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11:12 05.10.2021
Glastüren sparen Platz und sind schicke Hingucker. Foto: Pixabay

Wer modern wohnt, setzt auf viel Glas. Glasfronten und große Fenster lassen viel Licht in die Wohnräume. Lichtdurchflutete Zimmer wirken freundlich, offen und stylisch. Wem das jedoch nicht genug ist und eine Loftatmosphäre anstrebt, ersetzt gewisse Zimmertüren durch Glastüren. Der Vorteil liegt auf der Hand: Einst dunkle Flure werden heller und das Wohndesign wirkt sofort moderner.

Tischlerei Maik Othmer

Fragen vorab klären

Plant man ein solches Vorhaben, stellen sich viele Fragen bezüglich Arten, Montage, Robustheit und Preise. In Wohnräumen eignen sich Glastüren mit einem herkömmlichen Scharnier (Innentür genannt) oder Glasschiebetüren. Innentüren können problemlos in allen üblichen Zargen eingesetzt werden. Da Glastüren vergleichsweise schwer sind, ist ab einer Größe von 1972 x 834 Millimeter eine verstärkte Bandtasche ratsam.

Gar nicht so schwer: Türen selbst ausmessen

Ist man handwerklich versiert, kann man die Türen selbst ausmessen, bestellen und montieren. Andernfalls bieten diverse Firmen Kaufberatungen und Montageservice an. Glastüren sind trotz des zerbrechlichen Materials äußerst robust. Klarglas, auch Floatglas genannt, ist die am häufigsten verwendete Glasart für Glastüren. Diese Glasart lässt sich an seinem hohen Grünanteil erkennen, der besonders an den Glaskanten zu sehen ist.

Modelle zum Schieben sind praktisch

Je grüner die Kanten, desto stärker ist das Glas der Tür. Das gilt sowohl für Innentüren als auch für Schiebetüren. Schiebetüren weisen zwei wesentliche Vorteile auf: Zum einen lassen sich Möbel freier im Raum platzieren und zum anderen eignen sie sich gut für ein barrierefreies Wohnen. Auch als Raumtrenner sind sie in edlem Glasdesign eine Variante. Preislich unterscheiden sich beide Türarten wesentlich: Schiebetüren mit klarem oder satiniertem Glas kosten zwischen 80 und 140 Euro, Innentüren hingegen zwischen 60 und 250 Euro. lps/AM

Speichersteine für Kaminöfen erreichen mit ihrem Gewicht und hoher Dichte große Kapazität

Hinter jedem Sprichwort steckt bekanntlich ein wahrer Kern, denn um Wärme effektiv speichern zu können, benötigt man eine große Masse. Alte Kachelöfen machen es vor. Die Kachelschalen verfügen über sehr viel Masse, die sich bei Brennbetrieb immer mehr aufheizt. Die spezielle Vergussmasse gibt die gespeicherte Wärme anschließend über Stunden ab, wodurch ein sehr angenehmes Raumklima entsteht. Bei den ersten Kamin- und Kachelöfen standen ein geringer Anschaffungspreis und schnell verfügbare Wärme im Vordergrund. Moderne Öfen hingegen verfolgen ein anderes Konzept. Heute fertigt man die Verkleidungen aus Speckstein oder keramischen Ofenkacheln, die die Heizenergie speichern und über einen langen Zeitraum nach und nach wieder abgeben. Die meist große Scheibe fügt einen Teil der Energie dem Aufstellraum zu und sorgt ebenso für die optische Finesse. Neue Innovationen bereichern sich an alten Traditionen, und so werden in modernen Kaminöfen Speichersteine aus einer Vergussmasse verbaut, ähnlich den alten Kachelöfen. Diese wird in Formen gepresst und muss mehrere Tage aushärten. Mit hohem Gewicht und sehr hoher Dichte erreichen diese Steine nahezu die gleichen Speichereigenschaften wie Speckstein. Neben der Möglichkeit einen ganzen Speicherblock im Inneren des Kaminofens zu verbauen, gibt es auch für bestehende Modelle zusätzliche Speichersteine. Installiert werden diese zwischen dem Korpus und der äußeren Kachelverkleidung und sind somit von außen nicht sichtbar und haben keinen Einfluss auf die Optik des Kaminofens. lps/Ls

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