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10:05 25.02.2021
Ein weiterer Vorteil der Brotzeit: Für jeden Geschmack findet sich die passende Brotsorte.

In Deutschland wird das Abendessen nicht ohne Grund häufig auch als „Abendbrot“ bezeichnet. Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern kommen Familien nicht selten abends zum Essen zusammen und genießen eine kalte Mahlzeit in Form von Brot mit Aufschnitt und Käse. Die Tradition dieser Form des Abendessens gibt es bereits lange. So gab es unter anderem Arbeiter und Arbeiterinnen, die körperlich anstrengender Arbeit nachgingen und daher regelmäßig schnelle, einfache und vor allem sättigende Snacks brauchten. Sie aßen tatsächlich bis zu sechsmal am Tag, um ausreichend Energie zu haben.

Hinzu kam, dass in Deutschland ab den 1920er Jahren den Arbeitenden mittags in der Kantine ein warmes Essen gereicht wurde. Zum Abend reichte es daher vollkommen aus, etwas Kaltes zu sich zu nehmen. Das kalte Abendbrot ist in der deutschen Esskultur fest verankert, einige regionale Küchen haben sogar ihre eigene spezielle Brotzeit entwickelt. So findet sich für jeden Geschmack das passende Essen. In Bayern beispielsweise wird neben viel Fleisch, ein bisschen Käse und einigen frischen Zutaten noch Bier serviert. Wer nicht ausschließlich kalte Zutaten haben möchte, kann sich auch eine Weißwurst oder Leberkäs zubereiten. Käseliebhaber wiederum kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Eine vegetarische Brotzeit besteht aus verschiedenen Käsesorten und den dazu passenden, frischen Beilagen. lps/Br 
    

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