden Fall etwas ganz anderes sein, als zu Hause zu feiern. Aber gerade dies zu erleben ist auch mal schön, denn so werden wir wahrscheinlich die Traditionen von zu Hause umso mehr schätzen.

Ich wünsche meiner Familie und allen Lesern ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2021! Amadine Riechers

Zu Heiligabend ein Dankeschön an die Mutter

Angelika Kiper aus Hannover schickt Weihnachtsgrüße nach Barsinghausen

Frohes Fest, Angelika
Frohes Fest, Angelika

Es war einmal eine alte Frau, die knapp 65 Jahre lang mit ihrem Mann – mit einigen Höhen und Tiefen – glücklich zusammengelebt hat. Als ihr Hans so krank wurde, dass er in einem Pflegeheim betreut werden musste, ist sie bis zu seinem Tod an seiner Seite geblieben. Und hat sich dann schweren Herzens dazu entschieden, weiterhin in dem Heim zu wohnen, um Abwechslung zu haben und im Notfall betreut zu sein. Auch wenn es keine leichte Entscheidung war, hat sie diese bis heute nicht bereut. Nun lebt sie, meine Mutter, schon fünf Jahre lang im Heim und ist inzwischen 98 Jahre alt.

Wofür ich mich bei Dir bedanken möchte, meine liebe Mutter, ist Deine aufrechte Haltung, auch wenn es schwierig wird. Dafür, dass Du Dir trotz aller Probleme Deine gute Laune bewahrt hast, dass es Dir immer wieder gelingt, aus allem, was nicht zu ändern ist, das Beste zu machen, dass Du Dich konzentrierst auf das, was schön ist, auch wenn etliches, erst recht jetzt zu Pandemiezeiten, nicht schön ist. Darin bist Du uns allen, Deinen Kindern und (Ur-)Enkeln ein Vorbild! Danke, dass es Dich gibt!

Danken möchte ich auch dem gesamten Team des Heims für seinen unermüdlichen Einsatz, den Betrieb am Laufen und die Viren fernzuhalten und sich dabei trotz Personalknappheit nach Kräften darum zu bemühen, den Bewohnerinnen und Bewohnern beizuste hen und ihnen Abwechslung sowie eine gemütliche Atmosphäre zu bieten. Ohne den persönlichen Einsatz jeder/-s einzelnen Beschäftigten wäre das so nicht möglich. Danke dafür!

Ich wünsche Ihnen allen erholsame Weihnachtstage und viele schöne Gedanken. Bleiben Sie munter und vergnügt! Angelika Kiper
   

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