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Home Sonderthemen Komplett Keine Scheu vor dem Pfandkredit
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08:11 11.09.2020
Luxusuhren gehören zu den beliebtesten Gegenständen, die verpfändet werden. Foto: amh1988/ Pixabay

Ob als Schauspieler, der auf seine nächste Rolle wartet, oder Unternehmer, der sich für Investitionen kurzfristig Geld beschaffen will: Immer öfter gehen auch Gutbetuchte zum Pfandleiher.

Nicht erst seit der coronabedingten Krise, die in vielen Branchen und Berufsgruppen finanzielle Einbrüche bedeutet, macht sich bei Deutschlands Pfandleihern ein Trend bemerkbar, der in den USA und in England schon lange verbreitet ist: Geldbeschaffung nach dem Jahrtausende alten Prinzip „Bargeld gegen Pfand“ – im besten Fall durch Hinterlegung von Luxusaccessoires wie Nobelhandtaschen und Luxusuhren als Sicherheit.
        

Deutschlands Reiche und zunehmend die gut situierte Mittelschicht entdecken den Pfandkredit als Finanzierungsquelle. Auch weil beim Pfandkredit der Kreditnehmer immer nur mit dem hinterlegten Pfand, niemals aber persönlich oder mit sonstigem Vermögen für ausbezahlte Kredite haftet.

Immer wieder scheuen Gutverdienende und auch Unternehmer den Weg zur Bank, weil dort Kreditvergaben in der Regel mit komplizierten Anträgen oder der zeitaufwendigen Prüfung der Einkommensverhältnisse verbunden sind. Das braucht meist Zeit. Beim Pfandleiher gilt dagegen seit Jahrhunderten das Prinzip: schnelles Geld gegen Pfand. In Deutschland ist der Pfandkredit ein sicheres Geschäft mit klaren staatlichen Vorgaben.

Schätzungsweise 10 000 Luxusuhren landen Jahr für Jahr in Deutschlands Pfandleihen. „Das Spektrum reicht von Rolex bis Cartier, von Breitling bis Glashütte“, sagt Joachim Struck, Vorsitzender des Zentralverbands des deutschen Pfandkreditgewerbes.

Die Vorteile der Verpfändung etwa einer geschenkten Rolex gegenüber dem Verkauf über das Internet liegen auf der Hand: Werden die Kreditzinsen regelmäßig bezahlt, bleibt das edle Stück beim Pfandleiher und kann vom Eigentümer jederzeit wieder ausgelöst werden.

Schwellenangst braucht bei Finanztransaktionen im Leihhaus auch niemand zu haben. Denn es gibt schillernde Vorbilder: Schon Diane von Fürstenberg versetzte dereinst einen ihrer Diamantringe beim Pfandleiher, um mit dem schnellen Geld aus dem Leihhaus ihr neues Modelabel zu finanzieren. Der Beginn einer Erfolgsstory.


Cohrs ist auf „Schätze“ aus Privatbesitz spezialisiert

Der Juwelier Cohrs (Hannover und Bremen) hat sich auf den An- und Verkauf von „Schätzen“ aus Privatbesitz spezialisiert – egal, ob es dabei um Gold, Silber, Diamanten, Schmuck, Silberbesteck oder auch Zinn sowie lose Brillanten und hochwertige Bernsteinketten geht. Eine seriöse Preisbestimmung ist für Geschäftsführer Christoph Cohrs und dessen Team dabei eine Selbstverständlichkeit.


Citypfandhaus handelt effizient und fair

Schnell, unbürokratisch und fair geht es beim Citypfandhaus zu, wo Uhren, Schmuck, Altgold und Diamanten angekauft werden. „Wir machen gerne ein Angebot“, sagt Manfred Fischer vom Citypfandhaus, das seit 2009 in zentraler Lage in Hannover zu finden ist. „Wir sind effizient und dynamisch und immer persönlich für jedermann ansprechbar“, so Fischer.


Münzen und Briefmarken versteigern lassen

Das Auktionshaus Tiergarten Auktionen Hannover ist noch relativ neu in der Stadt. Das Auktionshaus wurde im Herbst des vergangenen Jahres an der Jöhrensstraße 16 in Kirchrode eröffnet. Seitdem werden dort regelmäßig Auktionen von Münzen, Briefmarken sowie Kunst und Antiquitäten durchgeführt. Wer seine Schätze zu Geld machen möchte, vereinbart unter Telefon (05 11) 35 35 11 02 einen Termin im Auktionshaus. Schätzungen und Bewertungen erfolgen kostenlos. „Durch unseren internationalen Kundenkreis sind wir der richtige Ansprechpartner“, so die Geschäftsführerin Christine Baumgarte. Die nächste Münz- und Briefmarkenauktion findet am Freitag, 2. Oktober, ab 10 Uhr statt, coronabedingt online auf www.tiergarten-auktionen-hannover.de.
  

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