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10:09 16.03.2021
Wegen ihrer schonenden und wohltuenden Wirkung wächst die Nachfrage nach Infrarotwärmekabinen. Foto: Gütegemeinschaft Saunabau, Infrarot und Dampfbad e. V., Wiesbaden/akz-o

Das Kreuz mit dem Rücken ist für fast alle Berufstätigen in Deutschland leidiger Alltag: Rückenschmerzen sind eine echte Volkskrankheit, laut der Studie „Arbeiten 2020“ im Auftrag der pronova BKK hat ein Viertel der Beschäftigten chronische Rückenschmerzen, 24 Prozent haben oft und 35 Prozent manchmal Rückenbeschwerden. Ganz ohne Rückenschmerzen kommen nur 12 Prozent durch den Tag. Eine überraschend wirkungsvolle Anwendung kann hier Linderung verschaffen – regelmäßige Infrarotanwendungen. In der Infrarotkabine – mehr auf www.infrarotkabine-ral.de – können schmerzende und verspannte Körperpartien behandelt werden. Doch auf welchem Wirkprinzip basiert der Effekt, über Strahlungswärme Beschwerden bei Rückenschmerzen und Verspannungen lindern zu können?

Natürlicher Bestandteil

Infrarotwellen sind ein natürlicher Bestandteil des Sonnenlichts und werden vom Körper auch als so angenehm empfunden. Dabei erzeugt Infrarotstrahlung sogenannte Tiefenwärme: Trifft sie auf den Körper, wird sie von den obersten Hautschichten aufgenommen und in Wärme umgewandelt.

Der Körper erhöht als Konsequenz die Durchblutung der Haut, um diese zu kühlen – die Wärme wird über das Blut im gesamten Körper, auch in tiefere Gewebeschichten, verteilt. So gelangt die Wärme auch an verspannte Muskeln, der Körper fährt die eigene Wärmeproduktion herunter und senkt den Muskeltonus: Muskelverspannungen werden gelockert. spp-o

Übung mit dem Idiag P100 hilft, wieder richtig zu atmen

Durch häufiges Sitzen wird Zwerchfell beeinträchtigt – All-in-one-Atemmuskeltrainer verschafft Kraft und Ausdauer

Das Atmungssystem spielt eine wichtige Rolle für Gesundheit, Leistung und Lebensqualität. Aber: Viele Menschen haben verlernt, richtig zu atmen. Sie atmen „flach“. Dabei wird zu viel ein-, aber kaum mehr ausgeatmet. Der Brustkorb bleibt so in geöffneter Stellung, er schwingt nicht mehr vor und zurück. Dadurch schränkt sich die Brustkorbbeweglichkeit ein.

Auch durch häufiges Sitzen verspannt und verkürzt sich die Bauchmuskulatur – sie kann nicht mehr richtig ausdehnen. Als Folge davon kann sich das Zwerchfell nicht mehr in den Bauchraum ausweiten und nicht mehr richtig arbeiten. Atemtraining mit dem Idiag P100 kann dabei helfen, wieder richtig zu atmen.

Die konsequente Anwendung des Gerätes verspricht eine deutliche Verbesserung der Atemmuskulatur sowie der gesamten körperlichen Leistungsfähigkeit und des allgemeinen Wohlbefindens. Der Idiag P100 ist der einzige All-in-one-Atemmuskeltrainer, der ein individualisiertes Atemmuskeltraining für Kraft, Ausdauer und Intervall bietet.


Röntgen, CT und MRT: Wann ist Untersuchung erforderlich?

Bei spezifischen Schmerzen Facharzt aufsuchen

Rund 85 Prozent der Erwachsenen in Deutschland leiden mindestens einmal in ihrem Leben an Rückenschmerzen. „Bei der Versorgung kommen in vielen Fällen unnötige Maßnahmen zum Einsatz“, sagt Dr. Johannes Schenkel, ärztlicher Leiter der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD).

Fehlbelastung ist Faktor

Für Diagnose und Therapie ist es wichtig, zwischen nicht spezifischen und spezifischen Rückenschmerzen zu unterscheiden. Nicht spezifische Rückenschmerzen lassen sich in der Regel nicht auf eine einzelne Ursache zurückführen und können durch Faktoren wie Bewegungsmangel oder Fehlbelastungen ausgelöst werden. Hinter spezifischen Schmerzen können unter anderem ein akuter Bandscheibenvorfall oder eine Verengung des Wirbelkanals stecken.

Ob Hinweise auf spezifische Ursachen vorliegen, kann der Arzt durch eine körperliche Untersuchung feststellen. „Finden sich darauf keine Warnhinweise, sind Röntgen, Computertomografie (CT) oder Magnetresonanztomografie (MRT) vorerst nicht nötig.“ Sie haben Fragen zum Thema? Die UPD berät kostenfrei und unabhängig unter (08 00) 0 11 77 22 und www.patientenberatung.de.

Bei unspezifischen Rückenschmerzen sollten solche bildgebenden Verfahren erst in Erwägung gezogen werden, wenn Beschwerden trotz leitliniengerechter Therapie nach vier bis sechs Wochen schlimmer werden oder Patienten anhaltend in ihren Aktivitäten einschränken. Studien zeigen jedoch, dass diese Empfehlungen häufig nicht umgesetzt werden. „Die Daten deuten darauf hin, dass bei Rückenschmerzen zu früh und zu häufig bildgebende Verfahren angewandt werden. Hier liegt eine Überversorgung vor“, sagt Dr. Schenkel.

Risiko besteht

Es besteht das Risiko, dass die Untersuchungen einen vermeintlichen Grund für die Kreuzschmerzen zeigen, der gar nichts mit den Beschwerden zu tun hat. Verschleißerscheinungen an Knochen und Bandscheiben sind bei vielen Menschen zu sehen, die keine Schmerzen haben. Eine Überdiagnostik kann zu unnötigen Behandlungen führen – bis hin zur Operation. „Wenn Ihnen der Arzt bei Rückenschmerzen Röntgen, CT oder MRT empfiehlt, sollten Sie ihn nach den Gründen fragen. Erkundigen Sie sich nach dem zu erwartenden Nutzen im Vergleich zu möglichen Risiken. Dies gilt nachfolgend auch für empfohlene Therapien.“ akz-o
   

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