Menü
Anmelden
Wetter Regenschauer
20°/13°Regenschauer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland

Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover

Themenwelten
Anzeige
14:45 14.07.2021
Saskia Schröder ist sehr zufrieden mit ihrer Entscheidung. Foto: Lasko Werner

Mir ist wichtig, bei meiner Arbeit nah an den Menschen zu sein“, sagt Saskia Schröder. Da sie rechtliche Fragen spannend findet, hatte sie zunächst Jura studiert. „Aber das war mir zu theoretisch.“ Seit August 2020 absolviert die 30-Jährige über das Jobcenter Region Hannover das duale Studium Allgemeine Verwaltung und ist sehr zufrieden. Die ersten beiden Trimester studierte sie an der Kommunalen Hochschule für Verwaltung in Hannover. Dort lässt es sich gut lernen, findet Schröder: „Die Kurse sind klein, sodass wir ein engeres Verhältnis zu unseren Dozentinnen und Dozenten haben. Überhaupt zeigen die Lehrkräfte ein großes Interesse an uns Studierenden.“

Tolles Team

Im März 2021 hat Schröder ihre erste Praxisphase im Jobcenter-Standort Calenberger Esplanade angefangen. Insgesamt drei der neun Studientrimester sind Praxisphasen. Hier wenden die Studierenden ihr Fachwissen in Recht und Verwaltung im Arbeitsalltag an. „Ich habe hier im Jobcenter ein tolles Team und wurde richtig gut eingearbeitet“, schwärmt Schröder. Im Jobcenter bearbeitet sie Anträge auf Grundsicherung und rechnet aus, wie viel Unterstützung Familien bekommen können, denen das Geld nicht zum Leben reicht. „Hier arbeite ich sehr nah an den Menschen. Mit dem Antrag erfährt man auch etwas über die Person, die ihn stellt. Und jeder Vorgang, den ich bearbeite, ist ja auch eine Hilfe für die Menschen.“ Es komme auch vor, dass manche Wünsche aus rechtlichen Gründen abgelehnt werden müssten. „Aber selbst dann versuchen wir, den Menschen zu helfen und beraten sie, welche anderen Möglichkeiten es gibt.“

Spannend, nah an der Praxis und nah am Menschen – das Studium und die Arbeit im Jobcenter erfüllen Schröders Erwartungen: „Ich habe hier richtig tolle Menschen kennengelernt. Die Arbeit macht mir Spaß, und ich freue mich darauf, nach dem Studium im Jobcenter zu arbeiten.“

Weitere Informationen zum Studium im Jobcenter gibt es im Internet auf der Website www.jobcenter-regionhannover.de/studium.

Vor dem Gespräch Video aufnehmen

Seit Beginn der Pandemie finden Vorstellungsgespräche häufig digital statt. Foto: Pixabay
Seit Beginn der Pandemie finden Vorstellungsgespräche häufig digital statt. Foto: Pixabay

Beim Vorstellungsgespräch geht es auch um den persönlichen Eindruck. Gerade beim Videointerview kann das eine Herausforderung sein. Wer sich erstmals für eine Ausbildung bewirbt, kann vorher proben.

Wer sich nach der Schule für eine Ausbildung bewirbt, erlebt den Vorstellungsprozess oft zum ersten Mal. Da kann es nicht schaden, den Auftritt vorher zu üben. Darauf weist das Portal Planet-Beruf der Bundesagentur für Arbeit hin. Besonders seit der Corona-Pandemie finden viele Vorstellungsgespräche zudem digital statt. Manchmal müssen Bewerberinnen und Bewerber auch ein Vorstellungsvideo an den Betrieb schicken. Schülerinnen und Schüler können diese Art von Interview zum Beispiel mit ihren Eltern üben. Wer ein Probevideo erstellt, kann hinterher gemeinsam Verbesserungen besprechen. So sei es für einen guten Eindruck wichtig, während des Gesprächs gerade zu sitzen und freundlich in die Kamera zu schauen, heißt es auf der Website. Auch die Umgebung lässt sich überprüfen. Die sollte neutral und ruhig wirken, gute Lichtverhältnisse verbessern den Auftritt. dpa/tmn

1
/
4