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Home Sonderthemen Hannover Stadt Nord Handball-Ass Nejc Cehte „feiert“ heute den Welttag der Linkshänder
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23:27 13.08.2020
Gerd Engelmann, Taxifahrer bei Hallo Taxi 3811 GmbH, freut sich immer, wenn er einen bekannten Sportler wie zum Beispiel Nejc Cehte von der TSV Hannover-Burgdorf, den Bundesliga-Handball-Recken, zum Training fahren darf.

Um aktiv und fit zu bleiben, ist es wichtig, neben einer gesunden Ernährung auch Sport zu treiben. „Otto-Normalverbraucher“ reicht leichte bis mäßige sportliche Betätigung aus, um den Körper gesund zu halten und bis ins hohe Alter fit zu bleiben.

Das ist natürlich bei Hochleistungssportlern völlig anders. Ein Beispiel ist der überaus beliebte Handball-Nationalspieler Nejc Cehte in Diensten des Handball-Bundesligisten TSV Hannover Burgdorf, auch die „Recken“ genannt. Nejc Cehte ist zugleich Markenbotschafter für die Mobilitätsprofis von Hallo Taxi 3811 GmbH, die als Regionalpartner die Recken auf vielfältiger Art und Weise unterstützen. Er ist als Profi täglich extrem gefordert, um den hohen Ansprüchen eines Nationalspielers und Publikumsliebling gerecht zu werden. Der Rückraumspieler „feiert“ heute einen ganz besonderen Tag, nämlich den der Linkshänder!

„Freuen uns, dass Nejc Markenbotschafter ist“

„Er ist so extrem wichtig für unser Team, sein Stellungsspiel, seine Durchschlagskraft und das sehr gute, fast schon blinde Verständnis mit seinen Mitspielern macht ihn zu einem unverzichtbaren Akteur in unserem Team“, sagt Marc Schemschat, Marketingchef der Recken. Und auch Sven-Marcus Fürst schwärmt: „Nejc ist ein ungemein sympathischer Spieler, wir freuen uns sehr, dass er auch im zweiten Jahr unserer Partnerschaft mit den Recken unser Markenbotschafter für Hallo Taxi 3811 im Team ist.“

Der gebürtige Slowene hat sich innerhalb von zwei Jahren zu einem „echten Recken“ entwickelt. Überaus sympathisch und höflich zeigt er sich im Team und im Umgang mit den Fans. Mit einer Größe von 1,96 Meter, einem Gewicht von 99 Kilogramm sowie einer Schuhgröße von 47 steht der 27-Jährige im wahrsten Sinne des Wortes fest mit beiden Beinen auf dem Boden – zumeist dem Sporthallenboden.

„Es gibt aber auch Momente, an denen genieße ich es, nicht selbst zu laufen – und dann ist es für mich selbstverständlich, dass ich mit 3811 fahre. Ich habe die cab4me-App runtergeladen, das geht super schnell, bequem und immer pünktlich“, sagt der Linkshänder.


Das Pflegeteam vom ASK – hier sind die wahren Helden unterwegs

Der Ambulanter Service für Krankenpflege steht den Hannoveranern seit 1988 mit Pflege und Betreuung zur Seite

ASK-Geschäftsführer Oskar E. Grünberger versucht vergeblich, dem Fachkräftemangel in der Pflege entgegenzuwirken und faire Gehälter zu zahlen.
ASK-Geschäftsführer Oskar E. Grünberger versucht vergeblich, dem Fachkräftemangel in der Pflege entgegenzuwirken und faire Gehälter zu zahlen.

Im Alter selbstbestimmt und in den eigenen vier Wänden wohnen, das wünscht sich wohl beinahe jeder Mensch. Ohne Unterstützung bei den täglichen Aufgaben des Lebens und der Pflege ist das allerdings oftmals nicht möglich.

Das Pflegeteam vom Ambulanten Service für Krankenpflege (ASK) ist bereits seit Oktober 1988 im Stadtgebiet von Hannover unterwegs, um die Kunden einfühlsam und professionell in der häuslichen Alten- und Krankenpflege zu pflegen und zu betreuen. „Unser Ziel ist es, die Erhaltung der Selbständigkeit und der eigenen Sicherheit sowie die Selbstbestimmung der Menschen zu fördern“, sagt Oskar E. Grünberger, Geschäftsführer der Ambulanter Service für Krankenpflege GmbH (ASK).

Seine Mitarbeiter seien Tag ein, Tag aus, die wahren Helden des ambulanten Pflegedienstes. Sie alle arbeiten hart, die fachlichen Anforderungen sind hoch, der Job psychologisch anspruchsvoll. Allerdings liegen die Löhne für Pflegepersonal um mindestens 25 Prozent unter dem vergleichbarer anderer Gehaltsgruppen.

„Faire Bezahlung des Personals ist unerreichbar“

Das ASK-Markenzeichen „Mehr Lebensqualität durch unsere Pflege“ bezieht sich darauf, den Kunden möglichst notwendige oder nur mit Mühe zu erledigende Aufgaben abzunehmen oder sie dabei zu unterstützen. Wenn es um die Wertschätzung dieser Tätigkeiten geht, bricht der examinierte Krankenpfleger eine Lanze für seine Mitarbeiter.

„Als Firmenchef fühle ich mich verpflichtet, meine Meinung zu den Gehältern unserer Mitarbeiter zu äußern“, sagt Oskar E. Grünberger. Die Gehälter, so der examinierte Krankenpfleger, lägen um mindestens 25 Prozent zu niedrig und das bereits seit mehr als 30 Jahren. Warum besteht dieser Missstand? „Weil die Steuerzahler in den letzten 80 Jahren des vergangenen Jahrhunderts über die Landesfinanzen die Wohlfahrt bezuschusst hat“, meint Grünberger.

Mittlerweile führe man Vergütungsverhandlungen und erreiche Erhöhungen im unteren einstelligen Prozentbereich. „Bei der Wohlfahrt liegen diese Vergütungen um einige Prozentpunkte höher, obwohl wir als private Anbieter die gleichen Leistungen bringen“, ärgert sich Oskar E. Grünberger und betont, die ASK GmbH würde gern weit höhere Gehälter zahlen. Die engagierten Mitarbeiter seien es ihm wert – nicht nur während einer Pandemie. Sondern auch deshalb, weil er als Firmenchef sich dann Mitarbeiter aussuchen könne, die am besten zu seiner Firma passen.

„Tarif- oder Mindestlohn muss mit Sicht auf die Knappheit des Personals ohnehin gezahlt werden, aber anders als bei anderen Gesellschaftsformen sind wir als private Anbieter die einzigen, die dann auch noch Steuern zahlen“, ärgert sich Oskar E. Grünberger. Als Realist bezweifle er, dass die Pflege in Zukunft jemals eine Gehaltsstruktur erreichen könne, die eine Erhöhung von 25 Prozent ermögliche. Damit würde schließlich einhergehen, dass alle Arbeitsgeber und Arbeitnehmer höhere Krankenversicherungsbeiträge leisten und die Krankenkassen Vergütungsvereinbarungen entsprechend anpassen müssten. „Dieser Missstand schwächt den Wirtschaftsstandort Deutschland, das ist dem Bundesgesundheitsminister sehr wohl bewusst, ebenso allen anderen Entscheidungsträgern für den Pflegesektor“, betont Grünberger. Die Konsequenz: Immer weniger ausgebildetes Personal für eine billige Pflege sowie Mütter und Väter, Ehepartner, Kinder und Enkel, die ehrenamtliches Engagement für die Familienpflege einplanen müssen.

■ Ambulanter Service
für Krankenpflege (ASK)
Tiedgestraße 12
30175 Hannover
Telefon (05 11) 3 40 28 14
  

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