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11:28 12.05.2020
Peter Busche ist Vorsitzender der GKK. Foto: Architekten + Stadtplaner GmbH

Der Internationale Tag der Pflege wird jährlich am 12. Mai begangen. Der Tag erinnert an den Geburtstag der britischen Krankenpflegerin und Pionierin der modernen Krankenpflege, Florence Nightingale. In diesem Jahr steht dieser Tag ganz im Zeichen der weltumspannenden Corona-Krise. Das gesamte medizinische Personal ist seit Wochen unermüdlich im Einsatz. Dies gilt im Besonderen für die Pflegekräfte, da ältere Menschen die größte Risikogruppe darstellen.

Die ambulante Pflege

Ob nach einem Unfall, einer OP oder einer schweren Krankheit. Man möchte schnell wieder in die eigenen vertrauten vier Wände. So wird auch die Selbstständigkeit schneller wieder hergestellt und es beugt auch zusätzlichen Reha-Maßnahmen vor. Wer sich in seinem Zuhause noch nicht wieder selbst sorgen kann, dafür gibt es die ambulante Pflege. Sie setzt auf die Aktivierung der Patienten im eigenen Zuhause. Dabei unterstützen ambulante Pflegedienste, pflegende Angehörige oder beide gemeinsam die Pflegebedürftigen.
  

Viehmann & Söhne

Verhinderungspflege

Immer mehr Menschen pflegen Angehörige Zuhause. Aber manchmal wird die pflegende Person selber krank oder braucht Urlaub. Die Verhinderungspflege ist eine Lösung, um die psychische Belastung zu minimieren.

Kurzzeitpflege

Wenn die Pflege zuhause kurzzeitig nicht möglich ist, ist die Kurzzeitpflege eine gute Alternative. Pflegebedürftige Personen haben so die Möglichkeit, sich über einen begrenzten Zeitraum vollstationär in einer Pflegeeinrichtung betreuen zu lassen.

Tagespflege und Nachtpflege

Bei dieser Pflegeform ist der Pflegebedürftige bei Tag und in der Nacht gut umsorgt. Sie ist richtig, wenn Pflegebedürftige, noch nicht rund um die Uhr gepflegt werden müssen, aber trotzdem regelmäßig oder durchgehend zu beaufsichtigen sind. Wer nicht mehr ganz selbstständig leben kann, aber immer noch zu agil für eine stationäre Einrichtung ist, dann ist die Tages- und Nachtpflege richtig.  

Umzug in das Pflegeheim

Wenn ein Leben im eigenen Heim nicht mehr möglich ist, muss über das Leben im Pflegeheim nachgedacht werden. Die Vorbereitung auf den Pflegeheimaufenthalt kann durchaus bis zu zwei Jahre in Anspruch nehmen. Der Pflegegrad des Pflegebedürftigen ist die Grundvoraussetzung zur finanziellen Unterstützung durch die Pflegekasse oder für die Sozialhilfe.

Mehr Information über alle diese Pflegeformen, die Kosten, die Voraussetzungen und die Möglichkeiten informiert die jeweilige Krankenkasse oder auch Portale im Internet:
www.pflegeportal.de
www.pflegehoch3.de
www.pflegebox.de
www.seniorenportal.de

Der Tag der Pflege findet jährlich am 12. Mai statt. Der internationale Tag der Pflege wurde 1965 von dem International Council oft nörzes (iCn) ins Leben gerufen und wird seit 1967 auch in Deutschland begangen. Im Januar 1974 wurde der Tag der Pflege schließlich offiziell zu einem internationalen Aktionstag erklärt. Der Tag der Pflege findet am Geburtstag der britischen Krankenschwester Florence Nightingale statt, die als Begründerin der modernen Krankenpflege gilt. An ihrem Geburtstag wird daher ihr zu Ehren dieser Tag begangen.

Pflege in Zeiten von Corona: Häufige Fragen von Pflegebedürftigen

Pflege findet in der aktuellen Krisenzeit unter verschärften hygienischen Auflagen statt.
Pflege findet in der aktuellen Krisenzeit unter verschärften hygienischen Auflagen statt.

Nach wie vor herrschen in Deutschland umfangreiche Kontaktbeschränkungen. Von Besuchen von Freunden und Verwandten wird abgeraten. Besonders ältere und pflegebedürftige Menschen gehören zu den sogenannten Risikogruppen und sollten eine Ansteckung tunlichst vermeiden.

Bereits vor der Pandemie, welche durch den COVID-19-Erreger ausgelöst wurde, waren viele Menschen auf eine spezielle Pflege angewiesen, sowohl in Heimen als auch in den eigenen vier Wänden. Durch das Virus wird der Pflegebereich jedoch vor eine besondere Herausforderung gestellt. Dabei stellt sich vor allem die Frage, wie der Alltag möglichst risikoarm für Pflegebedürftige, ihre Angehörigen und das Pflegepersonal gestaltet werden kann.  

Für die Pflegebedürftigen sind dies zudem Zeiten der Unsicherheit und der vielen Fragen. Kann man seine Familie noch sehen? Wie erhält man die nötigen Lebensmittel und Haushaltsutensilien oder gar die medizinisch notwendige Medikation, ohne in Ansteckungsgefahr zu geraten? Schließlich ist die Kernaussage der Präventionsmaßnahmen gegen das Virus, Kontakte zu vermeiden und Abstand zu halten. Im Idealfall lassen sich Menschen aus den Risikogruppen daher sowohl ihre Einkäufe als auch ihre Medikamente bis vor die Haustür liefern.

Zum Schutz der Empfänger verzichten die meisten Logistikunternehmen auf eine Empfangsbestätigung, sodass unnötiger Kontakt vermieden werden kann. Auch viele ortsansässige Apotheken bieten Lieferdienste an. Für die Pflegedienste haben sich ebenfalls die Hygienemaßnahmen verschärft. Neben Handschuhen tragen die Pfleger einen Mundschutz.

Als Pflegebedürftiger kann man selber darauf achten, dass die Pflegekraft sich an die vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen hält und sich beispielsweise bei Betreten der Wohnung die Hände wäscht und desinfiziert. Ist man auf Hilfe eines Pflegedienstes angewiesen, sollte und kann er unter Einhalt der Hygienevorschriften weiter beansprucht werden.
  

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