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Home Sonderthemen Hannover Region West Johanniter-Hausnotruf: Perfekter Einsatz für mehr Sicherheit, Eigenverantwortung und Unbeschwertheit im Alter
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18:40 28.09.2020
Geschulte Johanniter wie Bartek Kolka starten von Ronnenberg aus zu Hausnotrufeinsätzen im Calenberger Land. Foto: Johanniter

Bis ins hohe Alter in der gewohnten häuslichen Umgebung leben und sich dabei sicher fühlen, das wünschen sich die Menschen auch im Calenberger Land. Dabei hilft unter anderem der Hausnotruf, den die Johanniter ab sofort kostenlos für bis zu vier Wochen zur Verfügung stellen. 

Der Hausnotruf gehört zu den zahlreichen technischen Pflegehilfsmitteln, die ältere Menschen darin unterstützen, länger frei und unbeschwert zu leben. Wenn etwas passiert, ermöglicht er es, schnell professionelle Hilfe zu rufen – eine große Entlastung nicht nur für die Nutzer selbst, sondern auch für ihre Angehörigen.                            

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Vier Wochen lang gratis testen

Vom 28. September bis zum 8. November 2020 besteht nun die Möglichkeit, den Johanniter-Hausnotruf vier Wochen lang gratis zu testen. Weitere Infos gibt es unter der Servicenummer (0800) 32 33 800 (gebührenfrei) oder auf der Website www.johanniter.de/hausnotruf-testen.

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Vielen Menschen fällt es jedoch schwer, sich einzugestehen, dass eine Unterstützung im Alltag sinnvoll wäre und ihre Lebenssituation verbessern und ihnen ein Stück Unbeschwertheit zurückgeben könnte. Kinder oder Enkel erkennen dies oft früher als die Betroffenen selbst.

Aber wie kommt man in der Familie am besten ins Gespräch zu diesem Thema? Und wie findet man anschließend gemeinsam die passende Unterstützung? Für Angehörige in dieser Situation hat Michael Hasselkus, Hausnotruf-Experte der Johanniter für die Gemeinden Ronnenberg, Gehrden, Wennigsen und Barsinghausen, vier Tipps parat: „Mit älteren Menschen ins Gespräch zu kommen über Möglichkeiten einer Unterstützung im Alltag, ist nicht immer ganz einfach.

Beziehen Sie andere Familienangehörige, Freunde und Bekannte mit ein und teilen Sie sich die Aufgabe. Lassen Sie sich gemeinsam beraten, welche Hilfsmittel es gibt und welche für Ihre Situation sinnvoll sind. Sanitätshäuser und Pflegestützpunkte bieten hier umfassende Beratungsmöglichkeiten an. Auch Haus- und Fachärzte geben Tipps.“

Angst vor der Handhabung nehmen

Physiotherapeuten oder Mitarbeiter von Sanitätshäusern können beim Umgang schulen. Viele Anbieter bieten Probewochen an. Auch Hausnotrufdienste können unverbindlich getestet werden. Der Experte rät: „Helfen Sie Ihren Angehörigen nicht nur bei der Anschaffung, sondern üben Sie auch ein paar Mal gemeinsam, wie man beispielsweise den Hausnotruf richtig benutzt.“

Zudem sollte die Kostenübernahme durch die Pflegekasse überprüft werden. Praktische Alltagshelfer für ältere Menschen müssen nicht teuer sein. Bestimmte Leistungen von Pflegehilfsmitteln, beispielsweise wie beim Hausnotruf, werden durchaus von der Pflegekasse übernommen. „Ein Hausnotruf ist nach unserer Erfahrung eines der wichtigsten Hilfsmittel, um im Alter selbstbestimmt und unbeschwert leben zu können – besonders, wenn die Angehörigen nicht in unmittelbarer Nähe wohnen“, sagt Michael Hasselkus. „Die Gewissheit, dass immer jemand zur Stelle ist, wenn Hilfe nötig sein sollte, ist für alle Beteiligten wichtig.“

So funktioniert der Johanniter-Hausnotruf

Herzstück des Johanniter-Hausnotrufs ist ein kleiner Sender, der als Armband, Halskette oder Clip getragen werden kann. Wenn Hilfe benötigt wird, genügt ein Knopfdruck, um die Hausnotrufzentrale der Johanniter zu erreichen. Fachkundige Mitarbeiter nehmen rund um die Uhr den Notruf entgegen und veranlassen die notwendige Hilfe. Auf Wunsch werden automatisch die Angehörigen informiert. Der Hausnotruf kann um Bewegungs- und Rauchwarnmelder, Falldetektoren sowie durch eine Hinterlegung des Haustürschlüssels erweitert werden.

Der Hausnotruf ist von den Pflegekassen als Pflegehilfsmittel anerkannt und stellt eine haushaltsnahe Dienstleistung dar. Die Kosten für einen Hausnotruf können daher von der Steuer abgesetzt werden.


Sport und Fitness im Freien fördert Zufriedenheit

Im Winter stehen Skifahren und Ausdauertraining hoch im Kurs

Immer mehr Menschen können sich für Sportarten im Freien begeistern. Kein Wunder, sind die sportlichen Freizeitaktivitäten, die draußen ausgeübt werden können, doch immens groß und fördern nicht nur die Fitness, sondern auch die Zufriedenheit.

Sowohl im Sommer als auch zu kälteren Jahreszeiten gibt es unzählige Möglichkeiten, sich im Freien zu beschäftigen. Doch nicht nur bekannte Sportarten wie beispielsweise Skifahren im Winter oder das Surfen im Sommer sind sehr gute Möglichkeiten, sich im Freien auszupowern.

Neben dem Ausdauertraining können auch Dehn- und Strechübungen oder das Krafttraining nach draußen verlegt werden. Dabei ist es wichtig, dass man sich mit den zu absolvierenden Übungen gut auskennt, um keine Verletzungen zu erleiden. Es kann helfen, die Übungen in speziellen Kursen, welche von Fitnessstudios oder Krankenkassen angeboten werden, im Vorhinein zu erlernen. Dann können diese problemlos am individuell gewünschten Ort im Freien durchgeführt werden. Ein großer Vorteil dabei ist, dass nicht unbedingt Vereinszeiten berücksichtigt oder der Weg ins Fitnessstudio auf sich genommen werden muss. Das kann zu einer besseren Chance führen, dass die Bewegung so oft wie möglich in den Tagesablauf eingeplant wird.

Wer sich doch lieber regelmäßigen Sportgruppen anschließt, findet in größeren Städten mittlerweile auch Anbieter, die das Training mit dem Eigenkörpergewicht im Freien anbieten. Meist im Sommer können so immer öfter kleine oder größere Menschengruppen in Parks und Grünanlagen angetroffen werden, die sich draußen auspowern.

Wer gerne Nervenkitzel verspürt, für den bietet die freie Natur unzählige Möglichkeiten, die eigenen Grenzen auszutesten und neue Erfahrungen zu machen. Ob im Kletterpark, beim Gleitschirmfliegen, im Kanu oder beim Wandern – vieles liegt direkt vor der eigenen Haustür und wartet nur darauf, entdeckt zu werden. lps/ML


Ausgewogene Ernährung ist eine Wohltat für den Körper

Energieverbrauch ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich

Gesunde Ernährung bringt Genuss und Freude. Foto: Pixabay.com
Gesunde Ernährung bringt Genuss und Freude. Foto: Pixabay.com

Den meisten Menschen wird beim Stichwort „Genuss“ wohl als erstes gutes Essen in den Sinn kommen. Letztlich sollten individueller Genuss und das eigene Wohlbefinden bei der Wahl der Lebensmittel stets mitberücksichtigt werden. Doch auch Ausgewogenheit und vor allem die Menge der Nahrung, die zu sich genommen wird, sollten nicht aus dem Blick verloren werden. Dabei sind die individuelle Veranlagung und der Aktivitätsgrad entscheidend.

Bei 30 bis 60 Minuten Bewegung pro Tag liegt der durchschnittlich benötigte Grundumsatz von Frauen bei etwa 2000 bis 2200 Kilokalorien, der von Männern bei 2500 bis 2700 Kilokalorien. Diese stellen jedoch nur Richtwerte dar. Um die persönlich benötigte Menge zu ermitteln, sollte der eigene Tagesablauf betrachtet werden. Besteht dieser aus überwiegend sitzender Tätigkeit oder ist viel Bewegung im Arbeitsalltag vonnnöten? Darüber hinaus werden Hobbys und Tätigkeiten mit einbezogen, welche viel Energie erfordern. Ambitionierte Freizeitsportler und gar solche, die energieaufwändige Tätigkeiten wie Laufen oder Triathlon absolvieren, haben einen erhöhten Nährstoff- und Kalorienbedarf. Wer demgegenüber zwar etwas Bewegung in seinen Alltag mit einbaut und hin und wieder Sport treibt, sollte die Auswirkungen dessen auf die benötigte Kalorienanzahl nicht zu hoch einschätzen. Ernährungsberater können helfen, ein individuelles Profil der benötigten Nahrungsmenge und -zusammensetzung zu erstellen. lps/ML
                   

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