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08:20 28.01.2019
Unkonventionell aber nicht weniger lecker: Cupcakes werden mittlerweile gern auf Hochzeiten angeboten.                Foto: Pexels, Bryan Schneider

Zwar sind besonders hohe und extravagante Hochzeitstorten noch immer sehr beliebt, dennoch geht der Trend seit einigen Jahren weg von Torten in Etagenform. Vielmehr steht nun die Form und nicht die Höhe im Vordergrund. Besonders beliebt ist die Gestaltung der Torte in Herzform. Das Symbol der Liebe steht bei dieser Variante klar im Vordergrund. Das Design bietet dennoch viel Spielraum. So können beispielsweise zwei Herzen ineinander verschlungen sein oder klassisch lediglich ein großes Herz dargestellt werden.

Ein weiteres Highlight bei dieser Tortenart sind essbare oder echte, mit Zucker bestreute Rosen, welche die Hochzeitstorte zu einem wahren Augenschmaus werden lassen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich mittlerweile gut 80 Prozent der Brautpaare für ein Hochzeitsherz entscheiden. Auch bei der Inszenierung der Torte bleibt Braut und Bräutigam freie Wahl. Klassisch ist ein kleines Feuerwerk in Form von Wunderkerzen beim Hereintragen der Torte. Bäcker bezeichnen diese Art der Darbietung als Hollywood- oder Traumschiffhochzeit.

Der Zeitpunkt des Spektakels sollte ebenfalls gut gewählt sein. Entweder wird die Torte als Dessert nach dem Hochzeitsessen angeboten oder als süße Überraschung um Mitternacht präsentiert. Letztere Variante sorgt bei möglichen müden Gästen mit Sicherheit für neue Energie. Wer seine Torte dennoch lieber zur Kaffeezeit anschneidet, kann diese mit einem eindrucksvollen Entrée wunderbar in Szene setzen, so dass der Beifall der Gäste gewiss ist.

Das Brautpaar darf sich anschließend über der Torte küssen, wobei es darauf achten muss, diese nicht zu berühren oder gar umzustoßen, um den vom Volksmund versprochenen Kindersegen nicht zu gefährden. Beim gemeinsamen Anschneiden gilt hinterher lediglich zu beachten, wer die Hand oben hat. lps/Bi


Eheringe sind beliebt wie eh und je.              Foto: Unsplash, rew Coffman
Eheringe sind beliebt wie eh und je.              Foto: Unsplash, rew Coffman

Die Gravur der Trauringe ist etwas sehr Persönliches und kann von jedem Brautpaar individuell gestaltet werden. Da sie sich in der Regel auf der Innenseite der Ringe befindet, ist sie für andere unsichtbar und bleibt somit ein Geheimnis der Ehepartner.

Heutzutage gibt es eine enorm große Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten bei der Gravur der Ringe. Im Voraus sollte sich daher gut über verschiedene Techniken und Designs informiert werden. Klassisch ist beispielsweise, das Datum der Trauung oder den Namen des Partners eingravieren zu lassen. Doch es sind auch ausgefallenere Prägungen möglich. So kann die Liebe durch ein spezielles Symbol oder Zeichen auf dem Ring verewigt werden. Beliebt sind unter anderem Herzen, verbundene Ringe oder das Zeichen für „unendlich“. Eine originelle Idee ist es, sich den Fingerabdruck des Ehepartners auf die Oberfläche des Rings gravieren zu lassen. Somit wird der Ring zu einem außergewöhnlichen Unikat. Auch die Koordinaten des ersten Dates beziehungsweise Treffens oder der persönliche Lieblingsplatz können auf die Innenseite der Ringe graviert werden. Ganz besonders auffällig ist hingegen die Variante, die Koordinaten auf die Außenseite zu setzen, somit werden die Ringe zu einem echten Hingucker.

Generell ist die Auswahl an Ringen und zusätzlichen Gravuren groß. In Schmuckwarengeschäften oder in speziellen Trauringläden steht jedoch geschultes Personal zur Verfügung, welches beim Kauf gerne behilflich ist. lps/Bi

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