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07:11 27.11.2021
Utensilien sind zugleich Tischdekoration und Accessoires und verleihen als markante Elemente den Speisen die gehobene Note.

Japanisch kochen bewegt sich zwischen Schlichtheit und Funktionalität aber auch zwischen Kunst und Philosophie. Speisen empfängt man mit „Itadakimasu!“, was dem deutschen „Guten Appetit!“ entspricht.

Washoku, die Harmonie der Speisen, ist die traditionelle Ernährungskultur. Die Koch- und Lebensmittelphilosophie geht in Übereinkunft mit den passenden Utensilien, die sich bei jeder Zubereitung ändern. Die Küche der Inselnation aus dem Pazifik steht für eine gesunde Lebens- sowie Ernährungsweise und hat maßgeblich die Entwicklung von Küchenhilfsmittel geprägt. Dies geht einher mit der Art der Zubereitung sowie Aufbewahrung von Gemüse, Fisch, Meeresfrüchten, Reis, Fleisch und Tee. Man lebt die japanische Küche anhand des Riechens, Schmecken, Sehen, Fühlen und Hören der Speisen. Den markanten Eigengeschmack, der durchs Blanchieren, Dämpfen, Frittieren, Grillen erreicht wird, zu gewährleisten ist die wirtschaftliche und ökologische Kunst des Kochens.

Zur Effizienzsteigerungen finden übereinander gestapelte Mushiki als Bambusdampfgarer Verwendung. Durch simultanes Zubereiten auf den Ebenen werden die Aromen und Vitamine der Zutaten beibehalten. Die Bewahrung essenzieller Nährstoffe ist der wiederkehrende Moment als das Konzept von Washoku. Mittels der Textur der Gerichte unter Einbezug von traditionellen Utensilien holt man sich gehobene japanische Esskultur in die Küche. lps/MP

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