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09:52 09.05.2019
Wie Qualität funktioniert, das beweist das Team von Heizung-Sanitär Hohe: Meister Mirko Schütze (von links), Christa, Dieter und Christiane Hohe freuen sich über eine Fachhändlerauszeichnung, überreicht von Gehrdens Bürgermeister Cord Mittendorf (Mitte). Foto: Archiv

Für die meisten Mittelständler der Fachbetriebe aus dem Calenberger Land ist die Industrie- und Handelskammer Hannover (IHK) ein wichtiger Partner. Rechtliche Fragen, Ausbildungsangelegenheiten, Steuerfragen, dazu Seminarangebote und der direkte Kontakt zu den dort arbeitenden Fachkräften, sind ein wichtiger Bestandteil der alltäglichen Arbeit.

Die Berichte, die auf der Homepage und über den Newsletter der IHK zu lesen sind, sind voll von Tipps und interessanten Geschichten.

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IHK-Bildungspreis 2020: Ausnahme-Ausbildungsbetriebe gesucht

Zeichnet sich ein Unternehmen, unter anderem aus den Kommunen Barsinghausen, Ronnenberg, Gehrden und Wennigsen durch innovative Konzepte und besonderes Engagement für die Berufliche Bildung aus? Dann bewerben können sich diese online auf www.ihk-bildungspreis.de für den IHK-Bildungspreis bewerben. Bewerbungen sind bis zum 31. Mai 2019 möglich.


Der IHK-Bildungspreis zeichnet Unternehmensprojekte aus, die sich besonders innovativ auf dem Gebiet der Beruflichen Bildung hervortun und damit entschlossen neue Wege gehen. Denn: Fachkräftesicherung muss mit kreativen Ideen auf die Herausforderungen reagieren - was heute gilt, wird morgen überlebenswichtig sein. Das Verlassen der bekannten Wege und Möglichkeiten erfordert Mut und kann gleichzeitig richtungsweisend sein für andere Unternehmen. Seien Sie Vorbild!

Um auch die Anstrengungen kleiner und mittlerer Unternehmen angemessen zu würdigen, wird der IHK-Bildungspreis nach Unternehmensgrößen an kleine (bis 50 Mitarbeiter), mittlere (zwischen 50 und 500 Mitarbeiter) und große Unternehmen (mehr als 500 Mitarbeiter) vergeben. Der Bildungspreis richtet sich ausschließlich an IHK-Ausbildungsunternehmen, deren Firmensitz in Deutschland liegt.

Bewerbungen in drei Kategorien

In einem ersten Schritt werden aus allen Bewerbungen pro Kategorie drei Finalisten durch eine Fachjury ausgewählt. Im Rahmen der Preisverleihung am 10. Februar 2020 präsentieren sich die Finalisten durch einen vom DIHK produzierten Film. Zur Preisverleihung eingeladen sind rund 400 ehrenamtliche IHK-Prüfer aus ganz Deutschland. Die Gewinner werden live via TED-Verfahren durch das Publikum gewählt.

Sven Bytomski gehört zu den Vorzeigearbeitgebern bei den Fachbetrieben. Foto: Archiv
Sven Bytomski gehört zu den Vorzeigearbeitgebern bei den Fachbetrieben. Foto: Archiv

Was gibt es zu gewinnen?

Unter anderem die Teilnahme an der Preisverleihung im Rahmen einer Abendveranstaltung am 10. Februar 2020 in Berlin sowie ein Preisgeld in Höhe von 6000 Euro, gebunden an eine Spende zu Gunsten einer gemeinnützigen Initiative im Bereich Bildung.

Die vom DIHK produzierten Filme zur Präsentation der Finalisten zur eigenen Verwendung.

Details zum IHK-Bildungspreis unter www.ihk-bildungspreis.de

Großteil der Erwerbstätigen lässt sich bei der Arbeit ablenken

86 Prozent der Erwerbstätigen lassen sich mindestens gelegentlich von ihrer Arbeit ablenken. 11 Prozent davon sind sogar häufig abgelenkt, während 40 Prozent manchmal und 35 Prozent selten abgelenkt sind. 12 Prozent der Arbeitnehmer behaupten, nie abgelenkt zu sein. Dies zeigt eine Befragung von YouGov und Statista.

Ablenkung durch Smartphone erheblich

Weitere Ergebnisse: 64 Prozent der Befragten beschäftigen sich weniger als 30 Minuten pro Tag mit etwas anderem als der Arbeit. Zwischen 30 und 60 Minuten sind 21 Prozent der Erwerbstätigen abgelenkt. Mehr als eine Stunde pro Tag lassen sich 10 Prozent der Arbeitnehmer ablenken. Die größte Ablenkung stellen die privaten Gespräche mit den Kollegen dar (Frauen: 66 Prozent, Männer: 58 Prozent) und die Geräuschkulisse der Kollegen (Frauen: 44 Prozent, Männer 40 Prozent).

Gemäß Befragung lassen sich 43 Prozent der Männer und 36 Prozent der Frauen von ihrem Smartphone ablenken.

Für die Studie des internationalen Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov in Zusammenarbeit mit Statista wurden mittels standardisierter Online-Interviews 1.079 erwerbstätige Personen ab 18 Jahren befragt.

Die Ergebnisse inklusive Info-Grafik sind auf der YouGov-Website zu finden.

Fach- und Führungskräfte: Gerne Teamarbeit, aber zu wenig Aufgeschlossenheit

Die Studie „Erfolgsgeheimnis Team“ der Online-Jobplattform StepStone hat untersucht, wie Teamarbeit in Deutschland funktioniert und wie die Berufstätigen die Bedeutung und Umsetzung der Teamarbeit einschätzen.

95 Prozent arbeiten gern in einem Team

95 Prozent der Fach- und Führungskräfte in Deutschland arbeiten gern in einem Team. 80 Prozent geben an, dass sie sich gegenseitig über alle relevanten Dinge auf dem Laufenden halten. Jeweils 79 Prozent unterstützen sich gegenseitig bei der Erledigung der Aufgaben oder bieten bei Schwierigkeiten oder Engpässen Hilfe an. Klassische Kernkompetenzen wie Organisationsfähigkeit (82 Prozent), Zeitmanagement (72 Prozent) und Sorgfalt (60 Prozent) sind gemäß Studie am wichtigsten für eine erfolgreiche Teamarbeit. Sie wurden von den Befragten deutlich höher bewertet als Aspekte wie Kreativität (51 Prozent), visionäres Denken (30 Prozent) oder Risikobereitschaft (18 Prozent).

In vielen Teams fehlt gemäß Studie allerdings eine Kultur, die innovatives Denken problemlos ermöglicht: Über 40 Prozent der Fachkräfte arbeiten in Teams, die neuen Ideen gegenüber nicht aufgeschlossen sind. Genauso viele Fachkräfte gaben an, dass konstruktive Kritik nicht möglich ist bzw. Fehler nicht offen thematisiert werden können.

Mitarbeiterleistungen werden anerkannt

In einigen Bereichen unterscheidet sich die Wahrnehmung der Fachkräfte von derjenigen der Führungskräfte relativ stark: So geben 97 Prozent der Führungskräfte an, gute Leistungen ihrer Mitarbeiter anzuerkennen und sie darin zu unterstützen, aus Fehlern zu lernen. Von den befragten Fachkräften teilen nur 57 Prozent bzw. 60 Prozent diese Ansicht. Außerdem sind 98 Prozent der Führungskräfte der Ansicht, dass die Teamleitung sicherstellt, dass das Team alle wichtigen Informationen erhält, während dies nur von 60 Prozent der Fachkräfte so gesehen wird.

14 000 Fachkräfte befragt

Für die Studie hat StepStone im November 2018 eine Online-Befragung unter insgesamt rund 14 000 Fach- und Führungskräften in Deutschland durchgeführt, darunter waren rund 10 600 Fachkräfte ohne Personalverantwortung und rund 3 400 Führungskräfte. Daneben befragte StepStone online insgesamt rund 2 000 Recruiter und Manager, die für Personalbeschaffung zuständig sind.

Die Studie „Erfolgsgeheimnis Team“ steht auf der Website von StepStone zum kostenlosen Download zur Verfügung. Quelle: Pressportal IHK

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