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Home Sonderthemen Hannover Region Ost Bei Feier in großem Stil ist einiges zu beachten
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07:50 28.01.2019
Der erste Tanz als Ehepaar bleibt den meisten Männern und Frauen besonders gut in Erinnerung. Foto: Pixabay.de

Damit das Fest zum Erfolg wird und alle sich rundum wohlfühlen und den Tag voll und ganz genießen können, will einiges bedacht werden. Das gilt Feste aller Art wie runde Geburtstage, Taufen oder Jubiläen aber vor allem für Hochzeiten.

Ein nicht zu unterschätzender Aspekt ist hierbei die Auswahl der Lokalität. Doch worauf sollte man bei der Wahl des Restaurants achten?

Profis raten, dass man zuallererst prüfen sollte, ob das Restaurant tatsächlich ausreichend Platz für alle geladenen Gäste bietet, denn wenn am Ende alle dicht an dicht sitzen und sich kaum rühren können, trägt das sicherlich nicht zur guten Stimmung bei. Sind viele Familien mit kleinen Kindern geladen, ist es zudem gut, wenn es einen sicheren Außenbereich gibt: So können die jungen Gäste toben und die Eltern müssen nicht permanent in Sorge sein, dass ein Kind auf die Straße läuft oder dergleichen.

Darüber hinaus müssen natürlich die Speisen bei der Auswahl berücksichtigt werden. Gibt es Essen nur à la carte oder ist ein Büffet möglich? Welche Optionen gibt es für etwaige Vegetarier oder Veganer? Welche Weine sind verfügbar?

Daneben ist auch die Frage der Deko für viele wichtig: Kann man zum großen Fest eigenen Tischschmuck liefern oder besteht das Restaurant darauf, die Deko selbst zu gestalten? Und wie steht es um die musikalische Untermalung? Es gibt bei der Auswahl des Restaurants also einiges zu bedenken, und daher sollte man sich auf jeden Fall rechtzeitig auf die Suche machen, schließlich ist die Nachfrage vor allem in den Sommermonaten und rund um das Weihnachtsfest groß. lps/Jk

In vielen Filmen und Serien ist der Hochzeitstanz einer der schönsten und romantischsten Momente der gesamten Feier. Doch was auf dem Bildschirm so einfach aussieht, kann bei Tänzern mit zwei linken Füßen unter den Augen aller Gäste schnell zum Krampf werden. Dabei ist es keine Schande zuzugeben, dass Tanzen nicht zu den persönlichen Talenten gehört, sofern am großen Tag dennoch die wichtigsten Schritte beherrscht werden. Denn nach Tradition gilt in Deutschland: Der ausgelassene Teil des Abends wird vom Brautpaar mit einem Hochzeitstanz eröffnet. Ein Klassiker ist dabei der Wiener Walzer.

Doch auch ein anderer Tanz, wie beispielsweise ein Foxtrott, eine Rumba, ein heißblütiger Salsa oder ein temperamentvoller Tango können als Eröffnungstanz gewählt werden. Ganz gleich, für welchen Tanz sich das Brautpaar entscheidet, ein paar Stunden Unterricht, in denen sich Braut und Bräutigam mit den wichtigsten Schritten vertraut machen, ist in jedem Fall zu empfehlen. So bieten die meisten Tanzschulen mittlerweile spezielle Hochzeitskurse an, deren Inhalte gezielt auf die Bedürfnisse von Brautpaaren abgestimmt sind.

Allen Ungeübten, die bis zum großen Fest fit sein möchten, rät der Allgemeine Deutsche Tanzlehrerverband, kurz ADTV, jedoch zu einer ehrlichen Selbsteinschätzung hinsichtlich der persönlichen Tanzkenntnisse und zur Berücksichtigung einiger wichtiger Punkte. Unter anderem sollte das Paar sich, bevor sie einen Kurs buchen, von einem erfahrenen Tanzlehrer beraten lassen. Des Weiteren muss die Wahl des Tanzstils getroffen werden, damit der passende Kurs belegt werden kann. Dabei gilt generell, dass der Tanz auch zu dem Paar passen muss. Tänzerisch weniger versierten Paaren wird eher angeraten, sich auf einfache Figuren und Schrittfolgen zu konzentrieren. lps/Bi

Mit der Einladungskarte bekommen die Gäste die wichtigsten Fakten wie Datum, Ort und Zeit der Feierlichkeiten. Doch es gibt auch weitere Informationen, die von Belang sind. So ist eine kurze Angabe bezüglich des Dresscodes, der Kleiderordnung, auf der Hochzeit unumgänglich. Ob sich für einen traditionellen Rahmen entschieden wird oder die Gäste sich bei ihrer Kleiderwahl frei entfalten dürfen, ist dem Brautpaar überlassen.

Vielen Paaren ist es unangenehm, auf der Hochzeitseinladung das Thema Geschenke anzusprechen. Dies ist jedoch unnötig, da schließlich kein Gast mit leeren Händen erscheinen wird. Daher ist es sinnvoll, den Gästen bereits im Voraus eine Art Geschenkewunschliste zukommen zu lassen, nach der sie sich richten können. Auch der Wunsch nach Geldgeschenken ist legitim. Hierbei kann es hilfreich sein, den Gästen zu sagen, wofür man sich das Geld wünscht, denn besonders ältere Gäste tun sich mit reinen Geldgeschenken schwer. Für Gäste, die sich vor Ort der Feierlichkeiten nicht sehr gut auskennen, kann eine Anfahrtsskizze möglicher Unpünktlichkeit vorbeugen. In Zeiten des Internets ist dafür keine große Karte nötig. Ein kleiner Hinweis bezüglich der Autobahnabfahrt und Parkmöglichkeiten ist durchaus ausreichend. Alternativ kann die Mobilnummer des Trauzeugen oder der Trauzeugin auf der Einladung für Rückfragen vermerkt werden. lps/Bi


Viele Männer wählen die klassische Variante und kombinieren den schwarzen Anzug mit dem weißen Hemd und passenden Manschettenknöpfen. Foto: Pexels, Bryan Schneider
Viele Männer wählen die klassische Variante und kombinieren den schwarzen Anzug mit dem weißen Hemd und passenden Manschettenknöpfen. Foto: Pexels, Bryan Schneider

Wenn es um Hochzeiten geht, wird im Voraus besonders viel über das Aussehen und Kleid der Braut gesprochen. Doch auch Mann sollte seine Garderobe für den schönsten Tag seines Lebens gut auswählen. Die Auswahl an Stilen ist dabei groß.

Ein Klassiker ist der Hochzeitsanzug. Dieser moderne Anzug für den Bräutigam ist eine Alternative zum Cut oder Smoking, wobei er weniger offiziell und deutlich modischer ist. Mit Uni- oder Streifenoptik ist der Anzug meist in dezenten Farben in hellen bis dunklen Tönen erhältlich.

Zu beachten ist stets, dass die Farbwahl mit der des Brautkleids abgestimmt ist. Passend zu Jackett und Hose wird ein weißes Hemd oder cremefarbenes Hemd getragen. Besonders festlich wird der Hochzeitsanzug mit Weste und Schleife, Krawatte oder Plastron.

Etwas traditioneller ist der sogenannte Cut-Stil. Dabei steht vor allem der Frack des Bräutigams im Vordergrund. Dazu kombiniert man eine gestreifte Stresemannhose sowie ein weißes Kragenhemd mit silbergrauer Krawatte oder ein Hemd mit Kläppchenkragen und dezentem grauen Plastron. Den krönenden Abschluss bildet ein Zylinder.

Eine stets sichere Wahl für gesellschaftliche Ereignisse ist der Smoking. Dieser bietet sich nicht nur für den Bräutigam an, sondern ebenso für die Gäste der Hochzeitsfeier. Ein Smoking ist in vielen verschiedenen modischen Varianten erhältlich und kann, wenn das Geld knapp ist, in bestimmten Festbekleidungsgeschäften auch ausgeliehen werden. Für den Bräutigam gilt auch bei diesem Kleidungsstil, dass Weste, Kummerbund und Schleife nicht nur untereinander farblich abgestimmt sind, sondern zeitgleich auch mit dem Kleid der Braut harmonieren.

Das Hemd wird in der Regel klassisch in weiß oder cremefarben gehalten. Eine Beratung für den Erwerb der passenden Hochzeitsgarderobe ist sicherlich ratsam. lps/Bi

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