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10:06 19.11.2020
Ein Leasingvertrag verringert die Anschaffungskosten eines Autos. Foto: Thorben Wengert/ pixelio.de

Der Kauf eines Autos ist immer eine kostenintensive Sache. Das nötige Geld muss erst einmal vorhanden sein. Viele Autofahrer sparen Jahre auf ein neues Auto oder nehmen bei einer Bank eigens einen Kredit dafür auf. Eine Alternative für diese Anschaffungsvarianten ist das so genannte Leasing. Der Begriff „Leasing“ stammt aus dem Englischen und bedeutet nichts weiter als „Mieten“. Es geht beim Leasen um das Mieten eines teuren Gegenstandes. Hierbei darf man den Gegenstand nutzen, ohne aber der Eigentümer zu sein. Das muss nicht unbedingt ein Fahrzeug sein, wird hierzulande aber in der Regel meist genau für diesen Bereich genutzt.

Gewerbe bekommt Steuervorteile

Begonnen hat das Leasing zunächst im gewerblichen Bereich, um einen Fuhrpark einer Firma aufzubauen und steuerliche Vorteile zu nutzen. In den letzten Jahren haben aber auch viele Privatpersonen das Leasen eines Autos entdeckt, die allerdings diese Steuervorteile nicht nutzen können.

Trotzdem gibt es aber auch hier Vorteile. Für den Fall, dass man ein neues Auto braucht, ist es nicht notwendig, größere Summen parat zu haben oder sie finanzieren zu müssen. Mit dem Leasinggeber werden monatliche Raten vereinbart, die der Leasingnehmer zu leisten hat. In der Regel liegen diese bei moderaten Summen. Wer in der Lage ist, am Beginn des Vertrags eine Anzahlung zu leisten, kann die monatlichen Raten sogar noch weiter drücken. Da Leasingverträge in der Regel für hochwertige Neufahrzeuge abgeschlossen werden, hat der Leasingnehmer den Vorteil, immer ein modernes Auto fahren zu können, denn die Vertragslaufzeiten liegen oft nur zwischen einem und vier Jahren.


Unterschiedliche Vertragsvarianten

Leasing ist allerdings nicht gleich Leasing. Es gibt unterschiedliche Vertragsvarianten, die auch ihre Nachteile haben können. Die am weitesten verbreitete Variante ist die des Kilometerleasings. Hier wird bei Beginn der Laufzeit eine Obergrenze der gefahrenen Kilometer vereinbart. Liegt am Ende des Vertrages die Kilometerzahl darüber, muss der Leasingnehmer nachzahlen. Liegt sie darunter, was viel seltener vorkommt, zahlt die Leasingfirma die Differenz. Diese Variante hat den Vorteil, dass man jederzeit selbst steuern kann, welche Restkosten am Ende stehen.

Beim so genannten Restwertleasing wird am Beginn des Vertrags ein Restwert des Fahrzeugs vereinbart. Am Leasingende wird der aktuelle Restwert von einem Gutachter bestimmt. Liegt dieser unter der Vereinbarung, muss der Leasingnehmer nachzahlen. Es ist also gegenüber der Kilometervariante weniger kalkulierbar.

Null-Leasing-Verträge sind Varianten, die verhältnismäßig selten angeboten werden. Hier wird der Listenpreis eines Fahrzeugs als Grundlage für den Vertrag herangezogen. Da der aber in der Regel hoch ist, ist hier Vorsicht geboten.

Wer ein geleastes Auto während der Vertragslaufzeit gut pflegen lässt, kann am Ende Kosten sparen. Foto: ATU/dpp-Autoreporter
Wer ein geleastes Auto während der Vertragslaufzeit gut pflegen lässt, kann am Ende Kosten sparen. Foto: ATU/dpp-Autoreporter

Raten sind nicht die einzigen Kosten

Ein Leasingnehmer muss sich immer darüber im Klaren sein, dass die Raten nicht die einzigen Kosten sind, die zu zahlen sind. Service und Reparaturen liegen im Bereich des Nutzers. Da der Leasinggeber fast immer Vertragswerkstätten vorschreibt, können Reparaturen teuer werden. Gute Pflege und sorgsamer Umgang kann sich also lohnen. Außerdem sind in der Regel Vollkaskoversicherungen abzuschließen und vom Nutzer zu bezahlen.

Bei manchen Verträgen kann ein späterer Kauf des Fahrzeugs zum Restwert vereinbart werden. Wird das Auto allerdings zurückgegeben, lohnt es sich oft, es davor noch einmal aufzubereiten. Das kostet nur wenige hundert Euro, kann aber die Folgekosten bei Rückgabe deutlich verringern. Wichtig ist auch abzuklären, wer das Auto nach Vertragsende abmelden muss. Liegt das beim Leasingnehmer, ohne dass dieser es weiß, laufen die Kosten weiter.

Verträge sind nur selten kündbar

Wer einen Leasingvertrag abschließt, muss sich darüber im Klaren sein, dass dieser meist nicht kündbar ist. Das heißt, dass man auch, wenn man in finanzielle Schieflagen kommt, die Raten weiter bedienen muss. Sollte der Leasinggeber doch einer vorzeitigen Aufhebung zustimmen, werden oft mehrere Tausend Euro auf einen Schlag fällig. Bei manchen Fällen ist sogar Tod eines Leasingnehmers kein Grund für eine Vertragsauflösung. In diesem Fall müssen die Erben die Kosten übernehmen. Es lohnt sich also beim Leasing auf das Kleingedruckte zu achten.


Batteriepflege: Mit Power durch die kalten Monate kommen

Eine Batterie muss regelmäßig auf ihren Ladezustand überprüft werden, um zu gewährleisten, dass sie auch im Winter problemlos funktioniert. Foto: Dahm
Eine Batterie muss regelmäßig auf ihren Ladezustand überprüft werden, um zu gewährleisten, dass sie auch im Winter problemlos funktioniert. Foto: Dahm

Die Batterie ist das Herzstück eines jeden Kraftfahrzeugs. Lange Standzeiten und häufiges Fahren von Kurzstrecken verringern ihre Lebensdauer und lassen sie schneller altern. Gerade in der Winterzeit muss man ihr erhöhte Aufmerksamkeit zukommen lassen. Eine geschwächte oder gar defekte Batterie macht sich meist durch einen verzögerten Startvorgang oder gar einen kompletten Ausfall bemerkbar. Eine Batterie, die in der warmen Jahreszeit noch einwandfrei funktioniert, kann bei niedrigen Temperaturen plötzlich ihren Dienst verweigern.

Um eine lange Lebensdauer zu ermöglichen und zu gewährleisten, dass die Batterie auch bei Kälte zuverlässig funktioniert, ist ein regelmäßiges Überprüfen des Ladezustands essentiell. Dazu schließt man am besten einen Spannungsprüfer an und vergleicht die angezeigte Spannung mit der Spannung einer neuwertigen Batterie. Generell empfiehlt es sich, Batterien in regelmäßigen Zyklen vollständig aufzuladen. Dies geschieht in der Regel beim Fahren von langen Strecken automatisch über die Lichtmaschine.

Wer mit dem Fahrzeug allerdings hauptsächlich kurze Strecken fährt, kann die Batterie durch ein spezielles Ladegerät beispielsweise in der Garage am Stromnetz aufladen. Moderne Geräte verfügen über verschiedene Ladeprogramme, die den Batterietypen berücksichtigen. Das ist wichtig, da Säurebatterien andere Ladezyklen benötigen, als Gel- oder AGM-Batterien. Für den Fall, dass die Batterie plötzlich ausfällt, sollte man immer ein Starterkabel mitführen. So kann ein zweites Fahrzeug über seine Batterie Starthilfe leisten, damit das Auto wieder bewegt werden kann.

Wer sein Auto über einen längeren Zeitraum nicht fährt, tut gut daran, die Batterie vom Bordnetz abzuklemmen, damit es nicht zur Selbstentladung kommen kann. Bereits geschädigte Batterien können in manchen Fällen noch mithilfe spezieller Ladegeräte gerettet werden. lps/DGD


Abseits der Straße: Tipps zum Offroadfahren

Ein Geländewagen muss vielen Ansprüchen gerecht werden. Foto: Olaf Patrick Mager
Ein Geländewagen muss vielen Ansprüchen gerecht werden. Foto: Olaf Patrick Mager

Steile Wege, zu überquerende Flüsse und matschige Pisten. Für viele klingen solche Straßenverhältnisse nach Spaß und Spannung. Doch wer sol-che Touren bezwingen möchte, braucht dafür das richtige Fahrzeug. Auf den Straßen der Städte sind der Jeep und andere Geländewagen längst keine Seltenheit mehr.

Dennoch ist nicht jeder Wagen, der augenscheinlich danach aussieht, auch für schwer zu befahrendes Gelänge geeignet. Dabei gibt es nicht das eine „richtige“ Offroad-Auto. Vielmehr müssen bei der Wahl des Fahrzeuges individuelle Erfordernisse beachtet werden. Wer dieses neben Ausflügen ins Gelände auch im Alltag nutzen möchte, sollte auf eine gültige Umweltplakette achten.

Speziell auf den Verkauf von Offroadfahrzeugen spezialisierte Autoverkäufer können über Stärken und Schwächen der einzelnen Fahrzeuge beraten. Wer sich auf unebenes Terrain wagt, sollte sein Fahrzeug genau kennen. Und auch die eigenen Fahrfähigkeiten können und sollten trainiert werden. Für Offroad-Einsteiger heißt es: Ganz langsam beginnen. Vorsichtiges Fahren und genaue Beobachtung des Fahrzeuges sind immer, vor allem jedoch am Anfang, wichtig. So können Verhalten des Wagens gelernt und die eigenen Handlungen daran angepasst werden.

Für den Beginn eignen sich spezielle Kurse, die von verschiedenen Anbietern gebucht werden können. So kann das Fahren auf speziellem Übungsgelände gelernt werden. Dabei bekommt der zukünftige Offroad-Fahrer wichtige Tipps. Beispielsweise sollte an Abhängen nie gebremst werden und der Wagen sollte im Allgemeinen nicht zu schnell werden. Denn wer im Gelände unterwegs ist, für den können schon ein kleiner Stein oder eine andere Unebenheit eine Herausforderung darstellen.

Doch das ist es, was letztlich den Spaß am Fahren in solch einem Umfeld ausmacht: Hürden zu erklimmen und Schwierigkeiten zu überwinden. lps/ML

Wagenwäsche schützt die Karosserie – vor allem in der dunklen und oft schmuddeligen Jahreszeit

Im Prinzip sollte ein Fahrzeug im Sommer wie im Winter regelmäßig gewaschen werden. In der dunklen Jahreszeit kann sich dies eher auszahlen, da an einem sauberen Fahrzeug Lackschäden durch Steinschlag eher wahrgenommen und ausgebessert werden können. Es ist ein Vorteil, dass ein sauberes Auto bei Schmuddelwetter dank seiner Lichtreflexionen durch glänzenden Lack besser und vor allem rechtzeitiger gesehen werden kann als das verschmutzte Pendant. Dass der winterliche Schmutz – eine aggressive, salzhaltige Lauge – auf den Lack enorm schädigend wirkt und darum schnell entfernt werden muss, trifft nur für einen vorgeschädigten Lack mit Kratzern oder Abplatzungen zu. Einwandfreie Lackoberflächen stecken diese Schmutzangriffe jedoch mühelos weg. Trotzdem lohnt eine regelmäßige Wäsche, weil dies gleichzeitig für saubere Scheinwerfer und eine gute Rundumsicht durch saubere Scheiben sorgt. Das Material, das heute für die Bürsten der Waschanlagen verwendet wird, ist Polyethylen (PE). Je nach Art der Anlage kommt der Kunststoff meist in zwei unterschiedlichen Formen zum Einsatz: Entweder aufgeschäumt als geschlossenporiger Schaumstoff oder gewebt als „genageltes“ Polyethylen, das wegen der wattierten Faserstruktur gern auch als „Textil“ bezeichnet wird. lps/Aw