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Home Sonderthemen Hannover Region Ost Wer sitzt am besten wo und neben wem?
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07:04 28.01.2019
Die passende Sitzordnung sollte wohl überlegt sein. Foto: Pexels, Bryan Schneider

Eine Sitzordnung zu erstellen ist keine leichte Aufgabe. Bei einer Hochzeitsfeier prallen schließlich häufig Welten aufeinander. Junge und alte Leute, Spaßkanonen, Ernstgesonnene, intro- oder extrovertierte Menschen – sie alle kommen an diesem Tag zusammen und müssen irgendwo Platz finden. Um Langeweile oder Uneinigkeiten vorzubeugen, sollten bei der Erstellung der Sitzordnung einige Grundregeln beachtet werden. Unabhängig davon, wie die restlichen Tische angeordnet werden, ist eine Tatsache sicher:

Braut und Bräutigam sind die beiden Hauptpersonen. Ihre Sitzplätze bilden daher den Ausgangspunkt für die restliche Planung. Die vom Brautpaar besonders geschätzten Personen werden in der Sitzordnung bevorzugt platziert. Dazu gehören üblicherweise die Eltern der frisch Getrauten sowie die Trauzeugen, enge Freunde und weitere nahestehende Familienangehörige. Für die restlichen Gäste ist es ratsam, diese in Runden zu arrangieren, in denen Alters- und Interessengruppen angeregte Gespräche erwarten lassen. Die Mischung von männlichen und weiblichen Gästen ist dabei ebenfalls essentiell.

Tatsächlich wird bei der Sitzordnung empfohlen, Paare voneinander zu trennen, um so für mehr Kommunikation zu sorgen. Dieser Ratschlag ist jedoch mit Vorsicht zu befolgen. Sind beispielsweise eher schüchterne und zurückhaltende Personen geladen, welche Schwierigkeiten haben, mit Fremden in Kontakt zu treten, könnte die räumliche Trennung vom Partner zu Unwohlsein führen. Prinzipiell ist die Aufteilung beziehungsweise Trennung von Paaren oder auch ganzen Grüppchen bei kontaktfreudigen Personen ohne Zweifel eine gute Möglichkeit, um neue Bekanntschaften einzugehen. Schließlich ist die festgelegte Sitzordnung nur für einen bestimmten Zeitrahmen vorgesehen.

Spätestens nach den Ansprachen und dem Essensgenuss werden häufig Plätze gewechselt oder getanzt. lps/Bi


Das Brautpaar steht bei den Feierlichkeiten zur Hochzeit ohne Zweifel im Mittelpunkt. Doch auch die Gäste möchten unterhalten werden. Ob Live-Musik oder ruhige Unterhaltung – für jeden Geschmack gibt es die passende Unterhaltungsform.

Ein Entertainer beispielsweise kann die Gäste auf der Hochzeit wunderbar unterhalten. Professionelle Entertainer haben dabei in der Regel ein fest einstudiertes Musik- und Unterhaltungsprogramm. Daher sollte im Voraus das Programm genau kontrolliert werden: Es darf nicht zu strikt sein und muss Pausen miteinschließen. Sonderwünsche lassen sich individuell vereinbaren. Wer keinen Entertainer engagieren möchte, kann die Zügel einfach selbst in die Hand nehmen. Ein beliebtes Unterhaltungsmittel ist ein lustiges Musikquiz. Das Genre ist dem Brautpaar frei überlassen.

Die ausgewählten Lieder werden jeweils nur kurz angespielt, die Gäste müssen daraufhin den Titel erraten. Beliebt sind ebenfalls Cocktails für die Gäste. Ein eigener Cocktailstand ist ohne Zweifel ein Hingucker und unter Gästen meist sehr beliebt.

Viele Paare entwickeln für den großen Tag eine Art „Signature Drink“, einen Cocktail ganz nach Geschmack von Braut und Bräutigam. Wer keine eigenen Ideen für die Feierlichkeiten hat, kann auch einen Partyplaner engagieren. lps/Bi


Für jede Braut gibt es das perfekte Kleid. Foto: Pexels, Dmitry Zvolskiy
Für jede Braut gibt es das perfekte Kleid. Foto: Pexels, Dmitry Zvolskiy

Die Auswahl an wunderschönen Brautkleidern ist riesig. Doch die wenigsten Frauen können jeden Modetrend tragen. Je nach Figurtyp gibt es Kleiderstile, welche besser passen als andere.

Die Braut sollte deshalb darauf achten, dass ihr Traum in Weiß ihre Schokoladenseite hervorhebt und mögliche Problemzonen gekonnt kaschiert. Daher ist es ratsam, sich im Voraus nicht gezielt in einen Stil zu verlieben, sondern bei der Anprobe offen für alle Kleider zu sein.

So lässt sich am Ende stets das passende Kleid zu jeder Figur finden. Wer beispielsweise eher klein und kräftig ist, sollte sich für eine A-Linie entscheiden. Der spezielle Schnitt streckt den gesamten Körper optisch. Der in der Regel feste Stoff gibt zudem Halt und zeichnet sich nicht ab, wie es unter anderem feine Seidenstoffe tun. Die fehlende Taillennaht sorgt dafür, dass der Fokus nicht auf die Hüften gelenkt wird.

Frauen mit einer zierlichen Figur, jedoch mit großer Oberweite wird meist empfohlen, zu zeigen, was man hat. Das Dekolleté darf gekonnt in Szene gesetzt werden.

Dafür eignen sich besonders Korsagen oder V-Ausschnitte. Auch die sogenannten „off-theshoulder“, also schulterfreie Kleider, eignen sich ideal. Auf voluminöse Tüllröcke ist hingegen zu verzichten. Diese machen die Braut optisch breiter und ziehen den Blick weg vom Dekolleté.

Wer eher breite Hüften und kräftige Oberschenkel hat, kann ebenfalls das passende Kleid finden. Die Aufmerksamkeit der Gäste sollte eher auf den Oberkörper gelenkt werden, welcher durch ein besonderes Kleid mit Aussparungen an Armen, Rücken und Dekolleté überzeugt. Von ausladenden Drapierungen mit Tüll im Bereich der Taille ist abzuraten. Ein idealer Rock ist möglichst tief angesetzt und nach unten weit auslaufend. Generell gilt jedoch: Die Braut darf sich mit ihrer Figur und ihrem Traumkleid wohlfühlen. lps/Bi

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